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	<title>Missy MagazineMissy Magazine | Missy Magazine</title>
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		<title>Team Märchentanten: Epische Bilder &#8211; enttäuschende Story</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 17:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nemi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Gastblog Gender Studies Basel 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Gastblog]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Film "Epic - Verborgenes Königreich" bleiben den KinobesucherInnen die Motive der oberflächlich-klischiert gezeichneten Figuren verborgen, dafür werden sie mit detailgenauen Action-Szenen von epischer Länge in den Bann des modernen 3-D-Kinos gezogen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein neuer Animationsfilm aus den Blue Sky Studios kam diese Woche in die Schweizer Kinos: <em>Epic &#8211; Verborgenes Königreich. </em>Verborgen bleiben den KinobesucherInnen dabei die Motive der oberflächlich-klischiert gezeichneten Figuren, dafür werden sie mit detailgenauen Action-Szenen von epischer Länge in den Bann des modernen 3-D-Kinos gezogen.</h2>
<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/basel-gastblog125.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-22172" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/basel-gastblog125.jpg" alt="" width="211" height="175" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Episch bedeutet ursprünglich: Erzählend. Die aus den Volksmärchen bekannte Geschichte von Gut und Böse, die in &#8220;Epic &#8211; Verborgenes Königreich&#8221; nochmals aufgerollt wird, erzählt leider nicht viel Neues. Die Handlung geht wie folgt: Das skeptische Mädchen Mary Catherine alias MK (gesprochen von Amanda Seyfried), Tochter eines ach so verrückten Wissenschaftlers, der eine winzige Hochkultur im Wald erforscht, wird von der sterbenden Königin eben dieses kuriosen Völkchens auf Käfergröße geschrumpft, um die bedrohte Miniwelt vor den Bösewichten zu retten, die den ganzen Wald der Fäulnis anheim geben wollen. Während der Weltrettung, die vor allem von General Ronin (Colin Farrell) und dem gutaussehenden Jüngling Nod (Josh Hatcherson) sowie von zwei Schnecken vorangetrieben wird, die die Protagonistin MK auf ihrer Reise begleiten, entsteht die vorhersehbare Liebesbeziehung zwischen dem Mädchen aus der großen und dem Jungen aus der kleinen Welt. Schlussendlich gibt&#8217;s das Happy End: Vati widmet sich weiterhin der Wissenschaft und forscht munter im Walde. Dank den emotionalen Bezügen und Beziehungen zur Waldwelt ist nun auch sein mittlerweile wieder auf Menschengröße gezaubertes Töchterchen zur Forscherin geworden.</p>
<p>Zur Unterhaltung dienen, neben den etlichen Flug- und Kampfszenen, die für das Genre typischen ulkigen Nebenfiguren, die das Geschehen mit ironischen Sprüchen auflockern. Die Schnecken Grub und Mub sowie der übergewichtige dreibeinige Mops von MKs Vater sorgen so mit ihrer tollpatschigen Art für die erwartbaren Lacher.</p>
<p>Eher enttäuschend als episch zeigt sich der Film im Bezug auf klischierte Geschlechterrollen. Obwohl die Hauptfigur Mary Catherine recht tough und clever wirkt, muss sie dennoch etliche Male von einem der &#8220;Leafmen&#8221;, den tapferen Mini-Kämpfern des Waldes, gerettet werden: Vor einer bösen Spitzmaus, deren Gefahr die Unbesonnene nicht erkennt, oder vor der aufgebrachten Horde Boggans, den fäulnisverbreitenden Bösewichten. Immerhin stiftet die junge Frau am Schluss die gute Idee bei, ihren Vater um Hilfe zu bitten bei der Rettung des Königreichs, und sie holt ihn ganz selbständig auch gleich herbei, damit er mit seinen technischen Geräten die bösen Fledermäuse der Boggans vertreiben kann. Dem Film kann jedoch zu Gute gehalten werden, dass immerhin das Kämpfen und Gewinnen nicht ganz den männlichen Waldbewohnern überlassen wird, so sind in den Truppen der Leafmen auch einige Leafwomen vertreten. Zudem wird das Königreich von einer starken Woman of Color regiert, die zur Selbstverteidigung und Rettung ihres Volkes auch mal ein paar Feinde von Pflanzenranken zerquetschen lässt. Die Stimme der heldenhaften Königin gehört übrigens Beyoncé, die auch gleich den Titelsong zum Film liefert.</p>
<p>Ein Thema des Films scheint die Beziehung zum Vater zu sein. So glaubt die Protagonistin zu Beginn noch, die Hochkultur im Wald sei nur eine Einbildung ihres Vaters, der sich mehr für die Wissenschaft als für sie interessiert. Dieser oberflächlich angedeutete Konflikt klärt sich jedoch rasch, als die geschrumpfte Tochter am eigenen Leib erfährt, dass ihr Vater immer recht hatte. Kurz zweifelt jener zwar im Verlauf der Geschichte noch an seinem egoistischer Wissenschaftlerlaufbahn, doch die Unsicherheit ist schnell verflogen und der Forscher- und Heldendrang überwiegt. MKs Begleiter und späterer Angebeteter Nod leidet hingegen unter der Abwesenheit seiner verstorbenen Vaters, den der väterliche General Ronin aber recht gut zu ersetzen scheint. Am Schluss tritt Nod in die obligatorischen Fussstapfen seines Vorfahren und wird selbst zum Kämpfer der &#8220;Leafmen&#8221;. Anders sieht&#8217;s bei den Bösewichten aus: Dort wird der Sohn des Häuptlings, noch während er seine Würdigkeit als Trohnnachfolger unter Beweis stellen will, von Leafman Ronin abgemurkst. Getötet und gekämpft wird überhaupt viel in &#8220;Epic&#8221;. Dadurch wird der märchenhafte Touch, den der Film durch das elfenhafte Volk, die sprechenden Blumen und Tiere, den Wald als Ort von verborgenen Kräften und Gefahren gewinnt, stets wieder neutralisiert und zudem durch humoristische Sprüche ironisiert. Fazit: Fantasievoll ist in &#8220;Epic&#8221; nur die Animation, eine spannende Geschichte, tiefe Charaktere und eine differenzierte Aushandlung von Moral muss mensch wohl ausserhalb des epischen Königreichs suchen gehen.</p>
