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	<title>Missy Magazine</title>
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		<title>Team Schwermetallanalyse: Arch Enemy</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 06:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nemi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastblog Gender Studies Basel 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[

Sängerinnen sind in der Metal Szene durchaus keine Seltenheit. Als Leadsängerin  schmücken sie nicht nur Albencovers, sondern auch die Band selbst. Weibliches Aussehen und eine weibliche Stimme sind die wichtigsten Merkmale dieser Sängerinnen und sie dienen dem Gefallen des vermeintlich männlichen Publikums. Seltener sind Frauen in der Besetzung als Bassistin (Sick Puppie, Sonic Syndicate) ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/05/basel-gastblog1211.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-15312" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/05/basel-gastblog1211.jpg" alt="" width="211" height="175" /></a></p>
<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/05/basel-gastblog1211.jpg"></a>Sängerinnen sind in der Metal Szene durchaus keine Seltenheit. Als Leadsängerin  schmücken sie nicht nur Albencovers, sondern auch die Band selbst. Weibliches Aussehen und eine weibliche Stimme sind die wichtigsten Merkmale dieser Sängerinnen und sie dienen dem Gefallen des vermeintlich männlichen Publikums. Seltener sind Frauen in der Besetzung als Bassistin (Sick Puppie, Sonic Syndicate) oder anderer Instrumente wie Fiedel (Eluveitie) oder Violine (Subway to Sally).<span id="more-15311"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch Angela Gossow von Arch Enemy ist eine attraktive (YMMV) Leadsängerin. Allerdings mit einem subversiven Element: Sie singt nicht einfach, sie benutzt Growling. Diese gutturale  Gesangstechnik benutzt tiefe verzerrte Töne, um eine aggressive, bedrohliche Stimme zu erzeugen. Beim ersten Hören ist mir nicht einmal aufgefallen, dass die Stimme einer Frau gehört. Gesungen wird, ohne darauf zu achten, extrem weiblich zu sein. Im Gegenteil, die Aggressivität, Tiefe und Lautstärke der Stimme widersprechen stereotyper Weiblichkeit. Der Gesang wird jenem angepasst, der in der Death- und Thrash-Metal-Szene üblich ist. Eine Domäne, die praktisch nur von Männern besetzt ist, wird so unterwandert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wird damit eine neue Form von Weiblichkeit gezeigt? Wird dadurch die männliche Norm einfach kopiert? Oder ist es lediglich eine von wenigen Ausnahmen? Eines ist klar: Hier bleiben viele Fragen offen.</p>
<p>AutorIn: Tobias</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=15311&amp;md5=e2c03c9e91c1e80866dd0e61dfe94d91" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Team Schwermetallanalyse:Band Shirts</title>
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		<pubDate>Sun, 20 May 2012 21:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nemi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastblog Gender Studies Basel 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Band Shirts gehören zu den ikonischsten Merkmalen in  der Metal-Szene. Für meinen Blogeintrag möchte ich einige der Sujets dieser Shirts etwas genauer unter die Lupe nehmen. Die meist schwarzen Shirts haben in ihren Motiven meist die Themen Gewalt, Tod, Fantasy und sicher auch aufreizende Frauen und muskelbepackte Männer abgebildet.

Wie schon auf den CD-Covers kommen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/05/basel-gastblog1212.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-15322" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/05/basel-gastblog1212.jpg" alt="" width="211" height="175" /></a>Band Shirts gehören zu den ikonischsten Merkmalen in  der Metal-Szene. Für meinen Blogeintrag möchte ich einige der Sujets dieser Shirts etwas genauer unter die Lupe nehmen. Die meist schwarzen Shirts haben in ihren Motiven meist die Themen Gewalt, Tod, Fantasy und sicher auch aufreizende Frauen und muskelbepackte Männer abgebildet.</p>
<p>Wie schon auf den CD-Covers kommen auch hier ähnliche Motive von sexualisierter Gewalt. Zum Beispiel Cradle of Filth:<span id="more-15264"></span></p>
<p><a href="http://www.shirt66.de/cradle-of-filth-jugular-wedding-band-t-shirt-schwarz/a-141299/?plentyID=bfb33c287e30d56fda739902f40f3201">Cradle of Filth Juggular Wedding Band Shirt</a></p>
<p><a href="http://www.shirt66.de/cradle-of-filth-vamp-band-t-shirt-schwarz/a-141280/">Cradle of Filth Vamp Band Shirt</a></p>
