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Weltmännertag

Heute, am 3.11. ist offenbar Weltmännertag. Hätte ich beinahe versäumt, wenn nicht gerade noch ein Spam-Newsletter für „Besseres Leben“ in meinen Posteingang geschneit wäre. Interessant. Was ist denn der Männertag, von wem wurde er wann und wofür eingeführt? (Die Frage, warum gerade ich den Newsletter für den Weltmännertag bekomme, stelle ich mir lieber nicht … …

03.11.10 >

piratenweib-rahmen
Heute, am 3.11. ist offenbar Weltmännertag. Hätte ich beinahe versäumt, wenn nicht gerade noch ein Spam-Newsletter für „Besseres Leben“ in meinen Posteingang geschneit wäre. Interessant. Was ist denn der Männertag, von wem wurde er wann und wofür eingeführt? (Die Frage, warum gerade ich den Newsletter für den Weltmännertag bekomme, stelle ich mir lieber nicht … ;-))

Der Newsletter behauptet, es geht um Männergesundheit. Mal sehen, was Wikipedia so ausspuckt.

Der Weltmännertag ist ein Aktionstag, der seit 2000 jährlich am 3. November stattfindet. Dieser soll laut Aussage des Schirmherrn Michail Gorbatschow das Bewusstsein der Männer im gesundheitlichen Bereich erweitern. So liege die männliche Lebenserwartung im Durchschnitt 7 Jahre unter der der Frauen. Neben Männergesundheit sind auch Bundeswehr und Zukunftsperspektiven Themenschwerpunkte. Ins Leben gerufen wurde der erste Weltmännertag von Andrologen der Universität Wien.

Aha! Seit 10 Jahren gibt es diesen Männertag. Das Thema Männergesundheit begegnet ja auch Feminist_innen auf Schritt und Tritt. Gerade Antifeminist_innen klagen häufig über mangelnde Gesundheitsvorsorge und fehlende Männergesundheitsberichte. Darüber, dass Männer im Schnitt 6,5 Jahre jünger sterben als Frauen. Dass sie an Krankheiten wie Hoden- und Prostatakrebs sterben und darüber keine oder kaum Forschung stattfindet. Ist das realistisch? Tatsache ist, dass Männer im Schnitt früher sterben als Frauen.

Sind aber nun „die Frauen“ oder noch besser „die Feministinnen“ dafür verantwortlich? Oder ist es nicht vielmehr der rollenkonform gelernt laxe Umgang von Männern mit ihrer eigenen Gesundheit? Arztbesuche und Vorsorgeuntersuchungen passen einfach nicht in ein Standardbild von Männlichkeit, oder? Männer sind stark und durch nichts zu erschüttern, oder? Und weil das Rollenbild offenbar immer noch sehr stark bestimmend ist, gehen Männer nicht zum Arzt (oder nur sehr viel seltener als Frauen). Sie opfern ihre eigene Gesundheit, ja gar ihr eigenes Leben, dem Männlichkeitswahn.

Ich wünsche allen Männern heute am Weltmännertag, dass sie in der Lage sein mögen, ihr Rollenkorsett abzulegen. Dass sie bei Beschwerden und Krankheiten frühzeitig zum Arzt gehen mögen und sich behandeln lassen – bevor es zu spät ist. Kranke Männer sind keine starken Männer, sondern – kranke Männer. Also bitte Jungs: Ihr braucht nicht immer stark zu sein. Auch Männer dürfen mal krank werden, auch Männer dürfen sich Hilfe suchen.

Alles Gute zum Weltmännertag!

  • Helmut

    Hallo,

    Mann dankt;-). Und rückwünscht auch Frau Gesundheit;-).

    Die Allgemeinst(durchschnitts)daten sind vagest.

    Der (Raucher-) Krebs (she/he died of the chancer) ist vermutlich übergreifend-allgemein hypergeschlechtlich analog wenn die er/sie nur lang genug viel qualmen. nach dem Loki/Helmut-Muster.

    Und was ist mit dem (sozialen) Oben – Unten jenseits der Mitte, in die sich alles drängt wie Schweine annen Trog bei
    Extrafütterung?

    Also was soll homo emancipativo oder´n Mann, der sich wenigstens bemüht, mit´m Männertag so abstrakt-allgemein
    am 3. 11. anfangen? Was mit´m Frauentag am 8. 3.?

    „Fragen über Fragen“ …

  • Chris

    Danke, Gudrun. Muss zu meiner Schande gestehen, dass ich auch zum ersten Mal von dem Weltmännertag höre. Scheint als würde der Termin mittlerweile eher von den diversen dubiosen Männer- und Väterrechtler-Gruppen zu ihren Zwecken missbraucht. Trotzdem finde ich einen Tag, der das Bewusstsein für die eigenen Männlichkeit und die damit einhergehenden Probleme schärfen soll, erst mal gut. Nur weil Idioten bei etwas mitmachen, ist die Sache ja noch nicht per se schlecht (siehe auch die ganze globalisierungskritischen Demonstrationen, bei denen die Rechte so gerne neben Gewerkschaften, bürgerlichem Lager usw. herstapft).

  • imion

    Und, wie immer, liegen die Feministinnen mal wieder völlig daneben bzw. wird geflisentlich ignoriert, warum Männer früher sterben. Es liegt an den Überstunden, es liegt an den Berufen, für die sich Frauen zu fein sind, die wir annehmen, damit unsere Familien Geld haben.

    http://lifestyle.t-online.de/maennergesundheitsbericht-herzinfarkt-alkoholismus-und-depression-besonders-haeufig/id_43271702/index

    Zitat:“Familienministerin Kristina Schröder (CDU) kritisierte, dass die Gesundheit von Männern bisher zu wenig beachtet worden sei. Sie wies darauf hin, dass die Lebenserwartung von Männern weiterhin mehr als fünf Jahre unter der von Frauen liege. Davon sei aber nur ein Jahr rein „biologisch“ zu erklären. Andere Faktoren seien sozialer und kultureller Art, dazu zähle unter anderem die Arbeitswelt. Männer machten häufiger Schichtarbeit, hätten gefährlichere Berufe als Frauen und arbeiteten bis hin zur „Selbstausbeutung“.

    Tja, liebe Frauen, wie wärs, auch mal Pflichten zu übernehmen, wo ihr die vollen Rechte habt, Haupternährer, mal Arbeiten annehmen, die keine spass machen, dafür aber Geld einbringen, mehr überstunden, damit mehr Geld reinkommt.

  • Andreas

    Wer hat denn gesagt, dass die Frauen daran schuld sind? Nur, wenn es einen Frauengesundheitsbericht gibt, dann ist es eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass es auch einen Männergesundheitsbericht geben sollte. Und warum musste Mann jetzt so lange darum kämpfen? Es ist leider auch so, dass z.B. die Bekämpfung des Brustkrebses erheblich mehr Mittel und Aufmerksamkeit bekommt, als z.B. typische Männerkrankheiten. Warum? Und dass Männer früher sterben liegt sicher zuallererst an den Männern (und widerlegt so ganz nebenbei die angeblich so stressige Mehrfachbelastung von Frauen), ist aber kein Grund das Problem zu ignorieren. Auch hier ist es Aufgabe der Regierung und der Gesellschaft das Thema aktiv aufzugreifen und gegen die falsche Haltung der Männer beim Umgang mit ihrer Gesundheit vorzugehen.