<p>Von Rumpelstilzchen</p>
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		<title>Wenn du dich gruseln willst&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 13:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MissyRedaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Half Girl]]></category>
		<category><![CDATA[Lemmy]]></category>
		<category><![CDATA[Luise Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Record Release]]></category>
		<category><![CDATA[Südblock]]></category>

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		<description><![CDATA[...aber auch wenn du einfach Lust auf nen duften Abend mit musikalischen thrills und visuellen chills hast, dann komm am Sonntag den 19.5 zum Berliner Südblock am Kottbusser Tor. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8230;aber auch wenn du einfach Lust auf nen duften Abend mit musikalischen thrills und visuellen chills hast, dann komm am Sonntag in den Südblock zur Luise Pop &amp; Half Girl Monster Show – oder schon heute nach Leipzig!</h3>
<div id="attachment_22088" class="wp-caption aligncenter" style="width: 465px"><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/Monstershow01_web.jpg"><img class=" wp-image-22088  " title="Monstershow01_web" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/Monstershow01_web-723x1024.jpg" alt="" width="455" height="645" /></a><p class="wp-caption-text">Half Girl by Daktari Lorenz. Ghostly Gwendo by Endai Hudl</p></div>
<p>Dort präsentieren nämlich Half Girl, Berlins unheimlichste Super Group, und Luise Pop ihre schaurig schöne Split-Single “Lemmy, I’m A Feminist ”. Dazu gibt es die Weltpremiere des Lemmy-Videos von Horrorfilmerlegende Jörg Buttgereeit und dem kongenialen Cutter und Musiker Frank Behnke (Ex-Mutter). Half Girl, das sind Julie Miess (Britta), Vera Kropf (Luise Pop), Anna-Leena Lutz (Die Heiterkeit) und Gwendolin Tägert (Mondo Fumatore). Damit dieser Tanz niemals endet, legen Jörg Buttgereit, Jens Friebe, Julia Wilton und das PET-DJ-Team noch Platten auf.   Alle Kinder der Nacht sind eingeladen, das schwarze Fell zu bürsten, die Goldzähne zu wetzen und Luise Pop und Half Girl in die Dunkelheit zu folgen.</p>

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<hr />
<h4>Leipzig:  17. Mai, 22 Uhr, <a href="http://www.facebook.com/events/359160660850884/" target="_blank">Merseburger Straße 25</a>, Leipzig<br />
Berlin: 19. Mai, 21 Uhr, <a title="Südblock" href="http://www.suedblock.org/wp/" target="_blank">Südblock</a>, Admiralstr. 1-2, Berlin</h4>
]]></content:encoded>
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		<title>Better Together &#8211; Die Künstlerinnen von f f ändern die Spielregeln</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 16:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominique Haensell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[feministische kunst]]></category>
		<category><![CDATA[ff Collaborations]]></category>
		<category><![CDATA[Körnerpark]]></category>
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		<description><![CDATA[Was die f f  Collaborations in der Temporären Autonomen Zone/2 im Körnerpark ausstellen, fühlt sich schon ganz schön utopisch an. Am Sonntag den 19.5 lädt die feministische Künstlergruppe zum zeremoniellen Abschluss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><em></em>Was die <em>f f</em>  Collaborations in der Temporären Autonomen Zone/2 im Körnerpark ausstellen, fühlt sich schon ganz schön utopisch an. Am Sonntag den 19.5 lädt die feministische Künstlergruppe zum zeremoniellen Abschluss.</h3>
<div id="attachment_22046" class="wp-caption aligncenter" style="width: 378px"><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4088.corr_.jpg"><img class=" wp-image-22046" title="IMG_4088.corr" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4088.corr_-1024x682.jpg" alt="" width="368" height="245" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: Kai Dieterich</p></div>
<p>Natürlich gibt es in Deutschland erfolgreiche Künstlerinnen. An deutschen Kunstakademien studieren auch oft ungleich viele Frauen. Einige Level höher jedoch, in der Starriege der Kunstwelt, haben sich die Reihen bereits dramatisch gelichtet. Kaum verwunderlich, ließ der Künstler Georg Baselitz vor Kurzem in einem <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-90638333.html" target="_blank">Interview </a>verlauten: „Frauen bestehen nun mal die Prüfung nicht.“ Welche Prüfung? „Die Marktprüfung, die Wertprüfung.“ Klassenprimus Baselitz, dessen Werke der Markt stets wohlwollend benotet, sieht da auch keinen Grund für strukturelle Kritik. Tatsächlich malen Frauen eben nicht so gut, was sonst? Eine solch hirnrissige Haltung kann aber leider nicht auf die kauzigen Ausreißer eines alternden Egomanen reduziert werden. Vielmehr zeigt der Erfolg, den Künstlerinnen mit einem feministischen Ansatz in anderen Ländern haben können, von <a href="https://www.brooklynmuseum.org/exhibitions/dinner_party/" target="_blank">Judy Chicago</a> bis <a href="http://www.saatchi-gallery.co.uk/aipe/sarah_lucas.htm" target="_blank">Sarah Lucas</a>, dass der Diskurs in Deutschland einfach noch nicht an diesem Punkt angekommen ist. Der Chauvinismus an deutschen Akademien ist immer noch gegeben, durchdrängend, hartnäckig. Die Kunstwelt wirkt wie ein Spiel, an dem Frauen zwar seit einiger Zeit mitmachen dürfen, die Regeln ändern können sie jedoch nicht.</p>