<p>Zu meiner Überraschung hält sich die Darstellung sexualisierter Gewalt aber in Grenzen. Dies hängt wohl auch damit zusammen, dass solche Bilder zwar auf CD-Covers oder Postern akzeptiert sind, aber damit nicht so problemlos in der Öffentlichkeit herumspaziert werden kann. Auch Darstellungen von traditioneller Geschlechtlichkeit sind nicht so prävalent auf T-Shirts wie auf anderen Medien. Es dominieren Bandlogos und Totenköpfe:</p>
<p><a href="http://www.therockshop.de/Mens-Band-T-Shirt-Metallica-Alien-Birth">Metallica Alien Birth Shirt</a></p>
<p><a href="http://www.emp.de/rammstein-logo-t-shirt/art_105863/">Rammstein Logo Shirt</a></p>
<p><a href="http://www.emp.de/slipknot-maggots-t-shirt/art_232187/">Slipknot Maggots Shirt</a></p>
<p>Motive, die mit Geschlechtlichkeit spielen, sind ebenfalls vorhanden, wie zum Beispiel das Bild eines kleinen Mädchens mit Schwert auf dem Shirt der Band Eluveitie:</p>
<p><a href="http://www.nuclearblast.de/en/products/bandmerch/t-shirts/l/eluveitie-slania.html">Nuclear Blast Band Merch</a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=15264&amp;md5=dd26271a6a2b9b726612e09024aae158" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Glam Metal</title>
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		<pubDate>Sun, 20 May 2012 18:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nemi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastblog Gender Studies Basel 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[

Der Glam Metal ist eine Richtung des Classic Heavy Metal, in dem es vorherrschend um Sex, Drogen und schöne langhaarige Männern geht. Auf den ersten Blick wirken Glam Metaller untypisch für Metaller mit ihren Lederoutfits, metallischen Farben, Latexklamotten, Leopardenprints, toupierten Haaren und der übertriebenen Schminke. Irgendwie erinnert diese Aufmachung an aufgetakelte Frauen oder Tänzerinnen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/05/basel-gastblog121.jpg"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/05/basel-gastblog121.jpg" alt="" width="211" height="175" /></a></p>
<p>Der Glam Metal ist eine Richtung des Classic Heavy Metal, in dem es vorherrschend um Sex, Drogen und schöne langhaarige Männern geht. Auf den ersten Blick wirken Glam Metaller untypisch für Metaller mit ihren Lederoutfits, metallischen Farben, Latexklamotten, Leopardenprints, toupierten Haaren und der übertriebenen Schminke. Irgendwie erinnert diese Aufmachung an aufgetakelte Frauen oder Tänzerinnen in bestimmten Szenen &#8211; oder etwa nicht?<span id="more-15309"></span></p>
<p>Die stereotype Assoziation des Heavy Metal mit Männlichkeit, Aggression und Stärke ist beim Glam Metal nicht mehr möglich. Das provokative Auftreten der Künstler erinnert zunächst an eine Travestie-Vorstellung, eine Gender-Performance, die bewusst mit Geschlechternormen bricht. Die beabsichtigte „Verweiblichung“ des sonst so kräftigen, starken Männerkörpers durch Kleidung, Frisur und Make-Up führt zu starker Aufmerksamkeit und Abgrenzung von den anderen. Die weiblichen Identitäten machen das Ganze natürlich noch spektakulärer für die Öffentlichkeit.</p>
<p>Hinter der weiblichen Fassade verbirgt sich bei einigen Gruppen jedoch etwas anderes: Glam Metal Performer betonen ihre Heterosexualität, sie verwandeln ihre Körper zwar in Objekte sexueller Begierde, aber sie eignen sich eigentlich genau die Sichtweise an, die sie normalerweise auf Frauen haben. Im folgenden Beispiel ist die Band „Twisted Sister“ zu sehen, eine Gruppe von Männern, die sich als begehrenswerte Frauen zeigen, die dem sogenannten „male gaze“ komplett ausgeliefert sind und sich ihm hingeben.</p>
<p><a href="http://ziddurocks.blogspot.com/2011/01/twisted-sister-stay-hungry-1984.html">Twisted Sister, Stay Hungry</a></p>
<p>Genauso die Band „Mötley Crüe“:</p>
<p><a href="http://www.fanpop.com/spots/motley-crue/images/24588160/title/motley-crue-photo">Motley Crüe, Bilder</a></p>
<p>Ihr Status als Objekt ist aber nicht wie bei den Frauen von Passivität und Verfügbarkeit gekennzeichnet, sondern sie erweitern es um ihre männliche Macht hin zur Kontrolle über Frauen. Es ist ein übertrieben maskulines Verhalten, das den voyeuristischen Blick des männlichen Zuschauers wiedergibt und mit der verstärkten Betonung der sexuellen Potenz einhergeht. Sie sind weit davon entfernt, bestehende Geschlechterrollen durchbrechen zu wollen. Leider scheint es, als ob es nur die weibliche Äusserlichkeit ist, an der die Künstler interessiert sind, um ihre Position als heterosexuelle potente Männer zu konfirmieren – schade irgendwie…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=15309&amp;md5=7f78dc91a6516cf0297304f1d7c28045" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Team Schwermetallanalyse: Ein Gespräch über Heavy Metal</title>
