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Sexismus für Anfänger: Ist das noch erlaubt?

Wer die laufende Debatte um Sexismus verfolgt, kann sich des Eindrucks nicht verwehren, dass viele der Diskutanten nicht verstehen, worum es überhaupt geht. Zum Frauentag widmen wir uns eine Woche lang dem Thema, vielleicht hilft es ja. Hier der Auftakt…

06.03.13 >

Wer die laufenden Debatten um Sexismus in Deutschland verfolgt, kann sich des Eindrucks nicht verwehren, dass viele der – meist männlichen Diskutanten – nicht verstehen, worum es überhaupt geht. „Wie soll man dann nun noch in Ruhe mit einer Frau flirten?“ wird da gefragt. Und die armen (alten, weißen) Männer befürchten, dass die frigiden Emanzen dem ach so lustvollen Treiben mit ihrem „Flirtverbot“ ein Ende setzen wollen.

Comic: Tatsuya Ishida

Aber nein, Sexismus hat erst einmal nichts mit – einvernehmlichen – Sex, geschweige denn Flirten zu tun. Die drei delikaten Buchstaben in dem ismus-Wort beziehen sich auf das englische Wort für „Geschlecht“. Dementsprechend will die Antisexismus-Bewegung auch nicht den Geschlechtsakt und sein Vorgeplänkel stigmatisieren und kritisieren, sondern eben ein Gesellschaftsverhältnis, in dem die Diskriminierung auf Grund des sozialen Geschlechts (Gender) auf der Tagesordnung steht und – oftmals unerkannt  – in alle gesellschaftlichen Bereiche eindringt. Ein oft vernachlässigter Aspekt in der Definition von Sexismus ist die Bedeutung von Macht, die als ein ständiger Begleiter der Vorurteile und den daraus folgenden Diskriminierungen gesehen werden kann. Wir befinden uns in einer Gesellschaftsform, in der das Machtungleichgewicht zwischen Mann und Frau als historisch gegeben erscheint und ständig – gewollt oder ungewollt – reproduziert wird. Und zwar von allen Geschlechtern. Der „Mann“ stand und steht weiterhin über dem Geschlecht Frau, denn er galt von je her als Norm und die Frau als Abweichung davon.

 

Die feministische Definition des Sexismus, verstanden als die Kombination von Vorurteilen und Macht, drückt sich sowohl in ökonomischen Verhältnissen, als auch in Form von physischer und psychischer Gewalt aus. Demzufolge kann sich Sexismus in blöden „Herrenwitzen“ äußern, durch unangemessene Sprüche und körperliche Übergriffe am Arbeitsplatz, schlechtere Löhne und Bedingungen bei der Einstellung, durch eingefahrene Vorstellungen über die Rollenverteilung, abwertende Bezeichnungen, die auf die vermeintliche Schwäche und Dummheit der Frauen aufmerksam machen sollen, durch Reduktion der Frau auf ihren Körper, sexuelle Übergriffen in der Öffentlichkeit, häusliche Gewalt und vieles mehr.

Die Liste von sexistischen Verhaltensweisen ist lang, das alltägliche Leben bietet unendlich viele Beispiele und die Übergänge zwischen den einzelnen Bereichen sind fließend. Dass so gut wie jede Frau in ihrem Leben etwas Derartiges schon erlebt hat, zeigt der Hashtag #aufschrei. Aber die sexuellen Übergriffe sind nicht der Kern des Problems, sondern nur Symptome einer Gesellschaft, in der Sexismus systematisch und institutionell verankert ist. Die allgemeine Tendenz geht dahin, der Frau weiterhin das Gefühl zu geben, kein gleichwertiges Lebewesen in der Gesellschaft zu sein, sondern sie vom Mann, der als stärkeres Glied gilt, abzugrenzen.

