Editorial 04/09

Liebe Leserin, lieber Leser.

Als die erste Ausgabe von Missy vor etwas mehr als einem Jahr am Kiosk lag, waren wir pleite und überarbeitet, hatten wenig mehr als ein provisorisches „Büro“ – in Steffis Wohnzimmer – und ein hochmotiviertes Team von Leuten, die bereit waren, sich gemeinsam mit uns für dieses Heft ein Bein auszureißen. Heute, ein Jahr später, haben wir zum Glück noch beide Beine und mittlerweile sogar eine Büroadresse, die weiter als drei Schritte von unserem Schlafzimmer entfernt liegt. Wir sind sogar ein kleines bisschen weiser – zumindest, was euch und eure Vorlieben angeht: dafür einen großen Dank an alle, die sich an unserer LeserInnen-Umfrage beteiligt haben! Wir waren begeistert von eurem Lob, eurer Kritik und euren Ideen.

Pleite und überarbeitet sind wir aber immer noch. Trotzdem würden wir, vor die Wahl gestellt, vermutlich alles wieder ganz genauso machen. Es ist eben, wie junge Eltern oft berichten: Wir sind einfach stolz wie Hulle auf unser Baby. Und falls wir nach dem Blick aufs Konto mal wieder schlechte Laune haben, lesen wir uns einfach ein paar eurer Briefe und Emails durch. Dass Missy euch anscheinend mittlerweile ebenso wichtig ist wie uns, entschädigt für jede durchgearbeitete Nacht und den Dauerkampf um jede neue Anzeige. Danke!

Auch wenn sich hier also einiges getan hat, eines gilt unverändert: Wir sind nach wie vor bereit, jeden Aspekt unseres Privatlebens schamlos journalistisch für euch auszubeuten. Aktuell ist das Sonjas neue Mutterschaft (Welcome Hannah Numi!), die wir gleich zum Anlass für ein dickes Dossier zum Thema „Leben mit Kindern“ und „Alternative Familienmodelle“ nahmen.

Habt Spaß mit Missy Nr. 5, unterhaltet euch gut mit ihr, feiert nur nicht zu wild, sie wird schließlich erst eins. Und vergesst nicht, weiter zu schreiben.

Sonja Eismann, Stefanie Lohaus, Chris Köver, Margarita Tsomou, Julia Steinbrecher & Nicole Ibele