		<link>http://missy-magazine.de/2012/05/20/team-schwermetallanalyse-ein-gesprach-uber-heavy-metal/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 May 2012 14:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nemi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastblog Gender Studies Basel 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[

Dieses Wochenende habe ich mich mit zwei Bekannten (einem Mann und einer Frau) getroffen, um mich mit ihnen über Heavy Metal und das dazugehörige Publikum zu unterhalten. Beide bewegen sich schon seit einigen Jahren in der Szene und es interessierte mich deshalb, wie sie die Geschlechterfrage in diesem Bereich einschätzen. Im Folgenden werde ich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/05/basel-gastblog121.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-15182" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/05/basel-gastblog121.jpg" alt="" width="211" height="175" /></a></p>
<p>Dieses Wochenende habe ich mich mit zwei Bekannten (einem Mann und einer Frau) getroffen, um mich mit ihnen über Heavy Metal und das dazugehörige Publikum zu unterhalten. Beide bewegen sich schon seit einigen Jahren in der Szene und es interessierte mich deshalb, wie sie die Geschlechterfrage in diesem Bereich einschätzen. Im Folgenden werde ich einige Punkte zusammenfassen, um die sich unser Gespräch drehte. Die Aussagen sind nicht repräsentativ für die Gesellschaft, es handelt sich um die subjektiven Meinungen der befragten Personen.</p>
<p><span id="more-15260"></span></p>
<p>Ein Punkt war dabei die Geschlechterverteilung. Dabei waren sich meine GesprächspartnerInnen einig, dass man inzwischen eine grössere Anzahl an Frauen auf Metal-Konzerten antreffe. Zwar seien immer noch die Männer in der Überzahl, es sei jedoch auch schwierig, da auch ein Grossteil der Männer langhaarig sei und so ein kurzer Blick nicht reiche, um eine zuverlässige Verteilung auszumachen. Anscheinend sei es jedoch seltener, dass Frauen alleine auf Konzerten aufkreuzen. In ihrem Bekanntenkreis seien die meisten Frauen mit ihren Freunden oder Freundinnen unterwegs, während es durchaus eine grosse Anzahl von Männern gebe, die auch ohne Begleitung unterwegs seien.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir kamen auch darauf zu sprechen, was die unausgeglichene Geschlechterverteilung ausmachen könnte. Dabei kam heraus, dass Heavy Metal einen etwas verruchten Ruf hat. So sind die bekanntesten Beispiele, denen man immer wieder begegnet, die Geschichten von Leuten, die Fledermäusen den Kopf abbeissen oder Kirchen abbrennen und satanistische Messen feiern. Viele Leute kennen jedoch die musikalische Seite des Heavy Metal gar nicht, sondern haben gewisse Vorurteile und lehnen ihn deshalb ab.</p>
<p>Obwohl Metal wieder populärer wird, fühlen sich vielleicht eher Leute von dieser Musikrichtung angezogen, die sich eher als AussenseiterInnen der Gesellschaft sehen oder gewisse Strukturen ablehnen. Diese Aussage unterstreicht eigentlich ein Bild, das viele Menschen von Heavy Metal haben. Deshalb seien es häufig auch Menschen mit starkem Charakter, die sich nicht in eine Ecke drängen lassen, sondern ihre Meinung eigenwillig vertreten. Gerade bei den Frauen seinen das auch solche, die sich zum Beispiel nicht dem herrschenden Schöhnheitsideal unterwerfen wollen. Hier bietet sich die Szene auch an, um verschiedene Dinge auszuprobieren, die im Alltag viel zu auffällig wären oder als unangebracht gelten. Es handelt sich also auch um einen Raum, in dem man mit seiner Identität spielen kann und sich getraut anders aufzutreten als sonst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von meinen beiden GesprächsparterInnen wird Heavy Metal als etwas Befreiendes wahrgenommen, das einem auch ermöglicht, den eigenen Gefühlen auf eine Art Ausdruck zu verleihen, die auf der einen Seite sehr wild und auf der anderen auch ganz friedlich ist. Denn das Publikum wird im Grossen und Ganzen als sehr freundlich und hilfsbereit wahrgenommen.</p>
<p>AutorIn: Leza</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=15260&amp;md5=cf46378fc944c869140b2e9622ad1ca0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>The F-Word</title>
		<link>http://missy-magazine.de/2012/05/18/the-f-word/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 10:29:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coole Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Cooles Zeug]]></category>

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		<description><![CDATA[﻿﻿In der Gruppenausstellung „The F-Word“ in der Zürcher Shedhalle beschäftigt sich Michaela Melián mit Fragen der Aktualität und Geschichte von feministischen Positionen in der Kunst.



&#160;

Wie hast du das Konzept für deinen Beitrag zur Ausstellung gefunden? 

