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Wann ist es sinnvoll, feministische Diskussionen loszutreten?

Und wann sollte man sich die Energie lieber sparen? Über Self Care und politische Kämpfe.

21.02.17 > Olja Alvir
Profilfoto Olja Alvir

Olja Alvir

Geboren 1989 in einer eher unbekannten Stadt im Herzen Jugoslawiens. Flüchtete 1992 nach Österreich und schlägt sich dort als „Jungautorin, Jugošlawienerin und Journalistin“ durch. Ihr autobiografischer Debütroman „Kein Meer“ erschien 2015 im zaglossus Verlag und handelt von Krieg, Flucht, Narben und was man mit den Faschos in der eigenen Familie tun soll. Studiert auch irgendwas in Wien und traut sich nicht mehr nachzuzählen, wie lange schon. Twittert wankelmütig unter @OljaAlvir.

Von Olja Alvir

Neulich geriet ich an der Uni in eine sehr unangenehme Situation, die mich dazu brachte, viel darüber nachzudenken, wann eins als politischer Mensch und insbesondere als Feminist*in sich zu Wort melden sollte – und wann es vielleicht klüger und gesünder ist, sich die Energie aufzuheben.

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Manchmal wird ein Uniseminar zum verminten Gelände. © Tine Fetz

Die Szene: Es ist die vorletzte Einheit eines Unikurses zum Thema Migration in der zeitgenössischen Literatur – halt so typisch mein Ding. Nach einem Semester Lektüre sollten wir in Gruppen nach selbst gewählten Kriterien eine „Top-3-Liste“ der besprochenen Autor*innen erstellen. Aus den gesammelten persönlichen Highlights sollten wir uns dann am Ende irgendwie auf einen „ersten Platz“ einigen.

Jetzt mal abgesehen davon, dass Kunst um die Wette zu machen oder als kompetitiv zu verstehen ein haareraufender Unsinn ist, dass derartige Bewertung von Autor*innen nicht der Sinn des Kurses ist und dass mitnichten mit irgendwelchen mir nachvollziehbaren Kriterien gearbeitet wurde – ganz abgesehen also von all diesen rein inhaltlichen und wissenschaftlichen Einwänden, die es gegen so ein „Ranking“ in meinem Literaturkurs gab, war da noch ein Problem: Als Nummer eins stellte sich nach fragwürdigen Punktevergaben, Überraschung Überraschung, ein alter Mann heraus; ein traditionsreicher Autor der österreichischen Zeitgeschichte mit monarchischem Anstrich.

Naturgemäß meldete ich mich: In einem Kurs, wo viel über Transkulturalität, Essenzialismus, postkoloniale Studien und dergleichen gesprochen wurde – also in einem durchaus informierten, sensibilisierten und auch akademischen Umfeld – könne die Ironie nicht entgehen, dass vor den vielen, vielen Frauen, die wir gelesen hatten, ausgerechnet der Mann „den Sieg“ davontrage? Sicherlich könnten wir uns in diesem Fall darauf einigen, zu einem gerechteren Ergebnis zu kommen?

Auf einen Schlag verwandelte sich der gesamte Raum – dreißig, vielleicht vierzig Leute – in alle feministischen Diskussionen und gesellschaftlichen Diskurse gleichzeitig. Da wurden Begriffe, Konzepte, Meinungen, aber auch Vorurteile und Anmaßungen durch die Luft geworfen, dass es nur so stürmte. Dies wäre alles nicht prinzipiell schlecht gewesen, wenn die Wortmeldungen nicht ausschließlich an mich – die feministische Spaßverderberin – gegangen wären. Plötzlich ergriffen auch die wenigen Männer im Raum, die sonst immer still gewesen waren, lautstark das Wort. Einer drohte, wegen meinen „diskriminierenden“ Kommentaren den Raum zu verlassen. Persönliche Angriffe gegen mich folgten; ich selbst schaffte es daraufhin nicht mehr, so sachlich, ruhig und verständnisvoll beziehungsweise verständlich zu argumentieren, wie ich es von mir erwartete.

Ich versuchte mehrmals, mich aus dem immer gehässiger werdenden Tumult zurückzuziehen. Auch verspürte ich den fast unüberwindbaren Drang, den Raum einfach zu verlassen. Ich nahm mir während diesem analogen Shitstorm fäusteballend vor, erst zu Hause in Tränen auszubrechen.

