<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Missy Magazine</title>
	<atom:link href="http://missy-magazine.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://missy-magazine.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 17:11:59 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1</generator>
		<item>
		<title>Was ist eine Hure, was ist ein Mann?</title>
		<link>http://missy-magazine.de/2012/02/03/was-ist-eine-hure-was-ist-ein-mann/</link>
		<comments>http://missy-magazine.de/2012/02/03/was-ist-eine-hure-was-ist-ein-mann/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gaby</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastblog Berlinale]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://missy-magazine.de/?p=13884</guid>
		<description><![CDATA[Am 6. Februar um 10 Uhr beginnt in den bekannten Vorverkaufsstellen und online der Run auf die Berlinale-Tickets. Zwei der dort gezeigten Film möchte ich Euch unbedingt ans Herz legen: Einer der Eröffnungsfilme der Panorama-Sektion ist „Elles“ („Das bessere Leben“) von der polnischen Regisseurin Malgorzata Szumowska. Die Hauptdarstellerin, die unvergleichliche Juliette Binoche wählte auch dieses ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/01/Missy_Gastblog_Berlinale.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-13885" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/01/Missy_Gastblog_Berlinale.jpg" alt="" width="211" height="175" /></a>Am 6. Februar um 10 Uhr beginnt in den bekannten Vorverkaufsstellen und online der Run auf die <a href="http://www.berlinale.de/de/programm/eintrittskarten/index.html">Berlinale-Tickets</a>. Zwei der dort gezeigten Film möchte ich Euch unbedingt ans Herz legen: Einer der Eröffnungsfilme der Panorama-Sektion ist „Elles“ („Das bessere Leben“) von der polnischen Regisseurin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Małgorzata_Szumowska">Malgorzata Szumowska</a>. Die Hauptdarstellerin, die unvergleichliche Juliette Binoche wählte auch dieses Mal mit der ihr eigenen traumwandlerischen Sicherheit ein herrlich irritierendes Drehbuch aus. Diesmal spielt sie Anne, eine gutsituierte Journalistin der Frauenzeitschrift ELLE, die gleichzeitig versucht ihre Story über Charlotte und Alicja, zwei Studentinnen, die nebenher als Eskortmädchen arbeiten müssen, zu Ende zu bringen und nebenher Haushalt, Familie und selbstherrlichen Ehemann zu betreuen. Die Begegnung mit diesen aufrichtigen, jungen Frauen lässt sie endlich einmal über den bürgerlichen Tellerrand blicken: Familie, Sex, Geld, Feminismus und Chancengleichheit  &#8211; nach der Begegnung mit Charlotte und Alicja sieht sie all dies mit neuen Augen.</p>
<p><span id="more-13884"></span>Natürlich wäre Juliette Binoche nicht eine der herausragendsten europäischen Schauspielerinnen, wenn sie uns nicht so intensiv daran teilhaben lassen würde, dass wir auch in unkontrolliertes Gelächter ausbrechen, wenn sie es tut oder uns ebenfalls beim gemeinsamen Abendessen aus dem unerträglich oberflächlichen Gespräch mit dem Boss ihres Mannes und seiner Frau ausklinken und einfach zur Haustür hinausgehen. „Alle Männer in diesem Haus gucken Pornos auf ihrem Computer&#8230;“ sagt Anne zu ihrem Mann, der eigentlich mehr mit seinem Smartphone als mit ihr verheiratet ist. Ihr ältester Sohn, ein sympathischer, bekiffter Lockenkopf, lacht nur noch über ihre bourgeoise Lebensweise und der Jüngste scheint die meiste Zeit von seiner Playstation absorbiert zu werden (- und zieht die Kriegsspiele noch den Pornos vor.) „Was ist das Schlimmste an Deinem Job als Gelgenheitsprostituierte?“ wird Anne später Charlotte fragen, die sich bei der Arbeit Lola nennt und genau wie Alicja ihren Job vor der Familie geheim halten muss. „Die Lügen. Die ganze Zeit lügen zu müssen“, antwortet Charlotte. Baff, das sitzt, bei Anne/Binoche und sicher auch bei manch einer Zuschauerin, denn die rollenbedingten Lügen, der Selbstbetrug und die festgefahrenen oder hohl gewordenen Ansichten schleichen sich immer wieder schneller in unser Leben, als uns lieb sein sollte. Ein visuell ansprechender, feministisch angehauchter, toll besetzter Film von einer Lust auf mehr machenden Regisseurin also, ein &#8211; ebenfalls von Frauen geschriebener und produzierter &#8211; Film, der zum Nachsinnen einlädt, schließlich kann frau sich nicht immer wieder „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ anschauen, oder etwa doch?</p>