Ich  habe lange überlegt und bin dann zum Schluss gekommen, dass ich eine  neue Arbeit produzieren möchte. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>﻿﻿<strong>In der Gruppenausstellung „The F-Word“ in der Zürcher Shedhalle beschäftigt sich Michaela Melián mit Fragen der Aktualität und Geschichte von feministischen Positionen in der Kunst.</strong></p>
<div id="attachment_15295" class="wp-caption alignright" style="width: 572px"><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/05/melián_künstlerinnen-international_standbild.jpg"><img class="size-large wp-image-15295" title="melián_künstlerinnen international_standbild" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/05/melián_künstlerinnen-international_standbild-562x1024.jpg" alt="" width="562" height="1024" /></a><p class="wp-caption-text">Foto / Michaela Melián: Sarah Schumann und Silvia Bovenschen, 2012 (Videostill, in Missy 02/12 leider nur beschnitten zu sehen gewesen)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Wie hast du das Konzept für deinen Beitrag zur Ausstellung gefunden? </em></p>
<p>Ich  habe lange überlegt und bin dann zum Schluss gekommen, dass ich eine  neue Arbeit produzieren möchte. Gleichzeitig war es mir aber wichtig,  Leute zu präsentieren, die einen essenziellen Beitrag zur feministischen  Debatte geleistet haben. <span id="more-15296"></span>Da ich die Literaturwissenschaftlerin Silvia  Bovenschen schon länger kannte und sie über Jahre hinweg immer wieder  besucht habe, wollte ich gerne etwas über die von ihrer Freundin, der  Künstlerin Sarah Schumann, 1977 mitorganisierte Ausstellung  „Künstlerinnen international 1877–1977“, machen. Ich habe das zum Anlass  genommen, um mit ihnen über Feminismus und die Biografie, die Silvia  Schumann und Silva Bovenschen (auch) als Paar haben, zu sprechen. Das  hat auch etwas mit dem Durchsetzen von bestimmten Sachen zu tun. Aber  das eigentliche Thema ist, warum man von dieser Ausstellung heute gar  nichts mehr weiß. Immerhin handelt es sich um die erste Kunstausstellung  mit ausschließlich weiblicher Beteiligung in ganz Europa! An dieser  Ausstellung nahmen 265 Künstlerinnen von Louise Bourgeois und Martha  Rosler über Valie Export bis zu Gabriele Münter teil. Die  Organisatorinnen sind – unter einem unglaublichen Aufwand – durch die  ganze Welt gefahren und haben die Arbeiten sogar persönlich abgeholt.  Natürlich begleitet – was ja typisch für diese Zeit war – von vielen  Podiumsdiskussionen und Selbstzerfleischungsprozessen.</p>
<p><em>Wie sieht deine  Arbeit konkret aus?</em></p>
<p>Ich habe Schumann und Bovenschen vier Mal in ihrer  Berliner Wohnung stundenlang interviewt und dann für meine Audio- und  Videoinstallation eine einstündige Strecke geschnitten, in der die  beiden die Geschichte dieser Ausstellung erzählen und auch darüber  reflektieren, wie diese damals wahrgenommen wurde. Und auch, was genau  passiert ist und warum sie eben nicht in den Kanon eingegangen ist. Das  führte mich zu den Überlegungen: Was sind denn grundsätzlich die  Errungenschaften des Feminismus, wie werden sie überhaupt weitergegeben?  Die Ausstellung hatte ja die Aufgabe – und das ist auch gleichzeitig  der Tenor unseres Gespräches –, eine Traditionslinie überhaupt für  Frauen, für Künstlerinnen herzustellen. Die Intention der Ausstellung  war, dass man auch mal andere Vorbilder als Männerkünstler haben oder  kennenlernen könnte. Die Krux des Feminismus ist oft, dass etwas  erreicht wird, aber sofort wieder von der nächsten Generation vergessen  wird. Man sollte diese Errungenschaft eben nicht als gegeben annehmen,  weil diese auch ganz schnell wieder wegbrechen können. Silvia Bovenschen  spricht in diesem Zusammenhang von „weiblicher Geschichtslosigkeit“.</p>
<p><em>In deinen Werken beschäftigst du dich oft mit von der offiziellen  Geschichtsschreibung „vergessenen“ Positionen. Hier ging es dir also  explizit um eine feministische Genealogie? </em></p>
<p>Ich wollte für die  Ausstellung, die ja den Titel „F-Word“ trägt, nicht nur selbst ein  cooles Statement abgeben. Sondern eine Tür aufmachen für Leute, die  etwas erzählen können, was man eigentlich wissen könnte. Aber es sollte  nicht nur über das Gestern geredet werden, sondern sich auch im Heute  spiegeln. Ich habe z. B. das neue Buch „Top Girls“ von Angela McRobbie  mitgebracht. Es ist ein Besuch bei einer Generation von Aktivistinnen,  die den heute diskutierten Feminismus mitprägten. Und es ist ein Besuch  bei zwei Akteurinnen, die mit ihren Texten und Bildern immer noch für  eine öffentliche Wahrnehmungsverschiebung eintreten.</p>
<p><em>Interview: Pascal  Jurt, erschienen in MISSY MAGAZINE 02/12 </em></p>
