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Das E-Wort

Regelschmerzen gehören nicht „dazu“, sondern sollten ­abgecheckt werden. Eine Endometriose-Aufklärungsstunde.

06.03.17 > Körper
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Obwohl Endometriose die zweithäufigste gynäkologische Erkrankung ist, haben sehr viele Betroffene einen jahrelangen Leidensweg hinter sich, ehe sie die richtige Diagnose erhalten. Seitdem ich das Krankheitsbild kenne, werde ich hellhörig, wenn mir jemand von starken Regelschmerzen erzählt, die nur mit Medikamenten ertragen werden, oder von der schmerzbedingten Unmöglichkeit, während der Menstruation bei der Arbeit zu erscheinen. Schlimme Bauchkrämpfe während der Tage seien doch völlig normal, sagen eure Bekannten und Freund*innen? Und auch Ärzt*innen reagieren auf eure Schmerzschilderung nur mit Unverständnis? Dann helfen euch die folgenden Infos weiter.

Beschwerdebild Nummer eins einer Endometriose sind heftige Unterleibsschmerzen, insbesondere vor oder während der Menstruation. Auch oft vertreten: eine sehr lange oder starke Periode, Schmerzen beim penetrativen Sex, eine generelle Infektanfälligkeit oder Beschwerden beim Pinkeln oder Stuhlgang. Die Unterleibsschmerzen können bis in den Rücken oder die Beine ausstrahlen, in jedem Zyklus unterschiedlich stark und von Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen begleitet sein. Auch ein unerfüllter Kinderwunsch könnte in einer Endometriose begründet liegen. Letztlich wirkt sich die Erkrankung negativ auf die allgemeine Lebensqualität aus. Das psychische Wohlbefinden, Berufs- und Alltagsleben, soziale Beziehungen, Partner*innenschaften und das Sexualleben können stark in Mitleidenschaft gezogen sein.

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