 

Der Sexismus von der holden Maid

Sexismus äußert sich mal direkter und mal versteckter. Der direkte Sexismus, der sogenannte „feindliche Sexismus“, bedient das stereotype Bild eines Machos, der Sprüche äußert wie: „Die Frau gehört in die Küche und nach Hause zu den Kindern und hat dafür zu sorgen, dass mein Essen auf dem Tisch steht wenn ich von der Arbeit komme“ oder sich am Arbeitsplatz mit einem Klaps auf den Po von „der Süßen“ einen Kaffee bringen lässt. Bei Praktiken des feindlichen Sexismus liegt die abwertende Meinung über Frauen meist auf der Hand und wird auch vom Großteil der Menschen schnell als Sexismus entlarvt.

Viel unbemerkter kommt der „ritterliche“ Sexismus daher, der die Frau als schützenswertes, schwaches Wesen betrachtet, das vom Mann umsorgt und wertgeschätzt werden sollte. Was viele Menschen hierbei nicht bemerken: die Frau wird idealisiert, allerdings auch nur, solange sie in normativen Rollenmustern verhaftet bleibt. In diesem Fall haben beide Geschlechter Vorteile von der Situation, solange die Frau bloß nicht auf die Idee kommt, aus diesem Konzept auszubrechen und „mehr“ zu wollen. Dieser wohlwollende Sexismus trägt genauso zur Erhaltung von Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern bei wie der feindliche Sexismus; gerade eben, weil er sich durch die „nur lieb-gemeinte“ Hintertür schleicht und vielen als „natürliche“ Verhaltensweisen von Mann und Frau erscheinen.

Häufig wird bei sexistischen Praktiken auch die Ausrede hervorgebracht: „Es war ja gar nicht so gemeint“. Aber Sexismus wird eben nicht durch die Intention bestimmt, sondern durch das Resultat. So sind Ignoranz und Unverständnis sehr viel häufiger die Ursache für Sexismus als Böswilligkeit. Männer haben unmissverständlich durch eine andere Sozialisation einen anderen Erfahrungshorizont als Frauen und wurden in ihrem Leben nicht in gleichem Maße Opfer von Sexismus. Das kann frau auch verstehen, allerdings wäre eine angemessene Reaktion des Mannes, sich die Kritik zu Herzen zu nehmen, statt das Thema Sexismus gleich wegzuschieben, klein zu reden, als Überreaktion zu deklarieren und den Vorwurf persönlich zu nehmen.

 

 

 

 

 

 

  • Andre

    Ist ein guter Artikel! Vielleicht einen Tacken zu akademisch für diese Überschrift. Und dafür, dass das Ganze offensichtlich auch Männer ohne Interesse ansprechen soll, fehlt mir eindeutig ein Absatz, in dem erklärt wird, warum Sexismus als Gesamtkonzept nicht nur negative Auswirkungen für Frauen, sondern gerade auch für Männer hat. Feminismus braucht meiner Meinung nach keine „Gutmenschen“, um zu funktionieren; wenn ALLEN klar wäre, was da für ein Rattenschwanz für ALLE Menschen dran hängt, hätten wir das Problem wahrscheinlich wesentlich schneller aus der Welt.

  • Pingback: Sexism, Sexism everywhere – but you’re awake now! | Feminismus-['solid]-SDS()

  • Anna

    guter Artikel! werde ihn weiter verbreiten.

  • Dhimitry

    Ich glaube, dass ein Großteil der Abwehrhaltung gegen die Sexismus-Thematik daher rührt, dass der Unterschied zwischen Struktur und Individuum nicht gesehen wird. Unsere Gesellschaft ist aus verschiedenen Gründen strukturell sexistisch geprägt. Das heiß aber nicht, dass wir uns alle immer sexistisch benehmen müssen.

    Der Cartoon zum Artikel ist jedoch wieder ein Beispiel dafür, wie dieser Unterschied verwischt wird. Wird Menschen genau dieses falsche Bewusstsein unterstellt (Kollaboration), so führt das zu den Abwehrreaktionen die wir zur Zeit erleben.

  • YOYO

    „Männer haben unmissverständlich durch eine andere Sozialisation einen anderen Erfahrungshorizont als Frauen und wurden in ihrem Leben nicht in gleichem Maße Opfer von Sexismus.“

    Das halte ich (irgendwie) für falsch. Und zwar insofern, daß Männer im Endeffekt genauso oft „Opfer“ von Sexismus werden, sich allerdings (deswegen meine Relativierung im Satz zuvor) gar nicht als „Opfer“ begreifen.