<p><strong>// „The F-Word“ Nevin Aladag, Ariane Andereggen, Alexandra  Bachzetsis,  Michaela Melián // 12. Mai–22. Juli 2012, <a title="Shedhalle" href="http://www.shedhalle.ch" target="_blank">Shedhalle Zürich</a></strong></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=15296&amp;md5=891fa0b42beaea282016c362d152bd3f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Team Schwermetallanalyse: Homoerotische Aspekte der Heavy Metal Musik</title>
		<link>http://missy-magazine.de/2012/05/17/team-schwermetallanalyse-homoerotische-aspekte-der-heavy-metal-musik/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 08:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nemi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastblog Gender Studies Basel 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[

Heavy Metal gilt allgemein als eine von Männern dominierte Musikrichtung. Seien das die Hörerschaft oder die Künstler. Dementsprechend gilt auch die Musik als überaus männlich. Rauh, laut und oftmals als unmelodisch wahrgenommen, verkörpert Heavy Metal einen Gegenpol zum gefälligeren Pop und Metalheads gelten oft immer noch als Aussenseiter. Beim Auftreten der Angehörigen dieser Kultur ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/05/basel-gastblog121.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-15182" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/05/basel-gastblog121.jpg" alt="" width="211" height="175" /></a></p>
<p>Heavy Metal gilt allgemein als eine von Männern dominierte Musikrichtung. Seien das die Hörerschaft oder die Künstler. Dementsprechend gilt auch die Musik als überaus männlich. Rauh, laut und oftmals als unmelodisch wahrgenommen, verkörpert Heavy Metal einen Gegenpol zum gefälligeren Pop und Metalheads gelten oft immer noch als Aussenseiter. Beim Auftreten der Angehörigen dieser Kultur kann man sich jedoch durchaus fragen, was denn an langen Haaren, schwarzer Schminke und Lederkleidung so überaus männlich ist. Tatsächlich kann man in vielen Aspekten des Heavy Metal homoerotische Elemente finden. Was nun ja gar nicht in das klassische Bild des biertrinkenden, langhaarigen Metalheads passt, gelten sie doch eher als homophob.</p>
<p><span id="more-15247"></span></p>
<p>Wenn man sich mit Homosexualität und Heavy Metal befasst, kommt man fast nicht um den Namen Rob Halford herum. Dies ist der Frontmann der Urgesteine des Heavy Metal „Judas Priest“ und hat sich 1998 als erster Metalmusiker geoutet und zu seiner Homosexualität bekannt. Für viele ist er darum mitverantwortlich, dass sich die Heavy-Metal-Szene toleranter gegenüber Homosexualität zeigt. Er ist jedoch nicht nur deshalb eine Schlüsselfigur, sondern auch, da er den immer noch typischen Look von Heavy Metal geprägt hat: In den 1980er Jahren begannen er und seine Band Lederkleidung, Ketten und Nieten zu tragen. Was vielen jedoch nicht bewusst war: Halford liess sich von der New Yorker Schwulen- und BDSM-Szene zu diesem Look inspirieren. Interessanter Weise stiess dieser Stil jedoch auf grosse Begeisterung beim Publikum, wurde zahlreich reproduziert und von anderen Musikgrössen übernommen. Enge Lederhosen gehören seither zum Standard.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch kann man das Auftreten der MusikerInnen und das Transportieren einer übertriebenen Männlichkeit als homoerotisch sehen. So gibt es Bands wie Manowar, die nur knapp bekleidet oder mit freiem Oberkörper auf der Bühne stehen und ihre mehr oder weniger gut gebauten Körper präsentieren und gezielt einen „männlichen“, starken Auftitt hinlegen oder mit einem Motorrad auf die Bühne fahren.</p>
<p>Insbesondere springt einem jedoch das zentrale Instrument einer jeden Heavy Metal Band ins Auge: Die Gitarre. Diese kann als phallisches Symbol betrachtet werden. Dies zeigt sich insbesondere in der Haltung, wie viele Gitarristen ihr Instrument behandeln. Der Hals der Gitarre wird während des Spielens häufig vom Körper weggehalten, während der Körper der Gitarre im Schritt des Gitarristen bleibt. Das Bild eines erigierten Gliedes entsteht. Auch aus musikalischer Sicht können die Gitarren-Soli als sexuell konotiert angesehen werden: Sie bauen sich oft zu einen immer wilder werdenden ekstatischen Zustand auf, um dann in einem Höhepunkt, analog zum Orgasmus zu enden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Halford sein Coming Out gab, stand die Metalgemeinde hinter ihm und wendete sich nicht von ihm ab. Dies lässt sich vielleicht auch dadurch erklären, dass sich in diesen Kreisen immer noch eine grosse Zahl an Aussenseitern herumtreiben, welche sich nicht für private Angelegenheiten wie sexuelle Ausrichtung oder Religion interessieren. Natürlich gibt es auch Ausnahmen und Kreise, in denen weniger Toleranz herrscht. Im Grossen und Ganzen scheint dies jedoch kein Problem zu sein. Die Musik steht im Vordergrund.</p>
