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Mithu Sanyal: Rape revisited

Do 21. September, 17:00—19:00, | kostenlos

Rape revisited: Warum wir über sexualisierte Gewalt sprechen, wie wir darüber sprechen

Die Silvesternacht 2015/16 in Köln. Pussy-Grabbing Kommentare des amerikanischen Präsidenten. Date rape… Am Thema Vergewaltigung entzünden sich immer wieder erbitterte Debatten, manifestiert sich die Haltung der gesamten Gesellschaft gegenüber Geschlecht, Sexualität und Verletzbarkeit. Doch trotz breiter medialer Berichterstattung gibt es bis jetzt keine umfassende, sachliche Auseinandersetzung mit diesen Zusammenhängen.

Die Kulturwissenschaftlerin Mithu M. Sanyal schließt diese Lücke. Sie zeichnet nach, wie über die Jahrhunderte nicht nur Sexualität, sondern auch Gewalt gegendert wurde und betrachtet in diesem Zusammenhang auch die Rolle, die Rassismus spielt. Von Augustinus bis #ichhabenichtangezeigt, über Foucault, feministischen Kämpfe um die Anerkennung von Vergewaltigung bis hin zu Trans*rechten geht Sanyal der Frage nach, wie Vergewaltigung gesellschaftlich verhindert werden kann. Was heißt »Nein heißt nein«? Was heißt »ja heißt ja«? Und was bedeutet Konsens wirklich?

Eine gemeinsame Veranstaltung der Hochschule Merseburg mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt im Rahmen der Veranstaltungsreihe Friendly Fire – feministische Aushandlungen zwischen Vereinnahmung und Emanzipation.

Details

Datum:
Do 21. September
Zeit:
17:00 - 19:00
Eintritt:
kostenlos
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
, ,
Webseite:
https://www.facebook.com/events/123579204900747/

Veranstalter

Heinrich-Böll-Stiftung e.V. Sachsen-Anhalt
Webseite:
boell.de

Veranstaltungsort

TAC – Theater am Campus / Hochschule Merseburg
Eberhard-Leibnitz-Str. 2
Merseburg, Sachsen-Anhalt 06217 Deutschland
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