Seitennavigation Katze
Seitennavigation Menu IconMENU
Seitennavigation Search Icon

MISSY präsentiert: Jasbir Puar in ICI Lecture Series

In Kooperation mit dem ICI Kulturlabor Berlin und dem Queer Institut for Queer Theory freuen wir uns auf die Lecture der Gender-Theoretikerin. Ihr Thema: „Bodies with New Organs – Becoming Trans, Becoming Disabled“

12.05.14 >

In Kooperation mit dem ICI Kulturlabor Berlin und dem Queer Institut for Queer Theory freuen wir uns auf die Lecture der Gender-Theoretikerin. Ihr Thema: „Bodies with New Organs – Becoming Trans, Becoming Disabled“

 

Jasbir Puar, eine der interessantesten zeitgenössischen und international bedeutenden Gender-TheoretikerInnen, wurde bekannt durch ihre originelle Arbeit an den Überlappungen und Dynamiken zwischen den Feldern Queerness und Rassismus. In ihrem Vortrag in Berlin wird sie zum ersten Mal in Deutschland über ihre neueste Arbeit zu Intersektionalität sprechen. Puar thematisiert darin zwei zentrale Kategorien der Intersektionalitätsdebatte – „trans“ und „disabled“ –, die sich in den frühen 1990er Jahren in akademischen Bereichen und breiteren politischen Kontexten und Bewegungen herausgebildet haben.

In ihrem Vortrag wird die US-amerikanische Autorin auf diese parallelen, aber sich selten überschneidenden epistemologischen Konstrukte schauen, die sowohl den Trans- auch als auch den behinderten Körper zu Ausnahmen machen, um so die „Schwächen“ des nicht-normativen Körpers in soziale und kulturelle Eigenschaften umzuwandeln, die im Kontext von Diskussionen über staatliche Anerkennung, Identitätspolitik, Marktökonomie, über medizinische Zusammenhänge oder Fragen der Subjektpositionierung verhandelt werden. Puar argumentiert für eine Auseinandersetzung mit dem Körper, die die transgressiven Tendenzen von „Trans“ und „Disability“ nicht mehr als Ausnahme wahrnimmt und so eine gemeinsame Politik ermöglicht.

Jasbir Puar ist außerordentliche Professorin der Women’ s & Gender Studies an der Rutgers, State University of New Jersey, Autorin von „Terrorist Assemblages: Homonationalism in Queer Times“ (Duke University Press 2007) und wurde u.a. mit dem Cultural Studies Buch Preis der Association for Asian American Studies ausgezeichnet. Sie ist Herausgeberin von GLQ (Queer Tourism: Geographies of Globalization) und Mitherausgeberin der Bände Society and Space (Sexuality and Space), Social Text (Interspecies), and Women’s Studies Quarterly (Viral). Ihre Monographie „Affective Politics: States of Debility and Capacity“ wird 2014 in der Duke University Press veröffentlicht.

Lecture in englischer Sprache von Jasbir Puar: „Bodies with New Organs – Becoming Trans, Becoming Disabled“. Am 12. Mai 2014 im ICI Kulturlabor Berlin, Christinenstraße 18/19, Berlin. Beginn: 19.30 Uhr.


Beitragsnavigation