<div class="vvqbox vvqyoutube" style="width:425px;height:355px;">
<p id="vvq4f2c98c64bef2"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=uY6UAn7fnag">http://www.youtube.com/watch?v=uY6UAn7fnag</a></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Der neue Mann“ ist ja zur Zeit wieder eines der Lieblingsthemen in den Feuilletons&#8230;Ein weiterer Eröffnungsfilm der diesjährigen Berlinale &#8211; in diesem Fall der Perspektive deutsches Kino &#8211; der mir in diesem Zusammenhang schlichtweg am meisten Spaß und mich gleichzeitig am nachdenklichsten gemacht haben, ist eindeutig <a href="http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/programmsuche.php?page=1&amp;order_by=1&amp;searchText=man+for+a+day&amp;searchSubmit=">„Man for a day“</a> – über einen Berliner Workshop der Gender-Aktivistin Diane Torr. Was macht den Mann zum Mann, was die Frau zur Frau? Wie werden wir ge-gendered? Ist es möglich sich eine andere Körpersprache anzueignen? Kann jede(r) viele Gender-Identitäten haben? Wen diese Fragen umtreiben und wer sich zudem nur allzu gerne mehr und mehr aus dem Würgegriff der Rollenmodelle befreien möchte, der muss diesen Film einfach mögen. Allein schon der Spaß, wenn man aus dem dunklen Kinosaal tritt und das männliche Performance-Theater auf den Straßen und am heimischen Herd wieder einmal mit neuen und sehr amüsierten Augen sieht&#8230;</p>
<p>Diane Torr hat sich intensiv mit den verschiedensten Formen des Körperwissens beschäftigt und wurde bekannt als Pionierin der Drag-King-Performance (female-to-male-drag) und wie wir am Rande des bestechenden Dokumentarfilms ihrer langjährigen Freundin <a href="http://www.defa.de/DesktopDefault.aspx?TabID=807">Katarina Peters</a> erfahren, hat sie auch noch eine sehr sympathische Tochter, die es rundum prima fand in feministischen Kreisen aufgewachsen zu sein&#8230;</p>
<p>Beeindruckend an Peters Dokumentarfilm – die auch bereits mit ihrem Film über der Schlaganfall ihres Mannes <a href="http://www.kino-zeit.de/filme/trailer/am-seidenen-faden">„Am seidenen Faden“ </a>überzeugte &#8211; sind auch die Workshop-Teilnehmerinnen, deren Verwandlung zum Manne wir miterleben dürfen, z.B. Susann, die von ihrer Mutter erfolgreich zu diversen Miss-Wahlen angemeldet wurde und die am Anfang über Männer nicht viel weiß, außer vielleicht dass „man ihr Ego nicht verletzen darf “. Als Mechantroniker Andi besucht sie zuletzt in Jogginghosen unerkannt ein Striplokal&#8230;</p>
<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/02/manforaday6_article2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-13991" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/02/manforaday6_article2.jpg" alt="" width="590" height="393" /></a></p>
<p>Dann ist da noch Teresa, der es schon als Kind kein Spaß machte sich rollenkonform zu schmücken und „zu verpacken“, sie erzieht ihre drei Söhne allein, da ihr Mann während des Hausbaus beschloss doch nicht mit einzuziehen. Die Frage was für ein Männerbild sie ihren Jungs vermitteln könnte, trieb sie in Dianes Workshop. Dort überzeugt sie als Klimafolgenforscher „Walter“ und denkt, dass es ihr nach dieser Erfahrung vielleicht wieder mehr Spaß machen wird, eine Frau zu sein&#8230;.</p>
<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/02/manforaday91.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13995" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/02/manforaday91-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Welche Fragen Eva-Marie, Dirndl-Fan und Politik-Beraterin bei den Grünen, die toughe Fashiondesignerin Tal und Rosa-Marie, die schon zweimal im Frauenhaus war, umtreiben, seht Euch am besten selbst an. Oder ihr bucht gleich ein Seminar bei <a href="http://www.dianetorr.com/">Diane Torr</a>, die  am 18/19 Februar und auch am darauffolgenden Wochenende in Berlin wieder einen <a href="http://www.dianetorr.com/articles/kein_lesbisches_1.pdf">„Man for a day – Workshop“</a> geben wird, sicher empfehlenswert ist aber auch ihr Buch das sie zusammen mit Stephen Bottom verfasst hat: „Sex, Drag and Male Roles: Investigating Gender As Performance“.</p>
<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/02/manforaday1_article.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-13984" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/02/manforaday1_article.jpg" alt="" width="590" height="393" /></a></p>