  • piratenweib

    @Helmut: Du fragst, was ein Homo emancipativo mit dem Weltmännertag anfangen soll? Wie wäre es damit einen Vorsorgetermin beim Arzt wahrzunehmen oder zumindest zu vereinbaren?

    @Chris: Nur weil etwas von rechtsgerichteten Maskulinisten benutzt wird, muss es nicht grundsätzlich schlecht sein. :-)

    @imion: Und, wie immer, liegst du mal wieder daneben. 1. Männer werden nicht in die von dir aufgezählten Berufe gezwungen. In Deutschland gibt es sogar ein Grundrecht auf freie Berufswahl. Noch in den 70er Jahren starben Frauen mit Doppelbelastung (sprich Familie und Beruf) 5 bis 7 Jahre früher als Männer. Jetzt, wo es sich exakt anders herum gedreht hat, ist plötzlich der Teufel los? Wie scheinheilig ist das denn?
    Tja, liebe Männer, wie wär´s, wenn ihr mal anfangen würdet, die ekligen Arbeiten wie Scheißhausputzen, Kinderhüten, Aufwischen und Arschlochjobs selbst zu übernehmen, damit eure Frauen Zeit und Möglichkeit zur Karriere (oder zum gut bezahlten Vollzeitberuf) haben? Na?

    @Andreas: Jeder Gesundheitsbericht ist ein Männergesundheitsbericht. Nur ein Frauengesundheitsbericht ist ein Frauengesundheitsbericht. D.h. etwa 90% aller Gesundheitsberichte beruhen auf einer männlichen Hegemonie. Und du beschwerst dich allen Ernstes darüber, dass es doch tatsächlich inzwischen (seit wenigen Jahrzehnten) auch Frauengesundheitsberichte gibt?

    Auch hier ist es Aufgabe der Regierung und der Gesellschaft das Thema aktiv aufzugreifen und gegen die falsche Haltung der Männer beim Umgang mit ihrer Gesundheit vorzugehen.

    Damit hast du allerdings Recht. Männer gehen mit ihrer eigenen Gesundheit miserabel um. DAS ist vermutlich der Hauptgrund, warum sie früher sterben. Kranksein ist für Männer immer noch mit Schwäche verbunden. Und Schwäche darf ein Mann nicht zeigen. Was habt ihr Männer nur selbst für ein bescheuertes Männerbild? Glaubt ihr, Frauen wollen Männer, die Krankheiten so lange ignorieren, bis sie tot umfallen? Oder warum macht ihr das?

  • imion

    @Piratenweib
    Hast du Aussage von Alice, das Frauen in 7ern früher gestorben sind als Männer? Das ist nämlich falsch. Schon damals sind Männer früher gestorben als Frauen. Und doch, Männer werden in diese Berufe gezwungen, 1. wegen dem Partnerwahlverhalten der Frauen, denn dort verdient man nicht schlecht 2. weil in den angenehmen Jobs neber der Kaffeemaschine eine Frauenquote herrscht. Also, liebes Piratenweib, wie wärs, wenn ihr mal die richtig miesen und ekligen Jobs übernehmen würdet, wie Fäkaltaucher, die Reinigung nach einem Mord usw und nebenbei auch noch etwas für die Gesellschaft tun, wie Zivildienst? Aber dafür seid ihr euch ja zu schade, könnte ja ein Fingernagel abbrechen, dann doch lieber der Quotierte Job neber der Kaffeemaschine.

    Ach und noch was, es gibt nur Frauengesundheitsberichte, es gab jetzt zum allerersten mal etwas vergleichbares für Männer. Und der Hauptgrund für die schlechte Gesundheit, sind eben die Jobs, die von keiner Frau gemacht werden möchte. Desweiteren haben wir wegen eurer Partnerwahl die Verpflichtung, die Familie zu ernähren, dies können wir aber nicht, wenn wir genauso oft krank machen wie Frauen.

  • imion

    Noch ein Nachtrag, warum sich Männer die Jobs nicht aussuchen können, zauberwort, Frauenförderung: http://www.zeit.de/2010/46/C-Maenner?page=all

  • @ imion

    „Männer werden in diese Berufe gezwungen, 1. wegen dem Partnerwahlverhalten der Frauen,“

    Meine Güte, was für ein peinliches Armutszeignis! Immer diese gleiche ewige Jammerarie. Das ist ja widerlich. Wenn du wirklich der Meinung bist, dass sich Männer nur damit sie eine Frau abbekommen, für die sie den Ernährer spielen können, Berufe aussuchen, die sie angeblich freiwillig nieeeeee machen würden, dann hast du ein verdammt armes Männerbild.
    Bist du wirklich der Meinung, dass Männer so wenig Würde und Stolz haben, nicht ihren eigenen Weg gehen zu können und sich selbst zu respektieren? Also ich denke da wesentlich positiver über Männer.
    Und glaubst du außerdem wirklich, dass ein Fäkaltaucher nur seines Berufes wegen besser bei Frauen ankommt als andere Berufstätige?

    „es gibt nur Frauengesundheitsberichte, es gab jetzt zum allerersten mal etwas vergleichbares für Männer.“

    Das ist eine Lüge. Lies nochmal, was Piratenweib dazu schrieb.

    „Und der Hauptgrund für die schlechte Gesundheit, sind eben die Jobs, die von keiner Frau gemacht werden möchte.“

    Eine weitere Lüge. Aber es ist wieder typisch. Ihr werft Frauen vor, dass sie angeblich immer und überall alle Schuld von sich schieben, weil sie keine Verantwortung übernehmen wollen. Was ist denn das, was du hier tust (beispielhaft für viele deiner Brüder im Geiste)?

    „Desweiteren haben wir wegen eurer Partnerwahl die Verpflichtung, die Familie zu ernähren,“

    Siehe oben.

  • imion

    @Onyx
    Männer achten eben in erster Linie auf das Gehalt, und nicht ob der Beruf ihnen spass macht, oder die Gesundheit ruiniert, Frauen suchen sich den Beruf aus, der ihnen spass macht, unabhängig vom Gehalt. Das können sie, weil sie sich Partner suchen, der sie mitversorgt. Sieht man sehr schön daran, wer Teilzeitarbeitet und wer Hauptverdiener ist, in einer Beziehung. Und deshalb kommt der Fäkaltaucher auch besser bei den Frauen an, als der Kassierer an der Aldi Kasse, nicht wegen seines Berufes, sondern wegen dem, was er nach Hause bringt. Sex gegen Nahrung, das weitverbreiteste Prinzip von Weibchen in der Natur, und auch das Lohnenswerteste beim Menschen. Und noch etwas weiteres: http://www.faz.net/s/Rub867BF88948594D80AD8AB4E72C5626ED/Doc~EA694EB539B8844AD9A956825445BC0C8~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Es gab bisher keine Männergesundheitsberichte, nur Gesundheitsbericht für Frauen. Das ist eine Tatsache und keine Lüge.