Es ist ein Phänomen, das mir oft begegnet: Melde ich mich in Diskussionen mit einem feministischen Standpunkt, komme ich manchmal nicht oder nur schwer mit dem Backlash zurecht, der darauf folgt. Das ist kein Zufall: Im Patriarchat ist solch (Gruppen-)Redeverhalten ein Tool, Dissident*innen zum Schweigen zu bringen. (Damit im Kopf ist es natürlich noch schwieriger zu entscheiden, ob eins die unangenehme Situation verlässt oder nicht.)

Ich bin durchaus der Meinung, dass Ungerechtigkeiten in jedem Fall, egal wie schwer oder leicht, angesprochen werden müssen und dass Dialog wichtig ist für feministische Bildung und Kampf. Doch dieser Fall von neulich hat mir vor Augen geführt, dass es manchmal einfach nicht „safe“ ist, sich zu äußern, und dass es manchmal dazu führt, dass die eigenen Nerven überstrapaziert und Energiereserven geleert werden.

Ich werde mir nun jedenfalls Sätze und Strategien dafür zurechtlegen, wenn ich überfordert bin. Ich werde mich stärker nach Allies umsehen. Ich werde manchmal nichtssagend die Augen verdrehen, um dann in anderen Momenten die Kraft zu haben, umso demonstrativer zu slayen.

Es gilt neben der Hingabe für die politischen Ziele schließlich auch, auf sich selbst aufzupassen. Vielleicht ist doch nicht jeder Twitter-Fight und jeder Familienstreit ein sinnvoller Beitrag zum gesellschaftlichen Fortschritt? Ein sehr kluger Genosse sagte einmal zu mir: „Nobody should die in just any random struggle. The point of life is that you pick the struggle the best you can.“

  • lively_tune

    danke für den tollen Beitrag – das beschriebene Problem kenne ich leider viel zu gut. Vor allem, da ich einen Master in Geschlechterstudien mache – sobald Menschen das erfahren, wird meine Fächerwahl gern für Diskussionen genutzt. Dabei merke ich immer wieder, dass die Leute überhaupt nicht wissen wollen, warum ich genau dieses Studium gewählt habe, die meisten wollen einfach ihre eigene Meinung äußern – denn, dieses nervige Geschlechterdings, das ist ja irgendwie ein Thema der Allgemeinheit. Plötzlich finde ich mich in Diskussionen über die Frauen-Quote wieder (ist ja schließlich das einzige Nennenswerte, was dieser Feminismus-Kram hervorgebracht hat, abgesehen von dieser „hässlichen neuen Schreibweise“). Die Meinung des Gegenübers ist oft sehr gefestigt, dabei aber alles andere als fundiert.
    Meine Strategie: Ich lasse mich auf diese Form der „Diskussion“ nicht mehr ein. Bevor ich auch nur ansatzweise beantworte, warum ich Feministin bin und warum ich Gender Studies als etwas sehr wichtiges empfinde (und mich damit sofort in Verteidigungshaltung stelle), frage ich einfach zurück: „Warum bist du kein*e Feminist*in?“. Mit der Antwort kann ich meist schon etwas eher einschätzen, ob sich mein Gegenüber auch nur ansatzweise mit der Thematik beschäftigt hat – oder ob das einzige Argument, was gegen den Feminismus und Gender Studies spricht, nur ein „Also bei uns in der Firma gibt es zwei Frauen, die Frauenquote ist total unnütz!“ ist..

  • Jule Jüngling

    Vielleicht ist es ja auch manchmal nicht eine Sache des Feminismus oder allgemeiner: der politischen Argumentation, sondern schlicht der Wortwahl und Rhetorik? Letztlich sind diese Gruppenprozesse, die da stattfinden, nicht spezifisch dafür, dass jemand feministischen oder gesellschaftskritischen Input gibt, glaube ich. Vielleicht neigt man in solchen Situationen auch aus Selbstschutz schnell dazu, sich durch die eigene gesellschaftskritische und moralische Reflexion und vor allem durch den Widerstand, der einem da entgegen schlägt, intellektuell / moralisch überlegen zu fühlen? Manchmal ist es einfach eine Sache der Kommunikation, des eigenen Auftretens und der Wortwahl. Ob Feminismus oder andere Themen: Der Ton macht die Musik. Davon können wir uns, glaube ich, alle nicht frei machen.