    Gerade Sexismus zeichnet sich aber durch seine gesellschaftliche Omnipräsenz aus. Ein Beispiel: im Gegensatz zu „der Frau“ ist es für „den Mann“ überwiegend immer noch gar keine Option, derjenige zu sein, der sich um die Kindeserziehung und den Haushalt kümmert. Und das wohlgemerkt nicht nur aus der eigenen Sicht sondern auch überwiegend aus Sicht der Partnerinnen. In der Realität nimmt diese Tatsache natürlich kaum jemand als „Einschränkung“ wahr.

    (ich schreibe es übrigens nochmal direkt dazu, damit mich niemand mißversteht: es geht mir mit Anmerkung wie diesen in keinster Weise darum, real existierende Ungleichheiten zu rechtfertigen. Aber die Idee, daß die Vorstellung, daß sich durch biologische Geschlechtszugehörigkeit bestimmte Eigenschaften, Fähigkeiten usw. ergeben – sprich: „Sexismus“, betrifft meines Erachtens zweifelsohne „Männer“ nunmal ganz genauso wie „Frauen“)

  • Stefanie Lohaus

    Liebe Yoyo, ich glaube du verstehst eine Sache falsch. Niemand hier behauptet, dass es keine Ungerechtigkeiten oder Stereotypen gegenüber Männern gibt. Es fällt einfach in eine andere Kategorie als „Sexismus“. Vielleicht könnte man die Männerbenachteiligung am ehesten als die „Kehrseite männlicher Privilegien“ betrachteten. Hausmänner werden diskriminiert, weil die weiblich konnotierte und unbezahlte Hausarbeit in der Gesellschaft ein geringes Ansehen hat und diese Männer somit freiwillig Status abgeben. Sexistisch ist dagegen die Tatsache das sogenannte weibliche Fähigkeiten und Zuschreibungen schon an sich einen geringeren Status haben. Ein Beispiel: Es ist nunmal auch so, das zeigen empirische Umfragen, dass die wenigsten Männer 100-Prozent-Hausmann sein wollen, während viele Frauen, die bspw. nach der Geburt eines Kindes zu Hause bleiben, das tun, unter anderem, weil es ihr Umfeld erwartet, sie denken es müsste so sein, weil sie es erlernt haben, und weil es nicht die nötigen Rahmenbedingungen gibt (genügend Kita-Plätze), um wieder in den Beruf einzusteigen. Natürlich ist es total wichtig Vorurteile gegen Hausmänner oder Erzieher in die Tonne zu kloppen, das ist ja gar keine Frage, nur so können wir eine egalitäre Gesellschaft herbeiführen.

  • YOYO

    Kurz der Vollständigkeit halber – und weil ich sonst irgendwie das Gefühl habe, nicht mit „offenen Karten zu spielen“: ich bin ein „lieber“ und keine „liebe“ :)

    „Es fällt einfach in eine andere Kategorie als “Sexismus”.“

    Das kann ich deshalb nicht nachvollziehen, weil es eigentlich eine ziemlich eindeutige Definition davon gibt, was „Sexismus“ ist. Nämlich ein Zuschreiben von bestimmten Eigenschaften aufgrund der biologischen Geschlechtszugehörigkeit. Oder, um mal es mal wiki sagen zu lassen:

    „Unter Sexismus versteht man die soziale Konstruktion von Unterschieden zwischen Menschen auf Grund ihres Geschlechts und die daraus abgeleiteten Normen und Handlungsweisen. Der Sexismus unterteilt alle Menschen anhand ihrer biologischen Geschlechtsmerkmale in Frauen und Männer, unterstellt ihnen damit eine grundlegende Unterschiedlichkeit und weist ihnen auf dieser Basis unterschiedliche Rechte und Pflichten zu.“

    „Sexismus“ hat deswegen auch nicht zwangsläufig mit real existierenden „Machtverhältnissen“ zu tun.

