Müssen wir glücklich sein wollen?

Die britische Theoretikerin Sara Ahmed fragt, ob die Suche nach Glück nur ein Mittel der Unterdrückung ist.

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Die Suche nach Glück ist seit etwa zehn Jahren ein eigener Industrie-, Literatur und Forschungszweig. Aber welche Parameter führen wirklich zu Glück? Glück/lichsein wird immer wieder als Objekt menschlichen Begehrens beschrieben – als das, wonach wir streben, als das, was dem menschlichen Leben Sinn und Bedeutung verleiht.

Glück/lichsein formt, was eine Welt bildet. Wenn ich es als eine Art des Welt-Machens beschreibe, berufe ich mich dankbar auf Arbeiten von feministischen, Schwarzen und queeren Autor*innen, die auf unterschiedliche Weise gezeigt haben, wie Glück/lichsein benutzt wird, um Unterdrückung zu rechtfertigen.

Feministische Kritiken der Figur der „glücklichen Hausfrau“, ­Schwarze Kritiken des Mythos des „glücklichen Sklaven“ und queere Kritiken der Sentimentalisierung von Heterosexualität als „häuslichem Glück“ haben mich am meisten über das Glück/lichsein und die Bedingungen seiner Anziehung gelehrt.

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