<p>Die Gründerinnen der feministischen <a href="http://fffffff.org/" target="_blank">Künstlerinnengruppe <em>f f </em></a>wissen das nur allzu gut. Zwei von ihnen, <a href="http://www.terheijne.net/" target="_blank">Mathilde ter Heijne</a> und <a href="http://www.antjemajewski.de/" target="_blank">Antje Majewski</a>, lehren an Akademien in Kassel und Kiel, wohl alle <em>f f </em>Künstlerinnen, zum jetzigen Zeitpunkt etwa dreizehn, sehen sich in ihrer eigenen professionellen Arbeit mit männlich geprägten Strukturen konfrontiert. Es sei eine besonders inspirierend, so Mitgründerin <a href="http://jenrayart.com/" target="_blank">Jen Ray</a>, die übliche kompetitive und egozentrische Arbeitsweise mit dem unterstützenden Netz einer all-female Gruppe einzutauschen. Doch wie positioniert sich ein feministisches Netzwerk innerhalb der Kunstszene?</p>
<p>Im Rahmen der TAZ, der Temporären Autonomen Zone, möchte <em>f f </em>eine Art heterotopischen Raum erschaffen, in dem sich die Gruppe und die verschiedenen eingeladenen Künstlerinnen unabhängig und idealistisch entfalten können. Doch wie losgelöst und eigenständig kann ein solcher Raum sein? Natürlich mussten und müssen sich Frauen in den bildenden Künsten immer auf mehreren Ebenen emanzipieren. Nicht nur als Eindringlinge in eine patriarchische Tradition der väterlichen Genies, sondern auch als selbstbestimmte Objekte, die sich urplötzlich von ihrer <a href="http://flavorwire.files.wordpress.com/2012/03/gg.jpg" target="_blank">historisch hindrapierten Position</a> erheben und vor die Staffelei treten. Demnach stellt sich als Künstlerin natürlich immer auch die Frage: wie umgehen mit dem Vermächtnis des oftmals offen misogynen Gentlemen Clubs, das sich Kunstgeschichte nennt?</p>
<p>Im Anfangsbereich der aktuellen <em>f f </em>Collaborations Ausstellung in der Galerie im Neuköllner Körnerpark, bieten sich gleich zwei mögliche Ansätze an, den auschließenden und limitierenden Vorgaben eines tradierten Kunstdiskurses zu begegnen. „Die Ausgewählten“ zeigt die Portraits von neun „wichtigen und interessanten“ Frauen aus Neukölln, gewählt von Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft der Galerie. Bereits das Fragen, Erkennen und Auswählen weiblicher Protagonistinnen lässt hier ein autonomes Netzwerk entstehen, das keiner anderen Kriterien bedarf und daher zumindest in diesem Rahmen autark ist. Die „Wertprüfung“ wird hier vor einem anderen Komitee abgelegt.</p>
<div id="attachment_22047" class="wp-caption aligncenter" style="width: 437px"><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_7029s.jpg"><img class="size-full wp-image-22047" title="IMG_7029s" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_7029s.jpg" alt="" width="427" height="640" /></a><p class="wp-caption-text">&#8220;Die Ausgewählten&#8221;, Magdalena Bichler, Nine Budde, Julis Lazarus &amp; Antje Majewski</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Daneben eröffnet „Hans Holbein, We are Watching You“ den Dialog mit den alten Meistern so unverblümt wie ein Kreuzfeuer. Die „Upgrades“, welche die Künstlerinnen in Form von Sprechblasen, Kommentaren und Collagen den Coffee Table Books „großer Künstler“ verpasst haben, sind respektlos, leichtfüßig, scharfzüngig und erstaunlich befreiend. Beim Stöbern in diesem ebenso brillanten wie komischen Vatermord wird der Besucher schnell auf den Grundton der Ausstellung eingestimmt. Trotz der Vielfalt an unterschiedlichen Arbeiten lässt sich der besondere Entstehungskontext der Kollaborationen stets erkennen. Den Werken unterliegt kein alternatives, zaghaftes Versuchen, sondern ein nonchalantes Machen. Dieses hat aus seinen ganz eigenen Arbeitsdynamiken eine kräftige, spürbare Energie gewonnen, die sich bei vielen Arbeiten in Form eines augenzwinkernden Humors niederschlägt.</p>
<div id="attachment_22048" class="wp-caption aligncenter" style="width: 437px"><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_7044s.jpg"><img class="size-full wp-image-22048" title="IMG_7044s" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_7044s.jpg" alt="" width="427" height="640" /></a><p class="wp-caption-text">&#8220;Hans Holbein, We are Watching You!&#8221;, Charlotte Cullinan, Jeanine Richards &amp; Katrin Plavcak</p></div>
<p>Der Betrachterin wird schnell klar, dass der Girls Club der<em> f f</em> Collaborations eine Menge Spaß hatte. Und in jedem Fall scheint Freude, oder zumindest das Teilen von Freude, für den Entstehungs- und Rezeptionsprozess einiger Arbeiten programmatisch gewesen zu sein. So wurde beispielsweise das Budget der Arbeit „Strommann“ in ein gemeinsames Picknick am Donauufer investiert, an dem Blumenkränze für das Flussopfer gebunden wurden. Auch andere Arbeiten verfolgen einen feierlichen, performativen Ansatz, bei dem die gemeinschaftliche rituelle Ausführung im Mittelpunkt steht. Auf Nachfrage erwidern <a href="http://melissasteckbauer.weebly.com/" target="_blank">Melissa Steckbauer</a> und Jen Ray, dass die Arbeit in der Gruppe zwar oft schwierig sei, aber aus Reibungsenergie entstehe eben auch immer etwas Interessantes. Die Herausforderung, von der Arbeitsweise der individuellen Künstlerin zu einem demokratischen, non-hierarchischen Arbeitsprozess zu finden, werde dabei mit vereinter Unterstützung und geteilter Begeisterung belohnt. Die Solidarität der Gruppe wirkt dabei besonders beflügelnd, so Jen Ray: „Wenn eine von uns eine bestimmte Idee hat, erwidert die Gruppe grundsätzlich: Du willst das machen? OK, wir helfen dir dabei, es umzusetzen.“ Das klingt nach idealen Voraussetzungen für eine künstlerische Entfaltung fernab der Vorgaben und Vorlieben des Marktes. Ach ja, Georg Baselitz, der Maler der gerne über die schlechten Bedingungen für die Kunst schimpft und dem die geläufigen Spielregeln Millionen eingebracht haben, hat übrigens seit Neuestem eine Steuerfahndung am Hals.</p>
