Femina-Filmpreis

Während der Berlinale vergibt der Verband der Filmarbeiterinnen den Femina Filmpreis

Ziel der Verleihung ist es, die hervorragende künsterische Leistungen einer Technikerin zu honorieren und somit die Bedeutung der mitwirkenden Frau für den Film aufzuzeigen. Die Jury wählt eine Frau aus den Bereichen Kamera, Schnitt, Ausstattung, Kostüm oder Musik aus, die in Filmen der Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum und Perspektive Deutsches Kino mitgewirkt hat. Der Preis ist mit 3000Euro dotiert. Die Dotierung des Preises und die Organisationskosten werden allein durch den Verband der Filmarbeiterinnen getragen.

Letztes Jahr wurde die Szenenbildnerin Maria Gruber mit dem Femina-Film-Preis für die Austattung des Spielfilms “Revanche” von Götz Spielmann ausgezeichnet. Dieses Jahr sitzt sie gemeinsam mit Schauspielerin und Entertainerin Maren Kroymann und der Regisseurin Erica von Moeller in der Jury. Frau von Moeller hält den Femina-Filmpreis für ein sehr wichtige Zeichen:

„In Zeiten, in denen Frauen immer
noch deutlich weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen,  in denen
es immer noch deutlich weniger Frauen schaffen, sich im Filmbereich zu
etablieren, in denen die großen Budgets fast ausnahmslos an männliche
Filmemacher vergeben werden, in diesen Zeiten ist ein Preis, der den
weiblichen Filmschaffenden eine Aufmerksamkeit verschafft, wichtiger
denn je.”

Der Verband der Filmarbeiterinnen gründete sich 1979 in Berlin als eine überregionale Institution, um Frauen in der Medienbranche zu unterstützen. Die Mitglieder kommen aus den verschiedensten Filmbranchen.

Wir sind gespannt, wer dieses Jahr diese Auszeichnung auf der Berlinale entgegennehmen wird. Die 59. Internationalen Filmfestspiele Berlin finden vom 05.-15.02.09 statt.

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