  • Christian Foryoureyes

    Wenn ich es richtig verstehe, fand keine inhaltliche Diskussion statt, sondern es ging einzig darum, welches geschlecht und hautfarbe der Autor hatte? Interessant, dazu mit Triggerwarnung (andere Meinungen!) noch ein kleiner Link: https://allesevolution.wordpress.com/2017/03/02/radikale-feministin-ich-komme-manchmal-nicht-oder-nur-schwer-mit-dem-backlash-zurecht/

  • unimog_andi

    Willkommen in der Wirklickeit. Life sucks. Guter Rat: Studium abbbrechen und anfangen zu arbeiten. Wer bis zu den Knöcheln in der Scheisse steht, bekommt auch ein normales Bild der Wirklichkeit.

  • sim2908

    Ich bin kein Feminist weil, nach meiner Beobachtung der Begriff Feminismus von weinerlichen Nimmersatts okkupiert wurde und ich keinen vorteil sehe mich mit solchen leuten zu assoziiren.
    Ich studiere kein Genderstudies weil ich eher der Naturwissenschaftliche/Technische typ bin.
    Dein Part.

  • NichtOge

    Könnte es eventuell sein, dass ein „alter Mann“ zufälligerweise nach den festgelegten Kriterien einfach das beste Buch geschrieben hat? Nein? Ok. Man hätte eventuell die Kritik am BUCH äußern können und nicht am AUTOR. Schließlich geht es doch um das BUCH und nicht um Geschlecht und Alter des Autors nicht wahr? Ist es nicht Gerecht wenn auch ein Mann gewinnen kann?

  • lively_tune

    Kannst du „weinerliche Nimmersatts“ erklären?

  • sim2908

    Obwohl rechtlich gesehen Frauen mehr rechte haben als Männer wollen diese Leute noch mehr Rechte um ihre empfundenen ungerechtigkeiten zu klären.
    Ein Beispiel wäre die Forderung mehr Frauen in MINT-Fächer an der Uni zu bekommen obwohl es Mädchen ab der 8ten Klasse bereits eingtrichtert wird dass sie in diese Fächer sollen (zumindest auf dem Gymnasium).
    Ein zweites Beispiel wäre die Forderung an die Politik etwas wegen der Einkommenslücke zwischen Mann und Frau zu unternehmen obwohl der bereinigte Gender Pay Gap unter 10% liegt und es für diesen wert keinen Beweis gibt dass er auf Sexismus zurückzuführen ist, es also nur korreliert nicht aber kausal mit dem Geschlecht zusammenhängt.

    Falls dich mal der irrationale Gendanke überkommt du hättest Lust so mal zu reden/diskutieren hier mein discord https://discord.gg/KS4cawC

  • lively_tune

    Kannst du belegen, dass Frauen mehr Rechte haben als Männer?

    zu den MINT-Fächern: Das Beispiel verstehe ich nicht ganz. Ja, es gibt eine Forderung von mehr Frauen in den Fächern, da sie häufig unterrepräsentiert sind, & ich stimme dir auch zu, dass Mädchen ab einer gewissen Stufe „eingetrichtert“ wird, dass MINT-Fächer als Wahl gut wären. Die wenige Beteiligung von Mädchen/Frauen in diesen Fächern kommt jedoch dadurch zustande, dass Lehrer*innen unbewusst gewisse Erwartungen an Kinder haben und dementsprechend mit Misserfolgen/Erfolgen geschlechtsbedingt unterschiedlich mit ihnen agieren. (ich empfehle: Rendtorff, Barbara u.a. (Hrsg): „Schule, Jugend und Gesellschaft“ (2008).)
    Es interessiert mich auch, wie du zu deinen Schlüssen bzgl des Gender Pay Gap kommst – es gibt doch genug Studien, Berichte, wissenschaftliche Auseinandersetzungen zu dem Thema, die klar belegen, dass Frauen für ähnliche Arbeit häufig (natürlich nicht immer und nicht automatisch!) weniger Lohn erhalten. Wichtig ist hier vor allem auch, den Zusammenhang zu erkennen. Mädchen sind häufig diejenigen, die einen besseren Durchschnitt in der Schule schaffen, diesen Vorsprung aber nicht in die Arbeitswelt mitnehmen können – und das hat Gründe, und mit eben jenen setze ich mich auseinander. Ich kämpfe also weder dafür, mehr/tollere/bessere Recht als Männer zu haben, noch will ich mehr Gehalt – ich hätt’s nur gern gerecht. Für mich ist es zudem fatal zu glauben, dass ausschließlich Frauen vom Feminismus (wie ich ihn verstehe) profitieren. Es geht absolut nicht um die Opferrolle oder sonstwas – feststehende Rollenbilder und geschlechtsbedingte Erwartungen schaden letzten Endes meines Erachtens nach jedem.

