
Bei künstlerischen Werken wie Filmen gibt es oft nicht die eine Interpretation. Und ein Film, dessen Rahmenhandlung eine Liebesgeschichte ist, muss nicht nur aus ebendieser bestehen. Wong Kar Wais „My Blueberry Nights“ beispielsweise ist und bleibt für mich ein Roadmovie. Untypischerweise wird dieses erzählt aus Sicht einer Frau.
Als Elizabeth den Cafébesitzer Jeremy kennen lernt, harmonieren die beiden auf Anhieb. Eine Beziehung ist jedoch unmöglich, da Elizabeth noch an ihrem Expartner hängt, von dem sie sich soeben erst getrennt hat. Unzufrieden mit sich selbst bricht sie auf zu einer Reise durch die USA. Um sich wirklich zu emanzipieren, lässt die Protagonistin alles zurück und verabschiedet sich auch nicht von Jeremy.
Ihre erste Station ist in Memphis, wo „Lizzy“ nachts in einer Bar und tagsüber in einem Schnellrestaurant jobbt, um sich ein Auto kaufen zu können. Dort schließt Elizabeth auch Bekanntschaft mit Arnie. Der Polizist macht mittags Pause im Schnellimbiss und betrinkt sich abends an der Bar. Er kann seine Exfrau Sue Lynn einfach nicht loslassen, bedrängt sie immerfort mit seiner Liebe. Als die Situation eskaliert, bedroht er sie sogar mit seiner Waffe. Als Arnie am selben Abend verunglückt, ist Sue Lynn mit ihren Emotionen konfrontiert, paradoxerweise aber auch mit der neuen Freiheit. Read more »
Bei künstlerischen Werken wie Filmen gibt es oft nicht die eine Interpretation. Und ein Film, dessen Rahmenhandlung eine Liebesgeschichte ist, muss nicht nur aus ebendieser bestehen. Wong Kar Wais „My Blueberry Nights“ beispielsweise ist und bleibt für mich ein Roadmovie. Untypischerweise wird dieses erzählt aus Sicht einer Frau.
Als Elizabeth den Cafébesitzer Jeremy kennen lernt, ...
Posted: December 4th, 2011 under Gastblog Uni Münster, Tod den Kategorien.
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