<p>Die <em>ff </em>Collaborations verfolgen einen Ansatz, der nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner sucht, sondern die individuelle Entfaltung der einzelnen Protagonistinnen zum Ziel hat. Die Arbeiten sind alle feministisch in ihrer Betonung des Weiblichen und der weiblichen Kreativität und sind dabei aber viel unmittelbarer, konkreter und klar schaffender als die Mystifizierung irgendeines ewig weiblichen, mysteriös-sumpfigen Sosg. Es haftet ihnen auch kein limitierender Essentialismus an, wie sich an der stark performativen Komponente ablesen lässt. Zum „Strommann“ Picknick waren beispielsweise „weibliche Teilnehmerinnen geladen“ und das konnte ausdrücklich jeder und jede sein, die sich als solche bezeichnete. Zwar werden binäre Identifizierungen in den Werken nicht wirklich gebrochen, es wird jedoch eine starke weibliche Perspektive entwickelt. Interessant wird es auch dann, wenn das im Rahmen der Ausstellung entwickelte feministische Wertsystem wie eine autonome Semantik, wie ein nicht nur selbstbewusster, sondern selbstverständlich weiblicher Blick auf Andere gerichtet wird. Die Videoinstallation „Gentle Men“ zeigt Fotos von männlichen Testikeln, ganz nah, schutzlos und fragil. Die Offenlegung dieser eher weiblich konnotierten Rolle des kreativen Bewahrens, des Schützenswerten und Sensiblen, macht deutlich, wie dieser komplementäre Teil von Männlichkeit sonst buchstäblich von der dominanten Präsenz des Phallus überschattet wird.</p>
<div id="attachment_22049" class="wp-caption aligncenter" style="width: 727px"><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_9608.jpg"><img class=" wp-image-22049 " title="IMG_9608" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_9608-1024x682.jpg" alt="" width="717" height="477" /></a><p class="wp-caption-text">&#8220;Gentle Men&#8221; Mathilde ter Heijne &amp; Amy Patton</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>KünstlerInnengruppen sind an sich nichts Neues. Besonders ist jedoch die katalysierende Wechselwirkung zwischen der individuellen Energie jeder einzelnen Mitspielerin und einer unterstützenden, nährenden Gruppe. An die Stelle des einsamen, genialischen Künstlers tritt hier die Realisierung und Verstärkung einer wechselseitigen Abhängigkeit und einer ständigen, fruchtbaren Auseinandersetzung mit Anderen. Die Überführung des scheinbar autonomen, entfremdeten Subjekts in den Kontext der (teilenden und geteilten) Intersubjektivität ist eine der wichtigsten Denkfiguren der kontinentalen feministischen Theorie. Die <em>f f</em> Collaborations erzeugen diese Dynamik mit spielerischer Leichtigkeit. Die Ausstellung gewinnt dadurch die Anziehungskraft einer Form von utopischer Kunst, die sich scheinbar außerhalb der gesellschaftlichen Regeln befindet. Die nicht nur vorgibt, ihr eigener Wert zu sein, sondern tatsächlich auch in ihren Prozessen einer kompetitiven Marktlogik entgegen gesetzt ist. Eine Kunst, die allein durch sich selbst und aus ihrer eigenen, utopischen Autonomie heraus, echte Alternativen aufzeigt.</p>
<hr />
<p><strong><strong>Temporary Autonomous Zone / 2 / ƒƒ / Galerie im Körnerpark, Berlin </strong></strong></p>
<p><strong>ff Collaborations // Exhibition: April 27- May 19, 2013</strong></p>
<hr />
<p><strong><strong>SUNDAY MAY </strong>19</strong></p>
<p>All Day: Picnic</p>
<p>12.00: Costume Workshop<br />
For children and adults. Make your own spring costume. Bring paper, fabrics, colors…<br />
Organized by Antje Majewski /ƒƒ, Katrin Plavcak /ƒƒ , with Julia and Katie Majewski</p>
<p>14.00: Marionetten Workshop<br />
Organized by Nina Prader /ƒƒ and Gianna Prein</p>
<p>16.00: Im Muschelgrund<br />
Performance by Nina Prader /ƒƒ and Gianna Prein</p>
<p>17.00: Willkommen Flora<br />
Organized by ƒƒ<br />
For children and adults</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wiener Recordlabel präsentiert: queer &amp; undergroundig</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 15:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[queer music]]></category>
		<category><![CDATA[Queer-Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Label Unrecords aus Österreich bringt Frauenbands und Sexhymnen groß raus. Zwei neue Platten gibt's und Hörproben im Netz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Label Unrecords aus Österreich bringt Frauenbands und Sexhymnen groß raus. Zwei neue Platten gibt&#8217;s seit Mai, sowie jede Menge Hörproben im Netz.</h2>
<div id="attachment_22072" class="wp-caption aligncenter" style="width: 306px"><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/Bildschirmfoto-2013-05-16-um-17.26.53.png"><img class="size-medium wp-image-22072 " title="Bildschirmfoto 2013-05-16 um 17.26.53" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/Bildschirmfoto-2013-05-16-um-17.26.53-296x300.png" alt="" width="296" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Norah Noizze and Band (unrecords)</p></div>
<p>Neues auf die Ohren gefälltigst? Und am liebsten auch noch das <a href="soundcloud.com/unrecords-vienna?PHPSESSID=42c0fef0bf88815d948bc5b769c11e2d" target="_blank">Neuste aus der queeren Szene</a>? Beim jungen Wiener Musiklabel <a href="http://www.unrecords.me/about.htm" target="_blank">Unrecords</a> ist genau an der richtige Adresse, wer auf Experimental steht, Punk- und Rockmusik gern hat und ihre queer-feministischen Interpretationen zu schätzen weiß.</p>
<p>Seit 2012 produziert <a href="https://www.facebook.com/unrecords" target="_blank">das vierköpfige Team des Labels</a> Bands wie <a href="http://www.norahnoizzzeandband.net/" target="_blank">Norah Noizze and Band</a>. Diese singen mit ihren Songs unverschämt vom queeren Sex und dem Leben allgemein, was sich auf ihrem neuen Album &#8220;Songs we can sell&#8221; mitunter gar nicht so allgemeinpublikumstauglich anhört, wie der Albumtitel vermuten lässt.</p>