<p>Neben Rob Halford gibt es inzwischen auch einige andere Künstler und Künstlerinnen, welche sich zu ihrer Homosexualität geäussert haben. So wurde zum Beispiel der ehemalige Sänger der Black Metal Band &#8220;Gorgoroth&#8221;, Gaahl, 2010 in Norwegen als „Homosexual of the Year“ gewählt. In einem Interview habe er darauf hin gesagt: „I don&#8217;t need an award to be myself. But if this can help other people in the same scene as me, it&#8217;s a positive thing.“</p>
<p>Auch die Sängerin Otep Shamaya der Band &#8220;Otep&#8221; steht offen zu ihrer Homosexualität.</p>
<p>AutorIn: Leza</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=15247&amp;md5=8ecfcd9b33f955a9136ea4fe6f480f58" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;23/33&#8243; von Candelilla</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 17:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coole Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Cooles Zeug]]></category>

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		<description><![CDATA[Kalt muss es da unten sein. Unten in München, das die Heimat der Vier-Damen-Band Candelilla ist. Bibbernd sitzen sie im Video zu "23/33" auf der Reservebank. Auf dem Basketballplatz selbst macht sich eine illustre Runde von Pantomimen warm. Aber auch Candelilla sind kurz vorm Lostrippeln, denn "23/33" ist eine schaurig-schöne Ouvertüre für das Album ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kalt muss es da unten sein. Unten in München, das die Heimat der Vier-Damen-Band <a title="Candelilla" href="http://www.candelilla.de" target="_blank">Candelilla</a> ist. Bibbernd sitzen sie im Video zu &#8220;23/33&#8243; auf der Reservebank. Auf dem Basketballplatz selbst macht sich eine illustre Runde von Pantomimen warm. Aber auch Candelilla sind kurz vorm Lostrippeln, denn &#8220;23/33&#8243; ist eine schaurig-schöne Ouvertüre für das Album &#8220;Heart Mutter&#8221;, das im Herbst bei <a href="http://www.zickzack3000.de/indexflash.html" target="_blank">ZickZack</a> erscheint. Produziert hat das Stück Steve Albini. Das ist deshaöb interessant, weil der Herr zuvor schon PJ Harvey oder Nirvana produziert hat. Ein gutes Zeichen für die Band, die es erst seit 2001 gibt. Was am Ende daraus geworden ist? &#8220;Just a romantic concept&#8221; &#8211; der Rest ist Hören.<br />
Und sehen:</p>
<div class="vvqbox vvqyoutube" style="width:500px;height:418px;">
<p id="vvq4fba62991d3a6"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0CSeMz85djI">http://www.youtube.com/watch?v=0CSeMz85djI</a></p>
</div>
<p><strong><br />
Mehr zum Video</strong><br />
/Musik: <a href="http://www.candelilla.de/" target="_blank">Candelilla</a> – 23/33 // Idee: Candelilla, Matthias Leitner, Ralph  Glander // Regie: Matthias Leitner, Ralph Glander // Kamera: Matthias  Kestel // Schnitt: Dj Bogdan /</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=15270&amp;md5=0553792477d98c2ffc776acade7c619c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Harte Männer und willige Frauen?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 10:52:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nemi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastblog Gender Studies Basel 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[

Harte Männer und willige Frauen? Der harte Rocker als Beschützer und starker Mann? Und wie steht es mit der sexy Frontfrau? Mal wieder zwei Klischees, die es nicht ohne Grund gibt – oder?

Stereotype Metaller heben sich gerne durch ihre auffallend schwarz/dunkle Kleidung, langen Haare, Nietengürtel, schwarze Schminke, Latexhosen und vielem mehr von der Masse ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/05/basel-gastblog121.jpg"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/05/basel-gastblog121.jpg" alt="" width="211" height="175" /></a></p>
<p>Harte Männer und willige Frauen? Der harte Rocker als Beschützer und starker Mann? Und wie steht es mit der sexy Frontfrau? Mal wieder zwei Klischees, die es nicht ohne Grund gibt – oder?</p>
<p>Stereotype Metaller heben sich gerne durch ihre auffallend schwarz/dunkle Kleidung, langen Haare, Nietengürtel, schwarze Schminke, Latexhosen und vielem mehr von der Masse ab. Metal bedeutet für viele authentisch sein, ein klar definierbares Äusseres zu haben und die Zugehörigkeit zu einer Gruppe, die sich auch durch ihre Einstellung vom Mainstream unterscheidet. Ausbrechen aus der Norm und nicht konventionell sein, das macht die richtig harten Jungs aus.</p>
<p>Im Metal ist der heterosexuelle Mann immer noch die Norm. Die Anzahl der rein männlichen Bands ist denen der „Gemischten“ weit überlegen. Das laute kraftvolle „growling“, „moschen“ oder „headbanging“ versprühen nur so pure Männlichkeit und Stärke.</p>