    Ein weiterer Fakt ist, das die miesesten, anstrengendsten und gefährlichsten Berufe von Männern ausgeführt werden. Frauen findet man dort vergebens. Ist ja auch kein wunder, so ein schöner quotierter Arbeitsplatz neber der Kaffeemaschiene ist schon angenehmer, als draussen im Wald zu Arbeiten. Aber anstatt dauernd nur Lüge zu schreien, solltest du mal mit Belegen kommen, aber das geht ja nicht, gründet ihr Femis eure Welt doch auf Gefühl, anstatt auf Handfeste Tatsachen.

    Wir Männer übernehmen Verantwortung, für unsere Partnerinn, für unsere Kinder, wir sorgen dafür, das diese Land rund läuft, indem wir die Infrastruktur am Leben erhalten, leider findet man auch hier so gut wie keine Frauen, es liegt also mal an den Damen, auch hier Verantwortung zu übernehmen, mit downdating, mit der Auswahl der Berufe usw. , das müssen aber die Damen selbst in die Hand nehmen.

  • „Männer achten eben in erster Linie auf das Gehalt,“

    Natürlich völlig uneigennützig, ist klar…

    „Wir Männer übernehmen Verantwortung, für unsere Partnerinn, für unsere Kinder,“

    Aber offenbar nicht für eure eigenen Entscheidungen. Ihr werdet ja zu allem gezwungen, ihr Armen. Wozu wurdest du denn gezwungen? Zum Fäkaltauchen oder in den Wald? Oder war es doch der Bergbau? In welchen miesen, dreckigen Todesjob wurdest du geprügelt? Oder schreibst du deine Postings etwa während deiner Arbeitszeit aus dem klimatisierten Büro mit Kaffeemaschine?

    „wir sorgen dafür, das diese Land rund läuft, indem wir die Infrastruktur am Leben erhalten,“

    Während Frauen nur parasitäre Nutznießerinnen sind. Ja ihr seid schon überlegene Herrenmenschen. Und die besseren sowieso.

    *gähn*

  • imion

    @onyx
    Ach Onyx, wenn du nur nicht immer so keifen würdest, sondern mal mit Argumenten und Belegen.

    Männer achten auf das Gehalt, weil sich so die Zahl der möglichen Partnerinnen erhöht, das beginnt schon in der Schule, die jungs mit Mofa sind auch die ersten mit Freundin. Schon komisch. Aber lies dazu auch mal den Link, den ich gepostet habe.

    Deshalb müssen wir auch eben die Härtesten Jobs annehmen, weil es nur dort entsprechende Vergütungen gibt, würden Frauen mal die Rolle der Hauptverdiener übernehmen, bräuchten wir das nicht mehr, wird sich aber nicht ändern, denn dazu müssten sich Frauen ändern. Und, ja ich wurde in den Wald gezwungen, Wehrpflicht, bei welcher Einheit hast du deine abgeleistet?

    Zeig mir mal bitte Frauen beim Strassenbau, beim Häuserbau, bei der Wartung von Stromleitungen oder dem Schienennetz, wie viele Frauen sind im IT-Support? Also, wer hält die Infrastruktur am Leben? Niemand hindert Frauen daran, sich diese Berufe zu ergreifen.

  • „wenn du nur nicht immer so keifen würdest,… “

    Wenn du nur nicht immer so jammern würdest.

  • Nachtrag:

    Wenn ihr auf Gehalt achtet, damit sich die Chancen bei Frauen erhöhen, dann jammert nachher nicht, dass ihr auch an solche Frauen geratet, die es nur darauf abgesehen haben. Aber nur über Abzockweiber klagen ist ja dann auch wieder einfacher.

  • imion

    @onyx
    Es sind halt alle Frauen, die auf das achten und nicht nur Abzockweiber. Danach bemisst sich die Attraktivität bei Männern. Lies doch mal den Link, den ich gepostet habe. Das ist die Ursache dafür, das Männer früher sterben, was Piratenweib ja sehr gerne unter den Tisch gekehrt hat. Und es stellt sich auch die Frage, warum Frauen sich vor diesen Berufen drücken, warum Frauen nicht in die Position des Hauptverdieners wollen. Aber Biologie wird ja in eurer Ideologie völlig abgelehnt, Frauen sind ja nur soziale Konstrukte, nicht wahr?

  • imion

    @onyx Nachtrag
    Ich warte immer noch auf Argumente oder Belege.

  • „Es sind halt alle Frauen, die auf das achten und nicht nur Abzockweiber“

    Oh je, und ich dachte, dümmer kanns kaum kommen. Und du verlangst von mir Argumente? Argumente auf dein Gejammer? Perlen vor die Säue.

  • imion

    @Onyx
    Ach Onyx, wenn du doch nur mal den Link lesen würdest. Vielleicht würde dir Down Dating auch mal guttun.

  • Thomas

    Also erstmal möchte ich mich für den gelungenen Beitrag hier bedanken, dass auf dem Missy-Magazin dieses Thema aufgegriffen wurde.

    Die Erklärung ist exakt so, wie Gudrun es beschrieb :

    „Und weil das Rollenbild offenbar immer noch sehr stark bestimmend ist, gehen Männer nicht zum Arzt (oder nur sehr viel seltener als Frauen). Sie opfern ihre eigene Gesundheit, ja gar ihr eigenes Leben, dem Männlichkeitswahn.“

    Genauso ist es, insbesondere befördert von der zwischenmännlichen Hackkultur, die selbstempathische Männer als „Weicheier“ abstempelt. Der dogamtische Unfug falschverstandener „Männlichkeit“.

    Warum gab es denn bisher kein Männergesundheitsbericht?

    Fr. Ulla Schmidt regte einen Beauftragten 2002 hierfür an – und erntete vom damaligen Kanzler, der meinte, dies sei doch alles nur Frauen-und-Gedöns, schallendes Gelächter.

    Falsch verstandene Selbstentfremdungs-Männlichkeit ist die Ursache.

    Hier gibt es z.B. eine interessante und nette Initiative für Männer, die am Samstag gern ihr Auto waschen, jedoch den Arztbesuch für sich selbst scheuen :

    http://www.mutige-maenner.de/

    Schöne und sehr verständnisvolle Beiträge von den Frauen hier! Vielen Dank dafür!

    Viele Grüße,
    Thomas,
    gerne auch „schwacher Mann“.

  • „Vielleicht würde dir Down Dating auch mal guttun.“

    Vielleicht würde es dem maskulistischen Image guttun, wenn ihr auf persönliche Angriffe verzichten würdet.

  • Thomas

    „..auf persönliche Angriffe verzichten…“

    Damit sind Maskulisken erfahrungsgemäß massiv überfordert. Die sind alle am gleichen Baum gewachsen. Hat also wenig Zweck. Argumente sind waste-of-time und werden erst gar nicht verstanden.