<p>Songverse wie &#8220;I&#8217;m taking a shower at MasturBate&#8217;s Motel&#8221; aus dem Track <a href="http://soundcloud.com/norah-noizzze-and-band/masturbates-motel" target="_blank">&#8220;MasturBate&#8217;s Motel&#8221;</a> oder auch besinnliche Reflexionen aus dem Lied &#8220;<a href="http://soundcloud.com/norah-noizzze-and-band/sitting-in-a-hetero-bar" target="_blank">Sitting in a Hetero Bar</a>&#8221; deuten das an, was man sich unter queer eben auch vorstellen darf: Norah Noizze and Band haben mehr als massentaugliche Mainstreammukke zu bieten, sie sind unangepasst, fest und sex-positive.</p>
<p>Außerdem mit im Programm von Unrecords sind die Bands <a href="http://unrecords.me/zen/" target="_blank">ŽEN</a> mit ihrer kroatischsprachigen LP <a href="http://unrecords.me/releases_unrec05.htm" target="_blank">&#8220;I onda je sve počelo&#8221;</a> und <a href="http://unrecords.me/mutttricx/" target="_blank">MuttTricx</a> mit ihrem <a href="http://www.mutttricx.net/songs.html" target="_blank">Debütalbum &#8221;MuttTricx s/t&#8221;</a> (12inch Vinyl). Auch diese beiden Alben wurden im Mai 2013 – also ganz frisch – veröffentlicht.</p>
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		<title>Coming Up: TAINT in Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 08:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Expatriarch]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Südblock]]></category>
		<category><![CDATA[TAINT]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 17. Mai lädt der Expatriarch zur Elektro-Live-Show TAINT im Südblock in Berlin!                                                                                        ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_22038" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/Bildschirmfoto-2013-05-15-um-16.30.08.png"><img class="size-medium wp-image-22038 " title="Bildschirmfoto 2013-05-15 um 16.30.08" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/Bildschirmfoto-2013-05-15-um-16.30.08-300x168.png" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Aus dem Musikvideo zu &#8220;No Return&#8221; von V (Screenshot).</p></div>
<p>TAINT ist englisch und steht für verderben und verunstalten. Das Motto des queeren Elektro-Live-Show Abends im Berliner Club Südblock kommt etwa dem Nahe, was schon <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FbqfQlBfmDg" target="_blank">Marilyn Manson 2001 mit seinem Cover</a> des Soft-Cell <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qsMz9vIaLwQ" target="_blank">Klassikers &#8220;Tainted Love&#8221;</a> getan hat: Er deutete es von der braven Club Version in die subervise Obszönität um. Das TAINT-Spektakel bezieht sich laut eigenen Beschreibungen auf den Bereich des Körpers – zwischen After und Genital – der in der Anatomie als der Damm bezeichnet wird.</p>
<p>Die queeren VeranstalterInnen von TAINT, das Musik-Kollektiv <a href="http://www.expatriarch.com/2013/04/taint-3/" target="_blank">Expatriarch</a>, rufen alle Partygäste zu einem ungehaltenen Partyabend auf: &#8220;Gebt euren Keuschheitsgürtel an der Garderobe ab&#8221; und &#8220;feiert mit uns eine vierdimensionale Version unserer monatlichen Radioshow!&#8221; heißt es offiziell.</p>
<p>Angekündigt sind live on stage, die Bassistin und Sängerin <a href="http://vlovescats.com/" target="_blank">V</a>, unterstützt vom Duo Deep Shit. V, dessen Song <a href="http://vimeo.com/48668712" target="_blank">&#8220;No Return&#8221;</a> bei den <a href="http://berlinmva.com/" target="_blank">Berlin Music Video Awards</a> in der Kategorie &#8220;Best Lo-Fi-Video&#8221; nominiert war, hat zuletzt eine Tour durch die USA als Teil der Band <a title="Friends" href="http://afriendszone.com/" target="_blank">Friends</a> aus Brooklyn gemacht und ist nun zurück um im <a title="Südblock" href="http://www.suedblock.org/wp/" target="_blank">Südblock</a> ihre erste Show in Berlin seit Januar zu spielen.</p>

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<p>Das Synthiepop-Duo <a href="http://soundcloud.com/dievondavon" target="_blank">Dievondavon</a>, das im letzten Jahr das &#8220;Queer Noises Festival&#8221; eröffnete, tritt außerdem live auf. Auch <a href="http://soundcloud.com/stella-veloce" target="_blank">Stella Veloce</a> wird mit Cello und Loops auf der Bühne improvisieren. Zwischen und nach den Shows verbreiten Klänge von Walter Crasshole (Resident DJ &#8220;Rock Bottom&#8221;) und D&amp;G (Dario &amp; Giorgiolina) eine tanztaugliche Atmosphäre.</p>
<p>Es wird die vorerst letzte Ausgabe von TAINT sein. Das Kollektiv Expatriarch macht eine kleine Pause und meldet sich ab Juni zurück, dann mit einem Live-Konzert mit SSION, gefolgt von Cakes Da Killa im Juli – beides in Berlin.</p>
<h4><a href="http://www.expatriarch.com" target="_blank">Expatriarch</a> präsentiert “TAINT”, Freitag, 17. Mai, ab 22 Uhr im <a href="http://www.suedblock.org/wp/" target="_blank">Südblock</a>, Admiralstr. 1-2, Berlin</h4>
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		<title>„Hau ihr die Schminke aus dem Gesicht!“</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 12:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MissyRedaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Nikita]]></category>
		<category><![CDATA[Wrestling]]></category>

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		<description><![CDATA[Schauspielkunst unter Extrembedingungen: Wrestling ein hartes Business, in dem Frauen doppelt kämpfen.                                                                        ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Schauspielkunst unter Extrembedingungen: Wrestling ist wieder populär und zieht auch in Berlin ein abenteuerlustiges Publikum an. Es ist ein hartes Business, in dem Frauen doppelt kämpfen.<br />