<p>Aber was ist mit den Frauen? Eine Frau in einer Metal-Band ist immer noch Seltenheit, der Anblick wirkt auf viele irritierend, es fällt auf. Dennoch gibt es einige Frauen, die sich in der Szene durchzusetzen wissen und bewusst mit ihrer Weiblichkeit spielen, sich provokativ durch ihren Körper inszenieren und mit ihrer Stimme überzeugen. Nach eifriger Recherche nach rein weiblichen Metal-Bands, bin ich erstaunlicherweise auf einige Gruppen gestossen, die sich sehr selbstbewusst und gekonnt auf der Bühne, Fotos, Covers zeigen.  Denn auch der Körper ist in der Metal-Szene ein wichtiges Darstellungsmedium.</p>
<p>Auffallend ist, dass sich Frauen auf unterschiedliche Art und Weise inszenieren: Es gibt solche, die ihr Frau-Sein bewusst zur Schau stellen und mit ihren Reizen spielen. Hier ein Beispiel der Band „Kittie“ oder „Crucified Barbara“</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/ghammercrust/photos/26766315#%7B%22ImageId%22%3A23958041%7D">http://www.myspace.com/ghammercrust/photos/26766315#{%22ImageId%22%3A23958041}</a></p>
<p><a href="http://crucifiedbarbara.com/gallery/">http://crucifiedbarbara.com/gallery/</a></p>
<p>Zum anderen gibt es diejenigen, die ihr Auftreten dem ihrer männlichen Kollegen anpassen, und sich als <em>„eine von ihnen“</em><em> </em>inszenie­ren (ist das nicht auch wieder Anpassung an die Norm?). So zum Beispiel die Band „Gallhammer“. Sie posiert auf Fotos mit Waffen oder Schnapsflaschen – bewusste Inszenierung, die mit dem klassischen Frauenbild bricht.</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/ghammercrust/photos/26766315#%7B%22ImageId%22%3A23958041%7D">http://www.myspace.com/ghammercrust/photos/26766315#{%22ImageId%22%3A23958041}</a></p>
<p>Dennoch ist das Bild der attraktiven Frontsängerin weitaus mehr verbreitet, die im Vordergrund stehend auf der Bühne singt, die Albencover ziert oder auf Fotos posiert. Denn eins ist immer noch klar: Sex sells und sexy Frauen sind nun mal in einer männer-dominierten Szene beliebt und schön anzusehen. Aber man sieht genauso, dass weibliche Bands im Kommen sind und die klassische Matrix des Metal auch durch anders geschlechtliche Inszenierungen durchbrochen wird.</p>
<p>Fazit: Nicht nur der Mann ist ein richtiger Metaller, auch Frauen können das!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=15253&amp;md5=68eeb346a400cde418ec261af06aefce" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Team Schwermetallanalyse: Metal und Metalinnen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nemi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastblog Gender Studies Basel 2012]]></category>
		<category><![CDATA[carnifex]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Metal]]></category>
		<category><![CDATA[mysogynie]]></category>
		<category><![CDATA[sonata arctica]]></category>

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		<description><![CDATA[Metal? Mal Wikipedia fragen... " verwandt mit der Rockmusik. Die Bezeichnung ist die Kurzform des Begriffs Heavy Metal, der heutzutage allerdings nur noch die ursprüngliche Form dieser Musik bezeichnet. Ihre Ursprünge liegen im Bluesrock und dem Hard Rock Anfang der 1970er; sie zeichnet sich vor allem durch eine gitarren- und schlagzeugzentrierte Klangfarbe aus." 

Bei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/05/basel-gastblog121.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-15182" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/05/basel-gastblog121.jpg" alt="" width="211" height="175" /></a>Metal? Mal Wikipedia fragen&#8230; <em>&#8220;[...] verwandt mit der Rockmusik. Die Bezeichnung ist die Kurzform des Begriffs Heavy Metal, der heutzutage allerdings nur noch die ursprüngliche Form dieser Musik bezeichnet. Ihre Ursprünge liegen im Bluesrock und dem Hard Rock Anfang der 1970er; sie zeichnet sich vor allem durch eine gitarren- und schlagzeugzentrierte Klangfarbe aus.&#8221; </em></p>
<p>Bei meinen musikwissenschaftlichen Nachforschungen habe ich mich mit dem Geschlechterbild in diesem Genre beschäftigt und möchte kurz einen Abriss geben. Grundsätzlich gibt es zwei Geschlechter, die sich in einem patriarchalen System bewegen. Frauen spielten im Metal lange eine marginale Rolle und tun es teilweise immer noch, sowohl auf der Bühne als auch im Publikum. Langsam scheint sich dies zu ändern. In den Lyrics werden Frauen oft als &#8220;Hure oder Heilige&#8221; dargestellt (ersteres, wenn sie den männlichen Protagonisten verlassen oder betrogen haben, letzteres, wenn sie ihn &#8220;gerettet&#8221; oder erhört haben). In Texten und Videos ist nicht selten Gewalt (gegen Frauen, aber nicht nur)  zu finden, die Bildsprache von CD-Booklets zeigt Frauen meist als Opfer von Gewalt  (zum Beispiel Cradle of Filth, Morticia, Cannibal Corpse, Faust),  als Sex- bzw. Dekorationsobjekte (Epica, Heavenly, Cauldron) oder als überirdische/mystische Wesen  (Nightwish, Apocalyptica, Elvenking).</p>