    Es sind die immergleichen Gedankenkreisel.
    Das transportierte Frauenbild ist offensichtlich.

    Die Herkunft dieser Gedanken sind mir bekannt : Ein kleines Männergrüppchen, deren Protagonisten sich bisher als Leader einer „Männerbewegung“ inszenieren wollten.

    Das können die vergessen.

    Meine Empfehlung : die Löschtaste.

  • imion

    @onyx
    Ach, und mich dauernd der Lüge bezichtigen ohne Beleg oder auch nur einem Hauch von Argument, ist kein persönlicher Angriff?

    @Thomas
    Zu deiner Ausführung: Woher kommt es denn, das Männer nicht zum Arzt gehen? Richtig, weil sie immer noch die Familie ernähren müssen, weil sich Frauen zu schade dafür sind, den Job mal nicht nach spass herauszusuchen, sondern nach Gehalt. Sie suchen sich dann halt eine Versorger, wenn es mit dem Geld nicht langt. Oder nehmen das ultimative Versorgungspaket in Anspruch, Scheidung. Drei mal Versorgen zu einem Tarif: Der Ex mit den Alimenten, der Staat, da alleinerziehend und zu guter letzt noch der neue lover. Falls du es immer noch nicht glaubst: Wer reicht die Scheidungen ein? Wer arbeitet in den Härtesten und gefährlichen Jobs? Wer ist immer noch der Haupternährer in den Familien?

    Zu den Ausführungen von Onyx: Zähl mal bitte, wie sie mich der Lüge bezichtigt, ohnen einen Beleg zu bringen und dann können wir mal über Persönliche Angriffe reden.

  • piratenweib

    Aha, Männer gehen nicht zum Arzt, weil sie die Familie ernähren müssen? Wie egoistisch von ihnen! Wenn sie dann früher sterben, weil sie so gräßlich gefährliche Jobs haben, lassen sie ihre Familie völlig unversorgt zurück. Ein egomanisches Pack ist das, diese Männer. #satire off

    Also, ich kenne keine solchen Männer, wie du, @Imion, sie hier schilderst. Die meisten Männer ernähren weder eine Familie (allein), heutige Gehälter reichen dazu meist nicht aus, noch arbeiten sie als Fäkaltaucher.

    Und auf das „ultimative Versorgungspaket“ würden zahlreiche Frauen herzlich gern verzichten, wenn denn ER sich ebenso um seine Kinder kümmern würde. Und wenn ein Mann sich eine solche „Versorgungsabgreiferin“ als Mutter seiner Kinder ausgewählt hat – so ist das ganz allein sein Problem. Weil er nämlich offenbar drauf steht, dass Mutti die Kinderchen hütet, während er in die Welt hinaus zieht, um sie zu retten (die Welt versteht sich, nicht die Kinder.)

    Selbstverständlich reichen die meisten Frauen die Scheidung ein – und es sind noch immer viel zu wenige. Zu wenige, die ihren Männern damit sagen: Geh zum Arzt, hör auf damit den Macker zu spielen, sei endlich ein Mensch, denke an deine Familie sprich verbringe Zeit mit ihr, Arbeit ist nicht alles, hör auf deine Stammtischsprüche deiner Frau als Wahrheit überstülpen zu wollen, sei endlich ein Mensch!
    (Übrigens: Die meisten Menschen, die höchst gefährliche Jobs ausüben, sind Singles.)

    Ich wünsche dir, als Alleinerziehender 18 Jahre deines Lebens zu verbringen, mit dem von dir erwähnten „Tarif“. Und danach würden wir noch mal sprechen …

  • „@onyx
    Ach, und mich dauernd der Lüge bezichtigen ohne Beleg oder auch nur einem Hauch von Argument, ist kein persönlicher Angriff?“

    Nein, jedenfalls keiner, der dein Privatleben angreift. Wenn du meinst, mir erzählen zu müssen, wie ich mein Privatleben gestalten soll und wen ich „daten“ soll, dann hast du verloren. Damit kannst du vielleicht unter deinesgleichen punkten, bei denen sowas normal ist und zum guten Ton gehört, aber nicht bei mir.

  • imion

    @Piratenweib
    Ja Piratenweib, Männer gehen nicht zum, weil Sie arbeiten müssen, weil der AG druck macht. Und sie hinterlassen keine unversorgten Frauen, wenn sie sterben, die sind nämlich bestens verorgt, Rentversicherungen, die den frauen ausbezahlt werden, Witwenrenten usw.. Du kennst also keine solcher Männer? Wer hat das Haus gebaut, in dem du Wohnst, wer hat die Strasse verlegt, auf der du Fährst, wer repairiert deine Heizung, wenn diese defekt ist?

    Ein weiterer Fakt ist, wie in dem von mir verlinkten Artikel deutlich, Frauen suchen sich die Versorger, deshalb ist deine Argumentation, Frauen würden gerne darauf verzichten, ad absurdum geführt. Wie jüngste umfragen im übrigen Beweisen, dulden nur ca 1% der Frauen einen Partner neber sich, der weniger verdient. Männer würden sich sehr gerne um ihre Kinder kümmern, wenn die Damen das mal zulassen würden, aber das wäre mit einem Machtverlust und einem Verlust an Sicherheit durch Versorgung verbunden. Und wie schon einmal gesagt und auch in den von mir verlinkten Artikel Thematisiert, es sind eben nicht einzelne Frauen, die sich versorgen lassen, sondern es entspricht dem Naturell der Frau, dem Beuteschema, sich einen Versorger zu suchen. Aber Biologie existiert ja nicht, Menschen sind ja rein soziale Konstrukte.

    Und noch ein paar Fragen: Wie sage ich mit einer Scheidung, das mein Partner zum Arzt soll? Wie soll ein Mann mehr Zeit mit seiner Familie verbringen, wenn er Arbeiten muss, damit die Familie Essen kaufen kann, weil Frauen sich ihre Jobs nicht nach gehalt ausuchen sondern nach spass? Welche Stammtischsprüche werden der Frau übergezogen? Nein, Piratenweib, Frauen lassen sich scheiden, weil es sich für sie Lohnt. Interessanterweise, sind die Scheidungen erst nach oben geschnellt, als die Frauen immer nach einer Scheidung voll versorgt worden sind.

    Und dir Piratenweib wünsche ich leben als Dachdecker, wenn dir dann mit 54 keine sekunde deines Lebens mehr ohne schmerzen verbringen kannst, und du immer noch weiterarbeiten musst, weil dir die Frührente nicht anerkannt wird. Dir wünsche ich die alleinige Verantworutng als Hauptverdiener, noch mit dem Druck, das wenn du nicht mehr genug Geld beisteuerst, sich dein Partner schon während der Ehe auf die suche nach einem besseren Versorger macht, und dich dann während der Scheidung nach strich und faden ausnimmt, so das dir nur noch das Existenzminimum zum leben bleibt, während dein Ex es sich mit deinen Alimenten, den Staatlichen Förderungen und des Geldes des neuen Verorgers gemütlich macht. Ich wünsche dir, das du von Feldjägern abgeholt wirst, und zu einer Ärztlichen Untersuchung und zu einem Dienst gezwungen wirst, denn du nicht machen willst.

