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Geld macht glücklich: Morgen ist Equal Pay Day

Das stimmt zwar nicht ganz, aber 21 Prozent weniger zu verdienen, macht auf jeden Fall schlechte Laune.

18.03.16 > Inland

Vollzeitbeschäftigte Männer verdienten 2014 in Deutschland im Schnitt 3.645 Euro im Monat, Frauen dagegen 3.010 Euro. Umgerechnet auf das Jahresgehalt macht das einen Unterschied von 7.620 Euro aus. Wie sich diese Verdienstlücke genau zusammensetzt und was die vielen anderen Zahlen bedeuten, die in diesem Zusammenhang kursieren, hat Barbara Vorsamer für uns letztes Jahr geklärt – und aufgezeigt, was sich alles ändern muss, damit es mehr Geld für Frauen regnet.

Gründe für den Gender Pay Gap von 21 Prozent in Deutschland gibt es viele. Einerseits arbeiten Frauen häufiger in Teilzeit und in schlechter bezahlten Berufszweigen wie Kinderbetreuung und Altenpflege. Warum diese Berufszweige schlechter bezahlt sind und warum Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten müssen, hat allerdings denselben Grund, weshalb Frauen mit der gleichen Qualifikation und den gleichen Bedingungen auch 7 Prozent weniger verdienen, als ihre männlichen Kollegen: struktureller Sexismus. Dieser sorgt dafür, dass weiblich konnotierte Fähigkeiten und Berufe in unserer Gesellschaft weniger wert sind als männliche – im wahrsten Sinne des Wortes.

Welche Veranstaltungen es zum Equal Pay Day in eurer Nähe gibt, erfahrt ihr auf dieser Aktionskarte.


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