<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/02/manforaday4_article.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-13998" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/02/manforaday4_article.jpg" alt="" width="590" height="393" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=13884&amp;md5=965d01a4df6fcefd83d57d54fb15575d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://missy-magazine.de/2012/02/03/was-ist-eine-hure-was-ist-ein-mann/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Missy-Konferenz-Tipp: Radikal, sexy, aktuell!</title>
		<link>http://missy-magazine.de/2012/02/03/missy-konferenz-tipp-radikal-sexy-aktuell/</link>
		<comments>http://missy-magazine.de/2012/02/03/missy-konferenz-tipp-radikal-sexy-aktuell/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 12:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alice</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coole Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Cooles Zeug]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht verpassen]]></category>
		<category><![CDATA[Tod den Kategorien]]></category>
		<category><![CDATA[black feminism]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Porn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://missy-magazine.de/?p=13964</guid>
		<description><![CDATA[

Auf der ganztägigen, von Studierenden selbst organisierten, Konferenz "Radikal, sexy, aktuell! Feminismus in historischer Perspektive" werden diese und eingeladene Expert*innen (u.a. Ingrid Strobl und Irene Franken) den Feminismus jenseits von ahistorischen „Lila-Latzhosen-Klischees“ neu aufrollen: Von der Frauenrechtsbewegung in den USA und ihrem Verhältnis zur Frage von race, dem Phänomen des hedonistischen Flapper Girls der 1920er Jahre, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/02/14e93d11a2.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-13972" title="14e93d11a2" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/02/14e93d11a2.gif" alt="" width="200" height="283" /></a><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p>Auf der ganztägigen, von Studierenden selbst organisierten, Konferenz &#8220;Radikal, sexy, aktuell! Feminismus in historischer Perspektive&#8221; werden diese und eingeladene Expert*innen (u.a. Ingrid Strobl und Irene Franken) den Feminismus jenseits von ahistorischen „Lila-Latzhosen-Klischees“ neu aufrollen: Von der Frauenrechtsbewegung in den USA und ihrem Verhältnis zur Frage von race, dem Phänomen des hedonistischen Flapper Girls der 1920er Jahre, feministischen Momenten in der NS-Zeit über die Single-Girl-Bewegung der Nachkriegszeit, feministische Interventionen afro-amerikanischer Filmemacherinnen, die  zweite Frauenbewegung in der BRD  bis hin zu der Kritik von black feminists an der westlichen weißen Frauenbewegung, der Riot-Grrrl-Bewegung der 90er Jahre und der Geschichte der Pornographie von den zahlreichen Anti-Porno-Initiativen ab den 70er Jahren bis zu gegenwärtigen queeren Post-Porn-Konzepten. Yes, she can!</p>
<p><strong>Wann &amp; Wo:</strong></p>
<p>Am Samstag, den 4. Februar 2012 um 10 Uhr im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=13964&amp;md5=272eab9da89036429b6610798117c3c5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://missy-magazine.de/2012/02/03/missy-konferenz-tipp-radikal-sexy-aktuell/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Karen Blixen und andere Schwestern</title>
		<link>http://missy-magazine.de/2012/02/01/karen-blixen-und-andere-schwestern/</link>
		<comments>http://missy-magazine.de/2012/02/01/karen-blixen-und-andere-schwestern/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:44:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gaby</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastblog Berlinale]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://missy-magazine.de/?p=13900</guid>
		<description><![CDATA[

Meine lieben Missys, da bin ich wieder mit meinem Gastblog Berlinale, mit dem ich Euch hoffentlich ein wenig den Weg durch den diesjährigen Berlinale-Filmdschungel weisen kann. Geändert hat sich bei mir seit dem letzten Jahr nicht so viel - außer mein Nachname und dass ich seit kurzem Westernreiterin bin (Jihuuuuu!) – also in den ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/02/Missy_Gastblog_Berlinale.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-13901" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/02/Missy_Gastblog_Berlinale.jpg" alt="" width="211" height="175" /></a></p>