    Und dann, wenn du all das mal erlebt hast, wenn du einmal nur einmal im Leben es erlebt hast, das man sich ständig durchsetzen muss, ohnen Förderung, ohne Bervorzugte Behandlung durch das andere Geschlecht, dann reden wir noch einmal darüber, warum Männer früher sterben.

  • imion

    @onyx
    Ich habe dir nichts vorgeschrieben, wie könnte ich auch, durch dein Lan Kabel, es war ein Tipp, ein Vorschlag. ;-) Du erkennst den unterschied?

  • piratenweib

    wenn dir dann mit 54 keine sekunde deines Lebens mehr ohne schmerzen verbringen kannst, und du immer noch weiterarbeiten musst, weil dir die Frührente nicht anerkannt wird

    Schmerzfrei leben kann ich auch jetzt schon nicht mehr und Rente? Darüber kann ich nur lachen. Seit wann beziehen Selbständige Rente? Ich werde arbeiten müssen, bis ich tot umfalle, schon allein um krankenversichert zu sein. Ich pflege nämlich zur Ärtzin zu gehen, wenn ich krank bin. Weil ich arbeiten muss!

    … wenn du einmal nur einmal im Leben es erlebt hast, das man sich ständig durchsetzen muss, ohnen Förderung, ohne Bervorzugte Behandlung durch das andere Geschlecht

    Das muss ich bereits jetzt, danke.

    Ich kenne also alle deine Vorschläge bereits aus eigener Erfahrung. Und ich kenne das Alleinerziehen und zwar ganz ohne „Tarif“ und unterhalb des „Existenzminimums“.
    Und was kennst du? Wieviel Lebenserfahrung, wieviele Scheidungen, wieviele Kinder, wieviele Jobs, wieviel Rentenabsicherung hast du?

    DU brauchst mir nichts von bevorzugter Behandlung erzählen.

  • imion

    @Piratenweib
    Ach, du hast also Gelenkschmerzen, wegen den Gewichten die du in deinem Job heben musst? Dir schmerzt der Rücken deswegen? Du hast aufgrund deines Jobs Probleme mit den Bandscheiben? Du musst trotz dieser Krankheiten immer noch 45 kg im Job heben? Und warum erhalten Selbständige keine Rente? Rücklagen bilden, Rentenversicherungen, Lebensversicherungen?! All das kann auch für die Rente genutzt werden. Kann sich ein Mann auf dem Bau aber nicht leisten. Desweiteren bist du in diesem Land immer Krankenversichert, hast du keine, springt im Notfall die Sozialhilfe ein, wenn du dir die Arztkosten nicht leisen kannst.

    Du hast kein Kindergeld bekommen? Du hast keine Staatlichen Unterstützungen bekommen? Wieso hat dein Ex nichts bezahlt? Was ist mit der ganzen Frauenförderung, du hast doch auch so was mal veranstaltet? Wo fliest denn da das ganze Geld hin? Ich als Mann erhalte keine Extrakurse für Frauen, keine gesonderten Massnahmen des Arbeitsamtes für Frauen, keine Ausbildungunterstützung für Frauen, keine eigenen Studiengänge für Frauen, wo ich einzelunterricht haben, ich müsste mich mit 400 anderen in einen Vorlesungssaal quetschen. Wie viele Zwangsdienste musstest du leisten? Wie viel Zeit hat dich das gekostet und wie viel Geld?

    Also Piratenweib, während du als Frau dein Leben ganz frei selbst bestimmen kannst, weil du vom Staat und von der Gesellschaft unterstützt wirst, immer und überall, bei jeder Entscheidung die du triffst, du zu nichts zu gar nichts gezwungen wirst, müssen wir Männer Arbeiten, weil wir nicht die Entscheidung treffen, wer zuhause bleibt und wer nicht, das tun Frauen, mischen sich Männer in diese Entscheidung ein, wird geschieden, und das Lohnt sich http://www.abgeordnetenwatch.de/christel_humme-575-37673–f270980.html#q270980, müssen Männer zwangsdienste ableisten und haben dadurch einen erheblichen Finanziellen und Zeitlichen nachteil, gibt es keine Fördermassnahmen für Männer, sondern Männer müssen sich alles ALLES alleine erarbeiten, keine Wohlfühl rundumsorglosquotensänften. Und eben weil wir diese enorme Belastung haben, weil uns nichts und niemand unterstützt, obwohl wir die meisten Steuern erwirtschaften, obwohl wir dieses Land am laufen halten, obwohl wir es sind, die neue Technologien erforschen, genau deshalb sterben wir früher. Schau dir die Statistiken an, Piratenweib, wer bei Scheidungen ausgenommen wird, es sind nicht die Frauen, Frauen Profitieren von Scheidungen. Belegt durch Statisktiken und meinem Persönlichen Umfeld.

    Also, leb erst mal das Leben eines Mannes, nur eine beschissene Woche, ohne die ganze Förderung, beweise dich jeden Tag, gegen Sprüche, dir waren diese ja schon während des Studiums zuviel, das gehört zum täglich Brot eines Mannes, sagt aber so einiges über das Durchsetzungsvermögen von Frauen aus, beweise jeden Tag, das du die beste bist, immer und überall, auch im Privaten, beweise deinem Partner jeden Tag, das du der Beschützer bist, der Versorger, der Kämpfer, ohne Frauenförderung. Denn darauf stehen Frauen, und wenn sie einen besseren finden als dich, wirst du ad acta gelegt. Nur um das zu sehen, müsste man ja mal von seiner Ideologie abweichen, mal die Augen öffnen, wie die Welt wirklich funktioniert, wie die Geschlechter sind, welchen Einfluss die Biologie hat. Aber da seid ihr keinen deut besser als die Kirche.

  • „@onyx
    Ich habe dir nichts vorgeschrieben, wie könnte ich auch, durch dein Lan Kabel, es war ein Tipp, ein Vorschlag. ;-) Du erkennst den unterschied?“

    Offenbar erkennst DU nicht, dass dich mein Privatleben schlicht nichts angeht und in der Debatte hier nichts verloren hat.

    „Also, leb erst mal das Leben eines Mannes, nur eine beschissene Woche“

    Denkst du, Frauen müssen sich nicht jeden Tag beweisen? Denkst du, Frauen leben auf Watte gebettet in den lieben langen Tag hinein und lackieren ihre Nägel? Denkst du Frauen haben keine Probleme, mit denen sie zu kämpfen haben?
    Das ist so engstirnig, so dumm, so unfassbar DUMM!

  • piratenweib

    @Imion: Du lebst in einer anderen Welt, glaube ich, so eine Art Schattenwelt …

    Seit wann gibt´s Einzelunterricht im Studium? Seit wann gibt´s Ausbildungsunterstützung nur für Frauen? Seit wann gibt´s täglich Geld für Förderung? Sag mir, wo ich das abholen kann, auf dem Geldamt vielleicht?