  • sim2908

    Zu den (rechtlichen) Vorteilen:
    -Frauenquote
    -Sorgerecht (in De eher weniger aber zum Beispiel in Amerika um einiges stärker)
    -Abtreibung Adoption etc.

    Zu den eher „sozialen“ Vorteilen:
    -Bei einer Vergewaltigung wird oft der Angeklagte bevor der Verurteilung bereits als Schuldig angesehen / es wird (fast) immer den Opfer geglaubt auch wenn es keine Beweise gibt oder es Gegenbeweise gibt.
    Bsp: https://de.wikipedia.org/wiki/Mattress_Performance_(Carry_That_Weight)

    -Ähnliches gilt auch bei häuslicher Gewalt
    http://www.huffingtonpost.ca/2013/04/29/earl-silverman-dead-suicide_n_3179850.html

    „Die wenige Beteiligung von Mädchen/Frauen in diesen Fächern kommt jedoch
    dadurch zustande, dass Lehrer*innen unbewusst gewisse Erwartungen an
    Kinder haben und dementsprechend mit Misserfolgen/Erfolgen
    geschlechtsbedingt unterschiedlich mit ihnen agieren“

    kannst du das belegen?

    Gender Pay Gap:
    Dann verlink doch die Studien?
    Und bist du dir sicher dass es sich hierbei um eine bewisene Kausalität handelt und nicht um eine Korrelation?
    Ausserdem wenn man Frauen wirklich 20% weniger zahlen könnte um dann die gleiche Leistung zu bekommen, warum sollte man dann Männer einstellen?
    (Davon abgesehen dass du deinen Arbeitgeber verklagen kannst wenn du nur aufgrund deines Geschlechts schlechter bezahlst wirst.)

    Zwei interessante Videos dazu von Doktorant:
    https://www.youtube.com/watch?v=maN0SWhnk8Q
    https://www.youtube.com/watch?v=OioEkFDjr0E

    „Mädchen sind häufig diejenigen, die einen besseren Durchschnitt in der Schule schaffen[..]“
    Beim Gender Pay Gap siehst du sofort Sexismus aber hier nicht?!
    Ich sage nicht das es sexistische Gründe haben muss warum Mädchen besser abschneiden aber wenn man beim GPG Sexismus sagt warum hier nicht?

    „diesen Vorsprung aber nicht in die Arbeitswelt mitnehmen können“
    kannst du das belegen?

    „Ich kämpfe also weder dafür, mehr/tollere/bessere Recht als Männer zu
    haben, noch will ich mehr Gehalt – ich hätt’s nur gern gerecht.“
    Welche Rechte haben Männer die Frauen nicht haben?

    „Für mich ist es zudem fatal zu glauben, dass ausschließlich Frauen vom Feminismus (wie ich ihn verstehe) profitieren.“
    Was haben Feministen gemacht um mir zu helfen.
    nenn mir 3 Dinge

    Damit du dir was raussuchen kannst
    Ich bin:
    – 19
    -männlich
    -cis und hetero
    -nicht behindert
    -weiß
    -Student
    -Mathematikbegabt
    -zentral (politisch)

    MFG Simon

  • lively_tune

    Ich werde dir nicht jede einzelne These belegen, dafür habe ich die Texte erwähnt, welche umfangreich sind.
    Die Frauenquote gibt es, weil Frauen im Berufsleben benachteiligt werden (sonst bräuchte es das Gesetz nicht. Ist ja nicht so, dass in D ständig Juxgesetze durchgewunken werden).
    Was das Sorgerecht & auch das Adoptivrecht anbelangt, stehen gerade feministische Bewegungen dafür ein, Männern* ähnliche Rechte zu geben, da es eine Benachteiligung für Väter* vorhanden ist. (gerngeschehen!)
    Ich weiß nicht so recht, wie ein Abtreibungsgesetz für Männer aussehen sollte.