<p>Meine lieben Missys, da bin ich wieder mit meinem Gastblog Berlinale, mit dem ich Euch hoffentlich ein wenig den Weg durch den diesjährigen Berlinale-Filmdschungel weisen kann. Geändert hat sich bei mir seit dem letzten Jahr nicht so viel &#8211; außer mein Nachname und dass ich seit kurzem Westernreiterin bin (Jihuuuuu!) – also in den nächsten knapp drei Wochen wird Euch die freie Journalistin und pathologisch neugierige Gabriele Summen (war einfach der schönere Nachname&#8230;) mit ein paar Gedanken und Tipps zur Berlinale unterhalten. Nachdem ich mir in den letzten drei Wochen bereits einige Panorama-, Forums- und Perspektive-deutsches-Kino-Filme (in vorgezogenen Pressevorführungen) für Euch angeschaut habe, ging’s gestern also zur alljährlichen Berlinale-Pressekonferenz bei der der ewige Festspielleiter Dieter Kosslick (seit zehn Jahren im Amt) mal rührend um Ernsthaftigkeit bemüht, mal gewohnt kalauernd das <a href="https://www.berlinale.de/de/HomePage.html?">Wettbewerbsprogramm</a> vorstellte:<span id="more-13900"></span></p>
<p>Auffallend und ärgerlich: Nur einer von achtzehn Wettbewerbsbeiträgen (alles Weltpremieren) ist von einer Frau, dann fangen wir am liebsten doch einmal damit an: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_Meier">Ursula Meier</a> entführt uns passend zur klirrenden Kälte vor dem Kinosaal in ein Nobel-Skigebiet in der Schweiz. Dort wohnt der pfiffige Simon mit seiner arbeitslosen Schwester – hoch oben in den Bergen klaut er  tagtäglich die Skiausrüstung der Reichen und verkauft sie dann an die Kinder unten im Tal&#8230;.Das klingt ebenso parabelhaft-anarchistisch-vergnügt, wie Meiers Debütfilm „Home“, der 2008 in Cannes lief.  &#8221;Home&#8221; wiederum spielt an einer bislang unbenutzten Autobahn, an dessen Rand eine ähnlich sympathische Familie wohnt&#8230; Hier also mein DVD-Tipp zur Einstimmung auf die diesjährige Berlinale:</p>
<div class="vvqbox vvqyoutube" style="width:425px;height:355px;">
<p id="vvq4f2c98c651af8"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=TuZ7AG_xezY">http://www.youtube.com/watch?v=TuZ7AG_xezY</a></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bleiben wir doch gleich bei der herausragenden Schauspielerin <a href="http://www.imdb.de/name/nm0001376/">Isabelle Huppert</a>, die in Meiers Erstlingswerk die Hauptrolle spielte &#8211; in dem Wettbewerbsbeitrag „Captive“ des Independent-Regisseurs Brillante Mendoza spielt sie nun eine Entwicklungshelferin, die von muslimischen Extremisten auf eine philippinische Insel entführt wird. Ich denke mal, wir können uns bei dem Film auf eine gewohnt wacklige Handkamera einstellen&#8230;.</p>
<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/02/Captive_26.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13911" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/02/Captive_26-300x192.jpg" alt="" width="300" height="192" /></a></p>
<p>Eröffnet wird die Berlinale, die diesmal vom 9-19. Februar stattfindet, von dem französischen Historiendrama „Les adieux à la Reine“ („Leb wohl, meine Königin“): Aus der Sicht der Vorleserin der Königin Marie Antoinette (Diane Kruger) werden die ersten Stunden der französischen Revolution geschildert. Der Film soll damit eine Berlinale einläuten, die quer durch alle Sektionen, die Umbruch- und Aufbruchsstimmung überall auf der Welt &#8211; ich schätze mal mehr, mal weniger kritisch &#8211; beleuchtet. Zum sogenannten arabischen Frühling wird es etliche Filme geben, von denen ich noch genauer berichten werde, doch falls ihr vorhabt Euch um Berlinale-Karten zu bemühen, so sei Euch schon einmal „Words of Witnesses“ der amerikanischen Regisseurin Mai Iskander und „In The Shadow Of A Man“ von Hanan Abdalla ans Herz gelegt.  Iskanders Portrait der sturen Kairoer Journalistin Heba Afifi erfrischt durch die Entschlossenheit und Klugheit mit der sich diese junge Frau gleichzeitig von Gesellschaft und Familie emanzipiert. In Abdallas Film lernen wir ebenso ägyptische Frauen kennen, die schon lange vor den Umbrüchen begonnen haben, mit außerordentlichem Mut um eine neue Gesellschaft zu kämpfen.</p>
<div class="vvqbox vvqyoutube" style="width:425px;height:355px;">