    Kindergeld stellt lediglich sicher, dass das Existenzminimum eines Kindes steuerfrei bleibt, nichts anderes. Es ist _keine_ Zusatzleistung oder gar ein Geschenk. So etwas können wohl nur Kinderlose behaupten.

    Du denkst, nur weil jemand selbständig arbeitet, ist er/sie reich? Was für ein Unsinn! Die meisten Angestellten würden für das Geld und unter den Arbeitsbedingungen überhaupt nicht arbeiten. Bei den Selbstständigen gibt´s nämlich weder Feiertage noch Wochenenden noch Feierabend, da passt kein Arbeitnehmerschutzgesetz auf, welche Gewichte gestemmt oder welche ekligen, harten Tätigkeiten gemacht werden. Das interessiert aber niemanden. Und für Rücklagen, Lebensversicherung und sonstige Geldanlagen bleibt kleinen Selbständigen nichts – überhaupt nichts – übrig.

    satire on/ Wenn du zu nichts mehr gezwungen werden willst, gebe ich dir einen Rat: werde allein erziehender Vater, am besten mit 2 bis 3 Kleinkindern von einer Frau, die sich ins Auslang verdrückt hat und schon wirst du zu nichts mehr gezwungen. Viel Spaß mit diesem sorgenfreien Leben. Hahahaha … /satire off

    Im übrigen finde ich das Aufwiegen von Schmerzen à la „wem tut was mehr weh“ perfide. So etwas macht nur jemand, der keine Schmerzen hat.

  • piratenweib

    @onyx:

    Das ist so engstirnig, so dumm, so unfassbar DUMM!

    Wie Recht du hast. Ich möchte nicht in @imions Welt leben.

  • Thomas

    Imion :

    „Aber Biologie existiert ja nicht, Menschen sind ja rein soziale Konstrukte.“

    Du magst Biologie?

    Ich schrieb bereits woanders, wer alles Biologie sieht, hat ein paar unangenehme Kröten mitzuschlucken :

    Susan Pinker, „Das Geschlechterparadox“ beschreibt die Warren Farrell`schen 25 Todesberufe als selbstgewählte „Berufsorientierungspräferenzen“ – selber Schuld. Da kann man biologisch nichts machen.

    Risikoverhalten st hormonbedingt – selbst Schuld.

    Auf S. 272 beschreibt die größere Agressionsbereitschaft und die Vorliebe für Waffen und der männliche Genuß an der Rache. Der Biologie zufolge wären Frauen die besseren Menschen.

    Soll ich weitermachen? Immer noch alles Biologie angesichts dieser unbequemen Umstände?

    Die Klosterstudie von Marc Luy beschreibt eine Lebenserwartungsschere von 5,4 Jahren. 4,4 Jahre davon sind soziokulturell erklärbar. Hört sich m.E. ganz gut an.

    „weil der AG druck macht.“

    Hier wurde die wahre Ursache erkannt! Engagierte Väter kämpfen seit Jahren im Rahmen des Diversity-Managements für Änderung der Unternehmenskulturen.

    Meine Lösung : Die Frauenquote in Aufsichtsräten UND Vorständen. Erste Testläufe bei der Telekom belegen diesen „Agent_innen des Wandels“ Effekt.

    „Woher kommt es denn, das Männer nicht zum Arzt gehen?“

    Weils – bisher – unmännlich war und die männlich dominierten Unternehmenskulturen ein Funktionieren abforderten.

    „Richtig, weil sie immer noch die Familie ernähren müssen, weil sich Frauen zu schade dafür sind, den Job mal nicht nach spass herauszusuchen, sondern nach Gehalt.“

    Höre ich da etwas Frauenverachtung? Wir haben ein hochgradig segregativ wirksames Instrument – das Ehegattensplitting. Wenn Mann und Frau zu der Übereinlunft kommen, dass sie wegen des schlechten Nettoverdienstes nicht zu arbeiten braucht und so beide wieder ungewollt in alte Rollenspiele verfallen, dann ist es an der zeit einen freundlichen Brief an den Bundestagsabgeordneten eigener Wahl zu schreiben.

    Ich schlage vor, die männerrechtlerischen Standardmantras zu verlassen und auf andere Initiativen zu focussieren und einfach mal zu lesen – viel lesen!

    Zur männlichen Emanzipation gehört auch, selbst genaue Vorstellungen von einer glücklichen Beziehung zu entwickeln und nicht zu nehmen, was man(n) kriegen kann. Hier senden einige Männer noch die vollkommen falschen Signale aus.

    Ermannung – nenne ich das.

  • Wanda Lismus

    Imion, kannst Du mir erklären, warum so viele Frauen, die ja angeblich so gut alimentiert werden unter Altersarmut leiden bzw. von Altersarmut bedroht sind? Nein? Danke, mehr muss ich nicht wissen.

  • imion

    @onyx
    „Denkst du, Frauen müssen sich nicht jeden Tag beweisen? Denkst du, Frauen leben auf Watte gebettet in den lieben langen Tag hinein und lackieren ihre Nägel? Denkst du Frauen haben keine Probleme, mit denen sie zu kämpfen haben?
    Das ist so engstirnig, so dumm, so unfassbar DUMM!“
    Müsst ihr euch beweisen? So wie Männer? Nein, ihr müsst euch nicht beweisen, um einen Partner zu bekommen, wir schon, bei Frauen langt das hinstellen in eine Ecke und warten. Im job? In den gleichen wie Männer, teilweise ja, aber selbst das ist den Frauen ja zuviel, deshalb haben wir auch so wenig Damen in Führungspositionen, frauen meiden den Wettbewerb, wie der Teufel das Weihwasser. Gab dazu ein interessantes Interview im Stern, und das hier: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/strategie/frauen-raus-aus-der-warmen-badewanne;1326395 Also, nicht mit Männer vergleichbar, das interessante ist aber, warum sich Frauen das leisten können, in dem sie nach oben heiraten. Den link habe ich ja schon gepostet. Dann kommen noch die ganzen Frauenförderungsmassnahmen dazu, ja, ihr Frauen werdet in Watte gepackt.

    Aber nichtsdestotrotz habt ihr natürlich Probleme, nur sind die, verzei den Ausdruck, doch etwas maginal, im vergleich zu denen, die ich als Mann habe. Musst du als Frau immer mit einer Prügelei Rechnen, in die du hineingezogen wirst? Nein, was Gewalt im ausserhäuslichen Bereich angeht, ist das schlicht und ergreifend nur ein Gefühl das ihr Frauen habt, jenseits von jeder Realität, als Beispiel sie hier nur mal Vergewaltigung im Parkhaus angeführt. Und selbst, wenn ihr nur ein Gefühl habt, bekommt ihr sofort hilfe, am Beispiel angelehnt, Frauenparkplätzt, und das, obwohl Männer 70% der Gewaltopfer ausmachen.

    Ja, onyx, im Vergleich werdet ihr Frauen auf Watte gepackt.