    „Bei einer Vergewaltigung wird oft der Angeklagte bevor der Verurteilung bereits als Schuldig angesehen / es wird (fast) immer den Opfer geglaubt auch wenn es keine Beweise gibt oder es Gegenbeweise gibt.“
    Auch wenn ich deine Meinung nicht vertreten kann, versuche ich doch, sie zu akzeptieren – hier fällt mir das aber unglaublich schwer. Es ist einfach Schwachsinn. Das Schlimmste an dieser naiven Aussage ist aber, dass ich mir wünschte, sie wäre wahr – wie schön wäre eine Welt, in der Opfer sexueller Gewalt bzw von Vergewaltigungen mehrheitlich geglaubt werden würde! (übrigens auch männlichen Opfern).
    Amerikanisches Beispiel:
    (http://www.sueddeutsche.de/panorama/prozess-in-den-usa-das-sagt-der-taeter-ueber-die-nacht-des-stanford-missbrauchs-1.3027368 . Deutsches Beispiel: Gruppenvergewaltigung einer 14-jährigen, die bewusstlos war. wait a minute, natürlich nicht „Vergewaltigung“, denn das Mädchen war bewusstlos, für eine Vergewaltigung hätte sie sich (zu dem Zeitpunkt) wehren müssen. Klappt bewusstlos nur nicht so gut.

    Was Feministen dir persönlich jetzt gebracht haben, kannst nur du wissen. Ich habe aber in diesem Text zumindest zweimal Beispiele gegeben, wie feministische Debatten zu einer gesellschaftlichen Verbesserung verhelfen können.

  • sim2908

    Du verlangst also von mir, das buch zu kaufen und komplett zu lesen und dann eventuell den teil zu finden den du meinst?
    okay….

    „Die Frauenquote gibt es, weil Frauen im Berufsleben benachteiligt werden“
    Werden sie benachteiligt? Auch da würden quellen helfen, die du aber nicht raussuchen willst.
    Alles was mir bekannt ist das es einen unterschied in der verteilung gibt, nicht aber das Frauen benachteiligt werden.

    „Was das Sorgerecht & auch das Adoptivrecht anbelangt, stehen gerade
    feministische Bewegungen dafür ein, Männern* ähnliche Rechte zu geben, da es
    eine Benachteiligung für Väter* vorhanden ist“
    Soweit ich weis haben Feministen erst dafür gesorgt dass es so ist.

    „Ich weiß nicht so recht, wie ein Abtreibungsgesetz für Männer aussehen sollte“

    Es geht um die allgemeine Problematik dass Frauen die Mehrheit der Entscheidungen haben wennn es um Kinder geht.

    „Auch wenn ich deine Meinung nicht vertreten kann, versuche ich doch, sie
    zu akzeptieren – hier fällt mir das aber unglaublich schwer. Es ist einfach
    Schwachsinn. Das Schlimmste an dieser naiven Aussage ist aber, dass ich mir
    wünschte, sie wäre wahr – wie schön wäre eine Welt, in der Opfer sexueller
    Gewalt bzw von Vergewaltigungen mehrheitlich geglaubt werden würde!“

    Und weil man ihnen nie glaubt wurde unserem mattress girl ein award gegeben obwohl ihre story gefaked wurde.

    https://heatst.com/culture-wars/columbia-mattress-girl-awarded-woman-of-courage-award/

    Und hier zum Beispiel bei verschiedenen Veranstaltungen zu männlichen suizid haben deine feministischen schwestern viel beigertagen
    https://www.youtube.com/watch?v=rVpFiSuFxgE

    Ich würde es um einiges Produktiver finden diese Diskusion nicht auf solche kommentare zu beschränken.
    du hast einige intressante Punkte und ich bin der meinung das ein solches kommentarschreiben zu keiner besserung führt.

  • lively_tune

    „Was das Sorgerecht & auch das Adoptivrecht anbelangt, stehen gerade
    feministische Bewegungen dafür ein, Männern* ähnliche Rechte zu geben, da es
    eine Benachteiligung für Väter* vorhanden ist“
    Soweit ich weis haben Feministen erst dafür gesorgt dass es so ist.“ Dann vergisst du den Anfang der Geschichte, denn vor der Suffragett-Bewegungen war nicht nur der Mann der Chef über die Kinder sondern auch über die Frau (alleiniges Sorgerecht für Väter). Das hat sich geändert, dank feministischen Bewegungen.
    Ich denke auch, dass die Unterhaltung nichts weiter bringt. Du musst dir kein Buch kaufen, aber zu Brock Turner hast du nicht einen Pieps gesagt, und das, trotz kostenloser online-ressource. Ich finde es schade, denn meiner Meinung nach braucht die Feminismusbewegung gerade Menschen, die kritisch hinterfragen, weshalb soziale Ordnungen so sind, wie sie sind – und wie sich Ungerechtigkeiten beseitigen lassen.
    deshalb können wir, wie du angedeutet hast, das Diskutieren hier lassen. Liebe Grüße

