Nach ihrem DebĂŒt First Box Then Walk meldet sich die vielfĂ€ltige Wunderkehle OY alias Joy Frempong mit ihrer neuen LP Kokokyinaka zurĂŒck, die im April erscheinen wird. Als kleinen Vorgeschmack gibt es vorab einen Song daraus als Gratis-Download.
Die Halb-Ghanesin und Halb-Schweizerin orientiert sich nicht an klassischen Genres und Klischees, sondern sie will etwas Einzigartiges schaffen mit ihrer mosaikartigen Musik. Da treffen afrikanische Folklore auf strukturierte Berliner Drums, gefĂŒhlvoller Gesang auf wilde Melodien, konzeptuelle Arrangements auf spontane Soundexplosionen. OY kann einiges: Geschichten erzĂ€hlen, unkonventionellen Sound kreieren und singen sowieso.
Die Inspiration zu ihrer neuen Platte hat sie sich auf Reisen nach Mali, Burkina Faso, Ghana und SĂŒdafrika geholt. Und das hört man auch! So schnappte sie ErzĂ€hlungen und Sprichworte auf, verwandelt diese in animierte Dialoge und transformiert sie in aufwĂ€ndige und kunterbunte VokalstĂŒcke. Ihre wandelbare Stimme zeigt eine Ă€hnliche Vielfalt, das reiche Spektrum an verschiedenen Stilen und sprachlichen Akzenten vereint sie mit gefĂŒhlvollen Klangfarben. Dass Konventionen bei OY hinten anstehen mĂŒssen, zeigt auch ihre experimentelle Arbeit mit Sounds, die sie aus dem alltĂ€glichen Leben aufgenommen hat. Das Stampfen von Fufu – ein traditioneller Brei aus Westafrika -, Feuerwerksknaller oder das Klappern von Schuhen können da genauso Grundlage der unkonventionellen Drum-Installationen sein wie ein Fallschirmsprung. Produziert wurde das Ganze vom nicht minder talentierten Drummer Lleluja-Ha in Berlin. Einen Vorgeschmack auf das im April erscheinende Album schmeiĂt euch OY auch in die hungrigen MĂ€uler: Den Song Akwaba könnt ihr bereits jetzt umsonst hier herunterladen.
Mit Kokokyinaka erwartet euch eine Platte voller Lob fĂŒr die afrikanische Kultur, mit unvergesslicher Melodien und lebhaften, gewagten KlĂ€ngen, die die Vielseitigkeit von OY als Komponistin, SĂ€ngerin und GeschichtenerzĂ€hlerin unter Beweis stellt. Falls es euch nicht reicht, die Musik nur zu hören, könnt ihr OY ab April auch bei drei deutschen Release-Shows auf der BĂŒhne sehen.
Wann & Wo?
04.04. MĂŒnchen, Atomic CafĂ©
06.04. Köln, Stadtgarten
12.04. Berlin, PrivatClub
13.04. Hamburg, Golem
17.04. Dresden, Altes WettbĂŒro
22.06. WĂŒrzburg, Umsonst & Draussen Festival


1 Kommentar
Jenseits von Afrika âș ConcertBlog Hamburg says:
Mar 30, 2013
[...] Kultur, Folk, Sounds und tolle Melodien? So scheinbar einfach, wie auf dem Cover von “Kokokyinaka” die Farben und Strukturen ineinander verschwimmen, versetzt auch die Musik der [...]