    Und der Verweis darauf, daß „Männerbenachteiligung“ lediglich „Kehrseite männlicher Privilegien“ sei, ist für mich ehrlich gesagt verharmlosend und bagatellisiert. Mal absichtlich etwas übertrieben formuliert: dann kann ein homosexueller Mann, der möglicherweise aufgrund seiner ganzen „Außenwirkung“ usw. ständig mit Diskriminierung zu tun hat, sich zumindest damit beruhigen, daß das ja lediglich die andere Seite gewisser Privilegien sei?

    Im übrigen wirkt das „Hausmann“ Beispiel ehrlich gesagt wie ein „Trick“: du erwähnst, daß Frauen lediglich aufgrund der gesellschaftlichen Erwartungshaltung „zuhause bleiben“, gehst aber im Gegenzug davon aus, daß die Entscheidung von Männern, möglicherweise sogar „Alleinverdiener“ zu sein, völlig „selbstbestimmt“ sei. Dabei entstehen diese Wünsche und Vorstellungen doch auch nicht im „luftleeren Raum“.

    Deswegen merkte ich ja (glaube ich ;) ) bereits vor wenigen Tagen in einem anderen Thema an, daß Sexismus eben gesellschaftlich allgegenwärtig ist. WEDER Männer noch Frauen kommen drumherum, sich mit gesellschaftlichen Erwartungshaltungen auseinanderzusetzen.

  • Stefanie Lohaus

    Lieber Yoyo,

    Niemand hier sagt, dass Männer nicht Opfer von Diskriminierung sein können.
    Es gibt Rassismus, Klassismus, Lookism, Ableismus, Heterosexismus (Diskriminierung aller von der Heterosexualität abweichenden sexuellen Orientierungen, darunter fällt auch dein Beispiel) … und davon sind natürlich Männer auch betroffen …
    Nein, ich gehe gar nicht davon aus, dass Alleinverdiener immer gerne arbeiten gehen, ich kenne sogar einen Mann, der postnatale Depressionen bekommen hat, weil er sich vom Alleinverdienen so arg unter Druck gesetzt gefühlt hat. Aber selbst wenn er es ungern tut, dann bringt es ihm in unserer Gesellschaft trotzdem Vorteile: Anerkennung oder Geld oder Unabhängigkeit, z.B.

    Ich finde eine Art Aufrechnung, welche Diskriminierung für wen wie schlimm ist total unsinnig. Es geht hier nicht darum zu sagen, dass Diskriminierung für Männer, die z.B. gerne zu Hause bei ihren Kindern bleiben wollen, weniger schlimm sei. Nur das Sexismus-Konzept ist ein anderes, und ich finde auch wichtig dass das so benannt wird, weil die Ursachen für die Diskriminierung von Männern und Frauen eben verschieden sind, und aber vor allem, weil das Auswirkungen für die Bekämpfung von Sexismus hat.

    Wenn man Sexismus so versteht wie ich (und die ganzen feministischen Theoretikerinnen), dann ist der richtige Weg um Sexismus abzuschaffen eine Aufwertung der „weiblich konnotierten“ Eigenschaften und Fähigkeiten (die natürlich auch Männer haben, die sie aber eben nicht nutzen oder einsetzen, weil sie dann als Weicheier gelten). Soll heißen (ein gaaaanz plakatives Beispiel): Wenn Männer nicht immer nur Steak essen, Schnaps trinken und Rauchen („männlich“) sondern stattdessen viel Gemüse essen und Mineralwasser trinken („weiblich“), dann verlängert sich ihre Lebenserwartung von selbst, weil sie gesünder leben => Diskriminierung abgeschafft.

    Wenn in der Zukunft ein Großteil der Männer Kita-Erzieher werden möchte, weil das so ein ehrbarer und sehr gut bezahlter Beruf ist, und diese Männer von Frauen daran gehindert werden diesen Beruf zu ergreifen, dann können wir gerne von Sexismus gegen Männern sprechen und auch den gemeinsam bekämpfen.
    So long.