  • lively_tune

    ein letzter Kommentar zu dem Video über Suizid: wtf? Deine Meinung kann sich nicht ernsthaft auf ein stümperhaft zusammengeschnittenes Video beziehen. Du verkennst dabei, dass moderne feministische Bewegungen immer auch die männlichen Probleme einbeziehen. So wurde zum Beispiel der Schwulenparagraph § 175 dank feministischer Bewegungen für Homosexualität abgeschafft, dieser stellte ausschließlich männliche Homosexualität unter Strafe.

  • sim2908

    Du bist auf nichts eingegangen das ich verlinkt habe.
    und was soll dieses zitaz am anfang deines kommentars?
    Wen zitierst du da?

    BTW: Ich warte noch auf die Rechte die Männer aber nicht Frauen haben.

    Also um dich zusammenzufassen.
    Du: belege deine sachen
    Ich: okay hier, hier und hier, bitte mach dasselbe
    Du: nein
    Ich: okay aber ich kaufe das buch nicht.
    Du du bist auf die eine Quelle von mir nicht eingegangen also macht diese Unterhaltung keinen Sinn.

    Du bist nun wirklich nicht das beste Aushängeschild für Feminismus

  • lively_tune

    ich bin eben gerade auf dein video eingegangen, was eine wirklich schlechte Quelle ist (ich könnte meinen Tag auch damit verbringen, dir lustige feminismus-yay-videos zusammenzuschnipseln, aber das bringt keinem von uns was).
    ich habe deinen Text zitiert.
    Ich habe dir lediglich zugestimmt (!), dass eine Diskussion hier zu nichts führt.

    Da du kein Feminist bist, hat deine Meinung zu mir als Feministin keinerlei Bedeutung für mich

  • lively_tune

    Du: Frauen wird immer geglaubt, wenn sie Vergewaltigungen anzeigen, obwohl es oft nicht mal Beweise gibt!
    Ich: Sieh dir den Fall Brock Turner an.
    Du: Hier ist ein Award für eine, die gelogen hat.
    -> bringt nix

  • sim2908

    Dann pass mal auf deine zitatzeichen auf denn darin steht

    „Was das Sorgerecht & auch das Adoptivrecht anbelangt, stehen gerade
    feministische Bewegungen dafür ein, Männern* ähnliche Rechte zu geben, da es
    eine Benachteiligung für Väter* vorhanden ist“

    Was ist mit dem ganzen rest?
    zum Pay gap etc

    wie wäre es wenn du nach 3 maligem nachfragen endlich meine frage beantwortest
    Was für rechte haben männer aber nicht Frauen

    „Da du kein Feminist bist, hat deine Meinung zu mir als Feministin keinerlei Bedeutung für mich“
    Also weil ich nicht Teil deines Ideologischen Kults bin ist meine keinen Wert?
    Oder was?
    Du hast dich gerade selber Argumentativ 5 Kilometer ins aus Geschossen.

  • sim2908

    das was ich aus dem artikel lese ist eindeutig dass er verurteilt wurde ER aber nicht einsiht dass es eine Vergewaltigung war.
    WO IST DAS EIN BEWEIS?

  • Florian

    Wenn du Kritik an anderen ausübst, dann solltest du auch mit der Antwort klarkommen. Deine Meinung ist nicht immer die Richtige. Statt irgendwelche Artikel zu schreiben, in denen du die ganze Schuld auf das böse „Patriarchat“ schiebst, solltest du dich vielleicht einmal mit der Kritik an deinen Aussagen beschäftigen.

    Wenn 99% Frauen an einer Rankingliste teilnehmen, dann kann es trotzdem sein, dass der Gewinner zu den anderen 1% Männern gehört. Bei einer Rankingliste ist das Geschlecht nämlich ein völlig irrelevanter Faktor. Du regst dich darüber auf, dass die Kriterien nicht objektiv genug sind, jedoch sind deine eigenen Kriterien nur das Geschlecht und das Alter. Der Doppelstandard sollte eindeutig sein.

    Wenn du ernstgenommen werden möchtest, dann solltest du auch ordentlich argumentieren. Ad-Hominem ist keine ordentliche Argumentation. Als Studierende sollte dir das eigentlich klar sein.


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