<p><span id="more-15163"></span></p>
<p>Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Herstellung und Bestätigung von Männlichkeit, denn lange Haare und Make-Up erfordern ein Gegengewicht: &#8220;A lot of what I do can be construed as feminine. [...] But to prove it to myself, to establish this (his masculinity), I had to build myself physically. I had to learn to fight&#8221; so Aerosmith-Sänger David Lee Roth. Auf Cd-Covers äussert sich &#8220;Männlichkeit&#8221; beispielsweise durch Darstellungen von (oft archaischen oder mystischen) Kriegern (Hammerfall, Finntroll, Blind Guardian, Koorpiklaani), mit Macht und Stärke assoziierten Tieren (Sleipnir, Sonata Arctica, Equilibrium, Rhapsody of Fire), und der männlich besetzten Domäne Krieg (Sabaton, Attack, War Cry).</p>
<p>Carnifex ist eine amerikanische Deathcore-Band, und nach Lektüre des Textes und Ansicht eines ihrer Videos werdet ihr mir wohl glauben, dass der Rest ihrer Werke sich nicht sonderlich davon unterscheidet. Es geht in diesem Song um Gewalt an Frauen, in diesem Fall der betrügerischen Ex. Zahlreiche Metal-Songs beschäftigen sich mit Liebeskummer, Verlassen- und Betrogenwerden, meist aus der Perspektive der Männer. Ob sich wirklich nur gewaltsamer Mord als Lösung anbietet, möchte ich in Frage gestellt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="vvqbox vvqyoutube" style="width:425px;height:355px;">
<p id="vvq4fba629921057"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=TNxnXnBZ4cw">http://www.youtube.com/watch?v=TNxnXnBZ4cw</a></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei Deathcore hat, wie der Genrename schon vermuten lässt, wohl auch niemand etwas anderes als mörderische Gewalt erwartet. Auch im Brutal Death Metal, Black Metal und Konsorten ist Gewalt ein häufiges Thema und ein probates Mittel, um gekränkte Männlichkeit zu rächen. Doch nicht nur in den &#8220;dunklen Ecken&#8221; des Metal  lässt sich dieses Muster feststellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="vvqbox vvqyoutube" style="width:425px;height:355px;">
<p id="vvq4fba62992108a"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=IR3lu6UUlds">http://www.youtube.com/watch?v=IR3lu6UUlds</a></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sonata Arctica, erfolgreiche  finnische Hardrock/Power-Metal-Band, haut in dieselbe Kerbe, was mich eigentlich erstaunt. Gerade im Genre des Metal, wo Themen wie Gewalt, Blasphemie und Tod häufige Themen sind,  ist eine wichtige Frage, wie relevant eigentlich die Texte sind. Oft sind sie ja kaum verständlich. Manche Metalheads sind der Ansicht, dass die Musik massgeblich ist und Texte sekundär. Ich kann dies einerseits verstehen, kann aber nicht von den Texten absehen. Deshalb musste ich mich von einigen Bands verabschieden, die ich eigentlich mochte &#8230;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=15163&amp;md5=f2ffddebc855cecb9d4761e763aaaa94" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die neue Ausgabe: Ab heute im Handel!</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 07:16:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich ist der Frühling da und allüberall gibt es jetzt gute Tipps, wie die „lästigen Härchen“ an Beinen, Achseln und Pussys loszuwerden seien. Nur Missy präsentiert lieber passend zum Sommer ein Dossier zum Thema Körperbehaarung: Wann fing das an mit der Enthaarungswut, sind Haare wirklich "unhygienisch" und was hat Gesine Schwans "Vogelnestfrisur" mit ihrer ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ist der Frühling da und allüberall gibt es jetzt gute Tipps, wie die „lästigen Härchen“ an Beinen, Achseln und Pussys loszuwerden seien. Nur Missy präsentiert lieber passend zum Sommer ein Dossier zum Thema Körperbehaarung: Wann fing das an mit der Enthaarungswut, sind Haare wirklich &#8220;unhygienisch&#8221; und was hat Gesine Schwans &#8220;Vogelnestfrisur&#8221; mit ihrer politischen Kompetenz zu tun? Erfahrt ihr alles in der neuen Ausgabe. Auch sonst sind wir weit rumgekommen: Aus Uganda und Brasilien berichten unsere Autorinnen, aus dem Boxring und aus der Piratenpartei. Das alles und was Beth Ditto jetzt mit der Bibel &amp; dem Teufel zu schaffen hat, lest ihr in der neuen Ausgabe  – ab heute im Handel und garantiert behaart!</p>
<p><a href="http://missy-magazine.de/magazin/missy-0212/"><img class="alignright size-full wp-image-15198" title="Missy_02_12_Web" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/05/Missy_02_12_Web.jpg" alt="" width="550" height="413" /></a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=15237&amp;md5=8d55dc8b34dfa16b3cb364584338d2aa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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