  • imion

    @Piratenweib
    „Seit wann gibt´s Einzelunterricht im Studium? Seit wann gibt´s Ausbildungsunterstützung nur für Frauen? Seit wann gibt´s täglich Geld für Förderung? Sag mir, wo ich das abholen kann, auf dem Geldamt vielleicht?“
    Frauenstudiengänge für Frauen, was Praktisch zu einzelunterricht verkommt, während sich nebenan, mehrere hundert Männer in einen Vorlesungssaal quetschen müssen. Ausserdem haben wir in Deutschland eine umfangreiche Frauenförderung, oder existiert die etwa nicht? Mentorenprogramme nur für Frauen z. B. während ich als Mann noch nicht mal Wiedereingliederungshilfe nach meinem Vaterschaftsurlaub erhalte, Frauen aber schon.

    „Kindergeld stellt lediglich sicher, dass das Existenzminimum eines Kindes steuerfrei bleibt, nichts anderes. Es ist _keine_ Zusatzleistung oder gar ein Geschenk. So etwas können wohl nur Kinderlose behaupten.“
    Doch, es ist ein Geschenk und eine Zusatzleistung. Es ist noch nicht alzu lange her, da mussten Familien auch ohnde das ihre Kinder grossziehen. Zugegeben, in die Zeiten möchte ich nicht zurück, nur sollte man mal Wertschätzen, was die heutige Gesellschaft alles für den einzelnen tut. Nur das tut ihr Femis am allerallerwenigsten, immer mehr mehr verlangen, man kann den Hals halt nie voll genug bekommen. Was letzten endes zu einer unmündigkeit führt, aber ihr Femis seid ja so wunderbar unabhängig, nur nicht von Staatlichen Transferleistungen und Frauenförderung.

    „Du denkst, nur weil jemand selbständig arbeitet, ist er/sie reich? Was für ein Unsinn! Die meisten Angestellten würden für das Geld und unter den Arbeitsbedingungen überhaupt nicht arbeiten. Bei den Selbstständigen gibt´s nämlich weder Feiertage noch Wochenenden noch Feierabend, da passt kein Arbeitnehmerschutzgesetz auf, welche Gewichte gestemmt oder welche ekligen, harten Tätigkeiten gemacht werden. Das interessiert aber niemanden. Und für Rücklagen, Lebensversicherung und sonstige Geldanlagen bleibt kleinen Selbständigen nichts – überhaupt nichts – übrig.“
    Wenn du so wenig verdienst, warum gehst du nicht in ein Angestelltenverhältnis? Ich kenne mehr als eine Person, die Selbständig ist, komischerweise hat keiner solche Probleme, sich Rücklagen für die Rente zu bilden und verdienen tun diese wesentlich mehr, als in einem festen Angestelltenjob. Und als Selbständige hast du die wahl, welche Tätigkeit du verrichtest, als angestellter nicht. Du bist echt die erste selbständige, die das anführt.

    „Im übrigen finde ich das Aufwiegen von Schmerzen à la “wem tut was mehr weh” perfide. So etwas macht nur jemand, der keine Schmerzen hat.“
    Weil ihr Frauen da nicht mitreden könnt, vor allem ihr Femis, da ihr nie auf dem Bau arbeiten werdet, euch wird nicht zugemutet, 45 kg trotz schmerzen durch die gegend zu tragen. Euch kann man ja maximal 15 aufbürden, Frauen dürfen ja nicht mehr tragen, aber in alle jobs, und alles besser können. Und auch hier habt ihr mal wieder die wahl, im gegensatz zu Männern, denn, wenn ihr mehr tragen wollt, und einem entsprechenden Job ausführen wollt, dann dürft ihr das machen, nur zwingen kann euch dann keiner, diese Lasten zu tragen, im Gegensatz zu Männern, diese können gezwungen werden, dafür sorgt schon die Gesetzgebung.

  • imion

    @thomas
    „Susan Pinker, “Das Geschlechterparadox” beschreibt die Warren Farrell`schen 25 Todesberufe als selbstgewählte “Berufsorientierungspräferenzen” – selber Schuld. Da kann man biologisch nichts machen.“
    Hat nur rudimentär etwas mit Biologie zu tun. Dort gibt es das meiste Geld, und damit eine höhere Auswahl an potentiellen Partnerinnen. Deshalb die Berufswahl, wenn Frauen auch mal genauso viel Geld beisteuern würden, müssten wir Männer diese Berufe nicht ergreifen.

    „Risikoverhalten st hormonbedingt – selbst Schuld.“
    Jep, und? Deswegen entdecken wir auch neue Welten und neue Technologien.

    „Auf S. 272 beschreibt die größere Agressionsbereitschaft und die Vorliebe für Waffen und der männliche Genuß an der Rache. Der Biologie zufolge wären Frauen die besseren Menschen.“
    Technikaffinität, deshalb sind Waffen so interessant, und nicht wegen dem Töten. Hast du dir mal die Mechanik eines MG´s angeschaut? Das ist der Hammer, und die Funktioniert 1200 mal in der Minute, das ist Ingenieurskunst. Und Frauen sind wesentlich Aggressiver als Männer, Männliche Kämpfe sind Ritualkämpfe, die meistens immer nach einem bestimmten Schema ablaufen, und zu jederzeit haben die Kontrahenten die möglichkeiten, sich einem Kampf zu entziehen, man muss nur die Zeichen richtig einschätzen. Schau dich da mal im Tierreich um, wenn sich die Männchen bekämpfen, dort wird nicht bis zum Tod gekämpft, das sind unfälle. Im gegensatz zu weibchen, diese haben keine Ritualkämpfe, wiederum blick ins Tierreich, wenn ein Weibchen kämpfen muss, dann gegen Fressfeinde, und dort geht es um leben um Tod. Genauso verhält es sich beim Menschen. Frauen sind in schlägereien oder beim Militär wesentlich Aggressiver, Gewalttätiger und Menschenverachtender. Ganz berühmt dafür ist eine rein Türckische Frauenheinheit. Besschäftige dich auch mal ein bisschen mit SV, da wird dir einiges Klarer. Und Frauen und Rache ist ja wohl legendär, dazu muss nichts gesgt werden. Ist also nichts mit, Frauen sind die bessern Menschen. Mal wieder so eine Feministische Lüge, auch das hier ist interessant: http://de.wikipedia.org/wiki/Herta_Oberheuser. Und beschäftige dich mal mit Frauen und KZ´s.

    „Die Klosterstudie von Marc Luy beschreibt eine Lebenserwartungsschere von 5,4 Jahren. 4,4 Jahre davon sind soziokulturell erklärbar. Hört sich m.E. ganz gut an.“
    Männer sterben früher aufgrund den Jobs, die wir ausüben müssen. Aufgrund des Partnerwahlverhaltens von Frauen, das wiederum ist Biologie.

    „Hier wurde die wahre Ursache erkannt! Engagierte Väter kämpfen seit Jahren im Rahmen des Diversity-Managements für Änderung der Unternehmenskulturen.