Von Xymna Engel</h2>
<div id="attachment_22014" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/Nikita-72-dpi.jpg"><img class=" wp-image-22014  " title="Nikita 72 dpi" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/Nikita-72-dpi-1024x682.jpg" alt="" width="448" height="298" /></a><p class="wp-caption-text">Blue Nikita (links) und Carmel Jacobs (rechts) am Boden. (Foto: Max Krause)</p></div>
<p>Wie zwei Löwinnen umkreisen sie sich: <a title="Blue Nikita" href="http://www.facebook.com/pages/THE-DAREDEVIL-BLUE-NIKITA/61649786184" target="_blank">The Daredevil Blue Nikita</a> und <a title="Carmel Jacobs" href="http://www.prestoncitywrestling.com/wrestlers/carmel-jacobs" target="_blank">Carmel Jacobs</a>. „Let’s go Niki!“ Die Sitzbänke erbeben in Schlachtrufen, der Bretterboden im Ring ächzt. Blicke als Waffen, entsichert. Nikita durchbricht die Stille mit einem tiefen Schrei. Ihr dunkelblaues Kostüm glitzert im Scheinwerferlicht. Sie packt die Engländerin Carmel zwischen den Oberschenkeln und hievt sie hoch. Carmel zappelt pathetisch mit den Beinen und kneift ihre ausufernd türkis geschminkten Augen zusammen, als sie mit einem dumpfen Schlag auf den Rücken geschmettert wird. „Let’s go Niki!“ Doch Carmel ist blitzschnell wieder bereit, rammt ihre Schulter in Nikitas Bauchnabelpiercing und drängt sie an einen mit schwarzem Gummi überzogenen Pfosten.</p>
<p>„Ich gehe raus mit dem Gedanken, dass ich unbesiegbar bin.“ Angst hat Nikita (31) nur vor einem: wenn die Reaktion vom Publikum ausbleibt. Der dunkle Teint und die dichten, schwarzen Haare, die sie bei Kämpfen gerne durch die Luft sausen lässt, verweisen auf ihre griechischen Wurzeln. Sie hat eine sichere Stimme; sie weiß, was sie will. Sie ist keine Diva. So werden Wrestlerinnen bei der <a title="WWE" href="http://de.wwe.com/" target="_blank">WWE</a> genannt, der weltberühmten Amerikanischen Wrestling Liga, wo Fake Programm und Frauen sexy Pausenhäppchen sind. Nicoletta Iosifidou trainiert seit 14 Jahren bei der <a title="German Wrestling Foundation" href="http://gwf-wrestling.de/" target="_blank">German Wrestling Federation</a> (GWF) in Berlin. Hier ist sie Blue Nikita, ihr Gimmick. Auch im Training, wo japanische („KampfKampfKampf“), amerikanische („ShowShowShow“) und mexikanische Wrestling-Stile vermischt werden. „Bei uns sind die Kämpfe echt. Man braucht immer einen gewissen Unterhaltungswert, aber es gibt keine Choreografie oder so.“</p>
<p>Und trotzdem blitzen letzte Zweifel bei den ZuschauerInnen immer wieder auf, eine schwankende Illusion, die den Reiz am Wrestling ausmacht. Auf YouTube kursiert <a href="https://www.youtube.com/watch?v=BvTNyKIGXiI" target="_blank">ein vielzitiertes Video</a>, in dem ein Fan unter Tränen ruft: „It’s still real to me, dammit!“ Auf dem Weg vom Ostbahnhof zum Zirkuszelt „Shake“ werben Crazy Sexy Mike, Pascal Spalter und Tarkan Aslan auf Plakaten an einer morschen Bretterwand mit bärenstarken Gesten für die 13. Berlin Wrestling Night. Die findet monatlich statt und war in letzter Zeit immer ausverkauft. In dieser Nacht werden im „Shake“ Extrabänke aufgestellt. Doch nicht nur Alltags-Hulk-Holgans, sondern auch Männer mit Rastas, Frauen mit bunten Federn, Kinder mit bemalten Gesichtern und experimentierfreudige StudentInnen nehmen darauf Platz. Überspitzte Charaktere und großspurige Gesten im Ring – da ist auch übertriebenes Fansein erlaubt. Man kann Wrestling geil finden, ohne es gut zu finden.</p>
<p>Sicher ist es auch die Rückbesinnung auf die amerikanische Popkultur der 80er und 90er Jahre, die populärste Zeit des Wrestling. Wrestling war nie tot, aber zumindest ganz schön out. Wie Pamela Anderson oder Knight Rider. Heute haben sie Kultstatus. In Deutschland werden im Moment immer mehr neue Vereine und Ligen gegründet. Vor allem in Mexiko boomt Wrestling. Auch Frauenwrestling ist dort viel verbreiteter als in Europa. In den bunten Lucha Libre Masken erkämpfen sich viele Frauen einen Nebenverdienst und Selbstbewusstsein. Das große Geld holen sich jedoch nach wie vor die Männer.</p>
<p>Schon als kleines Kind hat Nikita im Fernsehen die großen Wrestler bewundert und ihre Leidenschaft entdeckt. „Ich wollte auch im Ring stehen und das Publikum um mich rum haben.“ Ihre Eltern haben ihren Traum am Anfang nicht unterstützt, es gab oft Streit. „Meine Mutter hat mir mal gesagt, dass sie Angst hat, dass ich im Rollstuhl lande. Mittlerweile haben sich meine Eltern aber damit angefreundet.“ Nikita kann heute vom Wrestling leben.</p>
<p>Der Boden im Ring ist wirklich hart. Zwei Jungs haben ihn vor Showbeginn mit kleinen Fäusten getestet. Unter den über 350 BesucherInnen an diesen Abend sind viele Kinder. Verstehen sie, dass Wrestling mehr Spiel als Ernst sein soll? „Pass auf, hinter dir,“ schreit ein kleiner Junge mitten in einem Kampf. Wie verarbeiten sie die teilweise grenzwertigen Zwischenrufe aus dem Publikum, wie „Ich will Blut sehen“ oder „Hau ihr die Schminke aus dem Gesicht!“? Die Gimmicks sind Projektionsflächen für gemeine Chefs, gute FreundInnen oder hinterhältige FeindInnen. Emotionale Extreme als Mitmach-Spektakel. Irgendwo zwischen Performance und Massenunterhaltung geht es um gut oder böse, stark oder schwach. Hinter den Kulissen aber können Schwächen zu Stärken werden.</p>
<p>„Wir sind hier im Moment 30 Leute und jeder hat eine andere Persönlichkeit, wir versuchen aus jedem das Besondere raus zu holen,“ erzählt Nikitas Manager Crazy Sexy Mike vor dem Training, das in einer Turnhalle in Neukölln stattfindet. Er trägt eine Kopfbedeckung aus elastischem Stoff und Vans mit Totenköpfen. Einer der beliebtesten Wrestler der GWF ist <a title="Matze Danger" href="http://www.facebook.com/pages/Matze-Danger/482025815149886" target="_blank">Matze Danger</a>. Im Training ist er ein zarter, schmächtiger Junge. Im Ring ist er der David gegen Goliath, schwingt bedrohlich seine hüftlangen Haare, fährt mit einem Lowbike in die Arena, wird angefeuert – ein Held. Nikita überlegt schnaufend, wenn sie nach dem Unterschied zwischen sich und ihrem Gimmick gefragt wird. „Im Ring wirke ich sehr arrogant, das bin ich nicht.“</p>
