Editorial 02/13

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Warum haben wir das nicht schon viel früher gemacht? Es muss dauerhafte Unterzuckerung gewesen sein! Erst jetzt haben wir unserem unangefochtenen Lieblingsthema – Essen & Genießen! – ein Dossier gewidmet. Darin berichtet Anke Groener, wie sie nach Jahren auf Dauerdiät dick blieb und glücklich wurde, Stefanie Lohaus beleuchtet den langen Weg, den Frauen raus aus der Küche und mit neuer Haltung wieder hineingegangen sind, und wir stellen sechs genussbegeisterte VisionärInnen vor, die unsere Vorstellungen von Essen und Trinken erweitern. Den gendertrubelnden Drink dazu könnt ihr euch gleich selbst mixen.

Der ist bei manchen Diskussionen neuderdings auch dringend nötig. Über die bizarren Auswüchse der Sexismusdebatte haben wir auf auf unserem Blog berichtet. Am 20. Mai laden wir euch jetzt dazu ein, diese Diskussion live im Berliner Theater Hebbel am Ufer fortzuführen – mit Angela McRobbie, Anne Wizorek von #aufschrei, Sookee, Nana Adusei-Poku und weiteren Aktivistinnen.

Das andere Nervthema ist die Debatte um das N-Wort. Nerv, weil es nervt, wie beharrlich manche daran festhalten – wie auf einer Diskussion innerhalb des taz.lab deutlich wurde. Eine der dort geladenen Gäste war die Aktivistin Sharon Dodua Otoo, die schließlich den Raum verließ. Wir freuen uns, dass Sharon Dodua Otoo in dieser Ausgabe über die Geschichte Schwarzer Frauen in Deutschland und die Notwendigkeit, weiße Privilegien zu reflektieren und Macht zu teilen, schreibt. Darin steht hoffentlich einiges von dem, was sie auf dem Panel nicht sagen konnte.

Eure Redaktion

PS: Wenn ihr euer Vergnügen an Missy mit anderen teilen wollt, dann könnt ihr ab dieser Ausgabe unser neues Patinnen-Abo abschließen – und einer gemeinnützigen Institution ein Jahr Missy bescheren.

Den gesamten Inhalt der aktuellen Ausgabe seht ihr hier.