    Meine Lösung : Die Frauenquote in Aufsichtsräten UND Vorständen. Erste Testläufe bei der Telekom belegen diesen “Agent_innen des Wandels” Effekt.“
    Und wie sollen Frauenquoten da helfen? Meinst du, nur weil Frauen dort mit angestellt werden, wird die Arbeit weniger? Nein, der einzige Effekt wird sein, Frauen dürfen in Teilzeit dort arbeiten und Männer müssen die Mehrbelastung mal wieder ausgleichen. Und von welchen Belegen bei der Telekom redest du? Meinst du, das die Quotendame von McKinsey schon nach drei Wochen wieder versetzt worden ist, weil sie nicht gebacken bekommen hat?

    „Weils – bisher – unmännlich war und die männlich dominierten Unternehmenskulturen ein Funktionieren abforderten.“
    Richtig. Nur können sich kleine Unternehmen was anderes leisten? Wie lange bist du Bereit, im Winter, auf den Heizungsmonteur zu warten?

    „Höre ich da etwas Frauenverachtung? Wir haben ein hochgradig segregativ wirksames Instrument – das Ehegattensplitting. Wenn Mann und Frau zu der Übereinlunft kommen, dass sie wegen des schlechten Nettoverdienstes nicht zu arbeiten braucht und so beide wieder ungewollt in alte Rollenspiele verfallen, dann ist es an der zeit einen freundlichen Brief an den Bundestagsabgeordneten eigener Wahl zu schreiben.“
    Männer ernähren die Familie, weil Frauen nicht nach dem Gehalt bei der Berufswahl schauen, sondern nach Spass. Hat nichts mit Ehegattensplitten oder sonstwas zu tun, denn wenn dieser zum tragen kommt, ist das Kind schon längst in den Brunnen gefallen. Es ist nur eine logische Konsequenz, das der Partner, der weniger verdient auch zuhause bleibt. Hat auch wieder mit dem Partnerwahlverhalten zu tun. Und nur das ist wieder mal Biologie.

    „Zur männlichen Emanzipation gehört auch, selbst genaue Vorstellungen von einer glücklichen Beziehung zu entwickeln und nicht zu nehmen, was man(n) kriegen kann. Hier senden einige Männer noch die vollkommen falschen Signale aus.“
    Welche Signale wären das?

  • imion

    @Wanda lismus
    Hat das vielleicht damit zu tun, das diverse Sachen mal wieder nicht in den Armutsbericht mit hineingerechnet werden, wie bei Alleinerziehenden der Unterhalt? Der taucht dort nämlich nicht auf. Und nur deshalb tauchen Männer dort nicht als Arm auf. Die Realität sieht aber anders aus.

  • Boah imion, ist dir das nicht selber peinlich?
    Neeeiiiin Frauen müssen sich nichts erkämpfen, ihnen fällt alles in den Schoß, sie leben in einem Schloß aus Marzipan und rosa Wolken und bekommen alles per Fingerschnipp geschenkt. Job, Geld, Männer, jegliche Art von Anerkennung, alles fliegt automatisch zu. Irgendwelche Gefahren, Probleme, Mißstände? Ach iwo, das bilden sie sich nur alles ein. Du weißt ja schließlich genau, was Frauen so fühlen, gell?

    Also, bei soviel Dummheit fehlen mir fast die Worte. Selbst wenn man zugute hält, dass man sich evtl nur schwer in das andere Geschlecht hineinversetzen kann (was allerdings mit ein bisschen Empathie durchaus möglich ist), ist das, was du hier zum Besten gibst, einfach nur selten dämlich. Das entbehrt jeden gesunden Menschenverstandes.

  • étoile

    @imion:

    ganz offensichtlich funktioniert die persönliche und angebliche „freie“ berufswahl ganz und gar nicht „persönlich“ und „frei“, sondern ist von geschlechterrollen, sozialer herkunft usw. gesteuert. – dagegen gibt es ja genau diese programme! u.a. damit mehr frauen* in technikbereiche gehen usw.
    was mich an deiner argumentation aber wirklich geärgert hat, ist so zu tun, als ob nur männer* in körperlich schwer belastenden berufen arbeiten würden. mensch nehme nur einmal den gesamten pflegebereich her: krankenschwestern* heben zum beibspiel täglich menschen. ist das nicht körperlich belastend? bandscheibenvorfälle sind auch in diesen berufen alltag!
    aber auch hausarbeit kann körperlich anstrengend sein: kinder tragen, einkäufe tragen, ständiges bücken und heben, etc.

    natürlich braucht es gesonderte krankenregelungen in berufen, die belastender sind, aber ganz zufällig, gelten nur berufe, die landläufig „männerberufe“ sind als besonders belastend. viele berufe wie der sozialbereich, aber auch andere typische „frauenberufe“ fallen nicht darunter. (mal überlegt wie gesundheitsschädigend die arbeit im friseur*innenbereich ist?)

    btw: leider ziehst du aus uu richtigen beobachtungen vollkommen falsche schlüsse

  • @ étoile,

    Die maskulistische Argumentation, schwere, eklige, gefährliche und überhaupt alle unangenehmen Berufe dieser Welt seien ausschließlich in Männerhand (natürlich alles erzwungen, während sich Frauen, WENN sie denn mal zugeben, dass auch Frauen hart arbeiten, das natürlich alles freiwillig machen und sich daraum mal nicht beschweren sollen), ist hartnäckig und zieht sich wie ein Kaugummi durch sämtliche Diskussionen. Wahrer wird es dadurch natürlich nicht.

  • Thomas

    Ich kenne da auch die Ursache : MANNdat e.V.

    Die versuchen seit Jahren ihre polarisierenden und eindimensionalen Positionen zu verbreiten und ziehen eine ganz bestimmte Klientel in ihr Fahrwasser.

    Und genau das war hier – wieder einmal – zu beobachten.

    Es gibt für mich die Initiative, mehr und mehr „normale“ Männer für eine konstruktive Bewegtheit im Hinblick auf pluralisierte Männlichkeitsperspektiven zu gewinnen und die männerrechtlerischen Standard-Mantras als Lügenkonstrukte offenzulegen. Gegen eine gehe ich derzeit massiv an : Die Jungendiskriminierungslüge. Dahinter wirken erz- bis m.E. rechtskonservative, nicht zukunftsfähige und misogyne Rollenklischees wie „Mädchen lernen auswendig“ oder „Jungen wollen toben“.

    Es wäre eine Schande, wenn diese misogynen Montherland-Frauenbilder (s. Simone de Beauvoir) den Mainstream beschädigen.

  • Wanda Lismus

    @ imion: Ich sprach von Altersarmut. Einfach nochmal nachdenken, ja?
    Viele unterhaltsbedürftige Frauen wären übrigens foh, wenn sie so viel hätten, wie der Gesetzgeber als Selbstbehalt vorsieht. Aber ich will auch nicht weiter deiner „Realität“ widerstreiten. Das ist nämlich sinnlos. Siehe das, was Thomas gesagt hat.


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