<p>Ob Boxen, Kung-Fu oder Wrestling – inszenierte Gewalt lockt die Menschen. Warum? Es geht um urmenschliche Neigungen und emotionale Extreme. Es geht um das Ausloten der körperlichen Belastbarkeit. Nikita kann sich mit einem Kick aus Carmels Griff befreien, greift sie am linken Arm, dreht ihre Hand um. Carmel verzieht das Gesicht, Nikita schreit gewinnsicher. „Im Ring selber hatte ich teilweise so viel Adrenalin, ich habe mir mal das Knie zwei mal verdreht und bis zum Schluss weiter gekämpft. Wenn ich etwas anfange, ziehe ich das durch“.</p>
<p>Keiner hat sein erstes Training bei der GWF überstanden, ohne sich zu übergeben. Auch für Frauen gibt es nicht weniger Turbo-Rumpfbeugen, Bodyslams oder Backbraker. Das ist sicher ein Grund, warum es so wenig Wrestlerinnen gibt. Bei der GWF sind es im Moment zwei. Auch wenn Frauen hier gleich behandelt werden wie Männer, „es war harte Arbeit, den Respekt von den anderen Wrestlern für Nikita zu bekommen“, erinnert sich Mike. Das Publikum mag Frauenmatches, zu viele sollen es dann aber doch bitte nicht sein. Auch mit frauenfeindlichen Publikumsrufen muss Nikita klarkommen. Für Nikita ist die GWF wie eine zweite Familie, eine feste Kette: „Ich habe viele große Brüder &#8211; und eine Schwester“. Es gibt viele verschiedene Religionen in dieser Familie, die Wrestler kommen aus Deutschland, Jugoslawien oder der Türkei. Mike, mit bürgerlichem Namen Hussein Chair, ist Moslem: „Mich hat der Islam dazu gebracht, mehr auf Menschen einzugehen. Als Trainer war es wichtig, mich mit den verschiedenen Religionen auszukennen, damit es in der Gruppe funktioniert“. Im Ring geht es um Arroganz und Feindschaft – Backstage um Toleranz und Freundschaft.</p>
<p>„Drei!-Zwei!-Zwei!&#8212;Zwei!&#8211;Eins!&#8212;Null!“ – Submission. Nikita hat sich eine halbe Sekunde zu lange auf den Boden drücken lassen und hat verloren. Während Carmel mit dem Ladies-Title-Gürtel prahlt, ist Nikita die Enttäuschung anzusehen. Doch bald wird sie wieder im Ring stehen. „Ich kann keine Ruhe vertragen, sonst werde ich verrückt.“ Dass sie mit vollem Körpereinsatz für ihre Träume kämpft, hat sie zu einer der besten Wrestlerinnen Europas gemacht. Obwohl sich Wrestling oft dem Vorwurf der Gewaltverherrlichung stellen muss, gibt es doch kaum eine andere Sportart, in der Haß und Freundschaft so nahe beieinander liegen.</p>
<h4>The Daredevil Blue Nikita kämpft das nächste Mal am 01. Juni zur <a title="Berlin Wrestling Night" href="http://gwf-wrestling.de/frauenwrestling-mit-blue-nikita-am-01-juni-bei-der-berlin-wrestling-night-17/" target="_blank">17. Berlin Wrestling Night</a> im „shake“- Zelt am Ostbahnhof (Am Postbahnhof 1, 10243 Berlin).<em><br />
</em></h4>
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		<title>Team Mächentanten: Bekenntnisse einer Märchensüchtigen</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 15:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nemi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastblog Gender Studies Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Gastblog]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin süchtig nach Märchen. So lese ich beinahe alles, was es in diesem Genre zu entdecken gibt, von den Märchen der Gebrüder Grimm über jene aus Tausend und einer Nacht bis hin zu den kunstvoll-ironischen Märchen der deutschen Romantiker aus dem 19. Jahrhundert. Ich verschlinge türkische, Schweizer und russische Märchen und überhaupt jegliche Literatur aller Epochen und Kulturen, die sich mit dem Wunderbaren auseinandersetzt. Diese ausgeprägte Begeisterung für Zaubergeschichten und Feenerzählungen kann unter anderem auf einen übermässigen Märchengenuss in frühster Kindheit zurückgeführt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Ich bin süchtig nach Märchen. So lese ich beinahe alles, was es in diesem Genre zu entdecken gibt, von den Märchen der Gebrüder Grimm über jene aus Tausend und einer Nacht bis hin zu den kunstvoll-ironischen Märchen der deutschen Romantiker aus dem 19. Jahrhundert.</h2>
<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/basel-gastblog123.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-21984" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/basel-gastblog123.jpg" alt="" width="211" height="175" /></a></p>
<p>Ich verschlinge türkische, Schweizer und russische Märchen und überhaupt jegliche Literatur aller Epochen und Kulturen, die sich mit dem Wunderbaren auseinandersetzt. Diese ausgeprägte Begeisterung für Zaubergeschichten und Feenerzählungen kann unter anderem auf einen übermässigen Märchengenuss in frühster Kindheit zurückgeführt werden. Bereits in jungen Jahren wurden mir fantastische Erzählungen  in rauen Mengen zu Gemüte geführt, zuerst durch Vorlesen, dann durch das schnell erlernte eigenständige Lesen fabelhafter Geschichten. Der moralische Aspekt der Märchen schien mir dabei stets nebensächlich zu sein. Viel spannender als die Tatsache, dass die böse Hexe am Schluss verbrannt wird, war für mich das Bild des lecker duftenden Lebkuchenhäuschens im Walde. Bei Rotkäppchen interessierte mich vor allem der sprechende Wolf und die Vorstellung, dieses struppige Tier in den rüschenbedeckten Kleidern der Grossmutter zu sehen. Mich faszinierten die gruseligen Gestalten, die magischen Reiche unter der Erde voller kurioser Wesen, die Zauberschlösser in den Wolken.</p>