    P.S. Lies mal den Feminismus-Old-School-Klassiker Das Andere Geschlecht von Simone de Beauvoir, die historische Herleitung wie der Mann als Norm und die Frau als dessen Abweichung dargelegt wird und ihre erschütternden Beispiele aus der Literatur finde ich sehr einleuchtend und man muss auch nicht Gender Studies studiert haben, um es zu verstehen.

  • JoBlum

    Ich (m) bin nach Deiner Definition ein Vertreter des „ritterlichen Sexismus“. Wenn es einer Frau in meinem Freundes- oder Bekanntenkreis schlecht geht, rührt mich das mehr, als wenn es einem Mann schlecht geht. Ich helfe ihr eher. Ich kümmere mich eher um sie. Es weckt in mir einfach einen Beschützerinstinkt. Ich leite daraus keine Dankbarkeit, Aufmerksamkeit oder was weiß ich nicht alles ab. Soll ich das nun lassen, nur um den feministischen Theoretikerinnen einen Gefallen zu tun?
    Nein, das werde ich nicht, das will ich nicht, sorry.
    Offen gestanden weiß ich auch nicht, ob das den Frauen in meinem Bekanntenkreis, denen ich geholfen habe, recht gewesen wäre. Wenn sich selbstbewusste Akademikerinnen (!) sich dafür entscheiden, sich von mir das Fahrrad reparieren zu lassen, den IKEA-Kauf in die Wohnung schleppen zu lassen – diesen Gefallen tue ich denen doch gerne. Ich belästige damit niemanden, ich mache keine dummen Sprüche, ich mache auch ohne jeden Hintergedanken Komplimente, wenn mir danach ist. Ich mag die Menschen sowieso alle, aber Frauen mag ich eben noch ein kleines bisschen mehr.
    Ich habe wahrscheinlich das alles hier nicht begriffen, kann sein. Bin ich vielleicht zu doof. Mann eben.

  • Basti

    Sowas erreicht immer nur die falschen Männer, sprich diejenigen die ohnehin sich nicht mal trauen würden eine Frau weiter anzuschauen, wenn diese zurückschaut. Diese werden, durch solche Beiträge nur noch mehr verschüchtert und verunsichert.

    Will jetzt damit nicht sagen, das man über sowas nicht schreiben sollte. Im Gegenteil. Nur hat es leider meistens nicht die gewünschten Auswirkungen.

    „Machos“ die in Frauen nur Masturbationshilfen, Gebärmaschinen, Putzfrauen etc. sehen, nehmen das gar nicht erst Ernst.

  • Auch egal jetzt … war irgendein Dummy-Nick

    Ist es Zufall, dass Kommentare (oder zumindest einer, den ich vor Wochen mal geschrieben habe) dann nicht veröffentlicht werden, wenn sie nicht Eurem Weltbild entsprechen? Bitte sagt, dass das nicht so ist, das wäre nämlich irgendwie ziemlich , sagen wir mal … dogmatisch …

  • Katrin Gottschalk

    Hallo,

    ich kann diesen Kommentar, von dem du sprichst, leider nicht finden, da du ihn unter einem anderen Namen veröffentlicht hast. Daher kann ich diese Frage nicht gut beantworten. Nur so viel: Ja, wir prüfen die Kommentare, aber so lange sie respektvoll sind, lassen wir natürlich Meinungen zu, die nicht unserem Weltbild entsprechen. Manchmal geht aber auch einfach etwas unter. Das ist dann keine böse Absicht.

    Herzlich,
    Katrin

  • Nicoretina

    danke für den Artikel, allerdings wäre ich vorsichtig damit Comics zu veröffentlichen die „until they are free…they are colluders“ als Eingangsimage haben, während der durchaus wichtige Punkt gemacht wird, dass viele einfach verschiedene Erfahrungshorizonte haben.

    Es geht nicht darum, die Leute, die gewisse Dinge nicht erfahren haben zu Tätern zu machen, sondern darum möglichst viele Menschen zu erreichen um ein Problem zu lösen.

    Mit dem Finger auf eine Mehrheit zu zeigen und sie anzuklagen, ist nicht hilfreich.

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