<p>Dabei blieben die Märchen in meiner Kindheit nicht in den Büchern. Ich trug sie mit in meine Alltagswelt, meine Wirklichkeit, die in Folge der Lektüre kontinuierlich durch verzauberte Orte und Figuren erweitert wurde. So küsste ich als Kind jahrelang nicht nur Frösche, sondern auch hingebungsvoll Kröten und Kriechtiere jeglicher Art, bis hin zu den zugegebenermaßen nicht sehr attraktiven Nacktschnecken. Ich baute etliche kleine Wurzelhäuschen mit Moosgärten für die schüchternen Zwerginnen und Zwerge, die ich in den verwunschenen Ecken des Waldes zu erkennen glaubte. Auch erhielten die leider nur sehr langsam wachsenden Bohnenranken im Garten meiner Großeltern eine besondere Bedeutung, da ich sie stets mit der Hoffnung betrachtete, sie eines Tages bis hoch in den Himmel schießen zu sehen. Wenn dieser Moment gekommen war, wollte ich furchtlos an ihnen emporsteigen, um glorreich die Gans zu ergattern, die goldene Eier legt und mich für immer reich machen würde.</p>
<p>Natürlich ging der Märchenzauber meiner Kindheit mit der Zeit verloren. Geblieben sind jedoch die Märchenbücher und literarischen Zauberwerke, die ich immer noch mit großem Eifer und Genuss lese. Dabei konstruieren fantastische Erzählungen nicht nur eine Welt für sich, in die wir eintauchen und uns von der Realität entgrenzen können. Vielmehr bilden sie stets eine weitere Version der Wirklichkeit ab, die die Realität fantasievoll repräsentiert und reflektiert. Märchen helfen uns dabei, über die Wirklichkeit hinaus zu denken und die reale Welt nach einem Ausflug ins Zauberreich mit frischer Fantasie und neuen Ideen so umzugestalten,  dass wir wunderbar in ihr leben können, bis ans Ende unserer Tage.</p>
<p>Rumpelstilzchen</p>
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		<title>Team Märchentanten: Gestatten, Rumpelstilzchen</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 14:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nemi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastblog Gender Studies Basel 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Gastblog]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Rumpelstilzchen, *1990, lebt und schreibt in Basel. Neben dem Studium von Germanistik und Gender Studies reist sie gerne an fantastische Orte und liebt die Verzauberung, die sie bei verträumter Musik, wunderbarer Kunst und traumhafter Literatur ergreift.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rumpelstilzchen, *1990, lebt und schreibt in Basel. Neben dem Studium von Germanistik und Gender Studies reist sie gerne an fantastische Orte und liebt die Verzauberung, die sie bei verträumter Musik, wunderbarer Kunst und traumhafter Literatur ergreift.</p>
<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/basel-gastblog124.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-21988" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2013/05/basel-gastblog124.jpg" alt="" width="211" height="175" /></a></p>
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		<title>Nachruf: Wir trauern um Tim Stüttgen</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 10:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MissyRedaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Mit tiefer Bestürzung haben wir die Nachricht vernommen, dass unser Autor und guter Freund Tim Stüttgen gestern verstorben ist. Wir stehen unter Schock ob dieses schrecklichen Verlustes und können nicht mit Worten beschreiben, wie sehr wir Tim vermissen. Tim war nicht nur ein unglaublich produktiver Autor und Denker, der auch in unserer aktuellen Ausgabe geschrieben hat, sondern vor allem ein enger Freund des Hauses. Wir werden an dieser Stelle Tims Leben und Werk ausführlich würdigen, aber zu diesem Zeitpunkt bleibt uns vorerst nur die Trauer und das Unvermögen, das Entsetzliche zu begreifen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Mit tiefer Bestürzung haben wir die Nachricht vernommen, dass <a href="http://www.taz.de/Nachruf-auf-Tim-Stuettgen/!116237/" target="_blank">unser Autor und guter Freund Tim Stüttgen</a> gestern verstorben ist. Wir stehen unter Schock ob dieses schrecklichen Verlustes und können nicht mit Worten beschreiben, wie sehr wir Tim vermissen. Tim war nicht nur ein unglaublich produktiver Autor und Denker, der auch in unserer aktuellen Ausgabe geschrieben hat, sondern vor allem ein enger Freund des Hauses. Wir werden an dieser Stelle Tims Leben und Werk ausführlich würdigen, aber zu diesem Zeitpunkt bleibt uns vorerst nur die Trauer und das Unvermögen, das Entsetzliche zu begreifen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Missy noch nicht da: Entschuldigung, das hätte nicht passieren dürfen</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 10:05:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MissyRedaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Leider handelt es sich hier aber nicht um einen simplen Browserabsturz, sondern um Verzögerungen im Versand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Leider handelt es sich hier aber nicht um einen simplen Browserabsturz, sondern um Verzögerungen im Versand.</h2>
<p>Liebe AbonnentInnen,</p>
<p>Wir haben bereits alles Nötige in die Wege geleitet und hoffen, dass die neue Ausgabe ganz bald bei allen im Briefkasten landet.</p>
<p>Sorry und hoffentlich nur noch ein ganz kleines bisschen Geduld.</p>
<p>Eure Missy Redaktion</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>PS. Bis dahin, lest doch schon mal die drei Heft-Texte auf dem Blog. <a href="https://missy-magazine.de/2013/05/07/19-nudelauflauf-aus-suburgatory/">Hier</a> und <a href="https://missy-magazine.de/2013/05/07/astrid-farnsworth-aus-fringe/">hier</a> und <a href="https://missy-magazine.de/2013/05/07/fredrik-und-fredrika/">hier</a>.</p>
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