<p id="vvq4f2c98c651b3a"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=E7nQUcuOBqw">http://www.youtube.com/watch?v=E7nQUcuOBqw</a></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bleiben wir bei den interessanten Frauen dieser Berlinale, die Schauspielerin und Sängerin Charlotte Gainsbourg und die Film- und Theaterschaupielerin Barbara Sukowa werden hoffentlich die herrenlastige Jury um den Sozialdrama-Experten Mike Leigh aufmischen.</p>
<p>Bewerten müssen sie u.a. drei Filme deutscher Regisseure, in &#8220;Was bleibt&#8221; von Hans-Christian Schmid spielt Corinna Harfouch eine manisch-depressive Mutter und in Christian Petzolds Film &#8220;Barbara&#8221; spielt Nina Hoss eine Ärztin, die auf ihre Flucht aus der DDR in den Westen wartet&#8230;Mit Spannung erwartet wird auch der Film &#8220;Rebelle&#8221; von Kim Nguyen in dem es um das Schicksal einer afrikanischen Kindersoldatin geht&#8230;</p>
<p>Weiterhin wird die Regisseurin <a href="http://www.ulrikeottinger.com/index.php/home.html">Ulrike Ottinger</a>, die Ende der Siebziger Jahre durch avangardistisch-feministische Filme bekannt wurde, mit dem schwul-lesbischen Teddy Award für ihr Lebenswerk geehrt. In der Reihe Panorama-Dokumente wird aus diesem Anlass das Porträt der Filmemacherin Brigitte Kramer „Ulrike Ottinger – Die Nomadin vom See“ zu sehen sein.</p>
<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/02/images-13.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-13934" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/02/images-13.jpeg" alt="" width="252" height="132" /></a></p>
<p>Klatschmagazin-Liebling Angelina Jolie wird ebenfalls nach Berlin reisen, um ihr umstrittenes Regiedebüt <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7eIhYqNmHt8&amp;feature=relmfu">„ In The Land Of Blood And Honey“</a> zu präsentieren und mit dem Publikum darüber zu diskutieren. Der Film erzählt eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der systematischen Vergewaltigungen im Bosnienkrieg.</p>
<p>Wer wird noch auf dem roten Teppich leuchten? Uma Thurman, die gemeinsam mit einem gewissen Robert Pattinson ihren neuen Film <a href="www.youtube.com/watch?v=HlFlZVLG46c">„Bel Ami“</a> vorstellt und Juliette Binoche, die in einem weiteren Eröffnungsfilm &#8211; und zwar der Reihe Panorama Special &#8211; der polnischen Regisseurin <a href="http://www.imdb.de/name/nm0844333/">Malgorzata Szumowska</a> brilliert, auf diesen Film mit dem Titel &#8220;Elles- Das bessere Leben&#8221; werde ich Euch in den nächsten Tagen hoffentlich noch ein wenig neugieriger machen..!</p>
<p>Zuguterletzt  bekommt Meryl Streep den mehr als verdienten Ehrenbären, was mir hoffentlich Gelegenheit gibt, den Schmachtfetzen „Jenseits von Afrika“ noch einmal auf einer breiten Leinwand anzuschauen. Bereits als Kind brach ich jedes Mal gleich zu Beginn des Films bei Karen Blixens Worten „Ich hatte eine Farm in Afrika&#8230;“ in Tränen aus. Vielleicht sollte ich mir bei Gelegenheit auch mal eine Farm in Afrika zulegen. Aber im Februar bleibe ich erst  einmal noch hier:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_07141.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13929" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_07141-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=13900&amp;md5=68fd30f8e83cc52421b6a9ff31f3e4f6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://missy-magazine.de/2012/02/01/karen-blixen-und-andere-schwestern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Missy präsentiert:  Jolly Goods Tour 2012</title>
		<link>http://missy-magazine.de/2012/01/27/missy-prasentiert-jolly-goods-tour-2012/</link>
		<comments>http://missy-magazine.de/2012/01/27/missy-prasentiert-jolly-goods-tour-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 12:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MrsMister08</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coole Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Cooles Zeug]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht verpassen]]></category>
		<category><![CDATA[Tod den Kategorien]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://missy-magazine.de/?p=13871</guid>
		<description><![CDATA[Vom Odenwald nach Berlin: Tanja Pippi und Angy legen mit „Walrus“ ihr zweites Riot-Grrrl-Noiserock-Album vor – und erteilen damit der Gefälligkeit nach wie vor eine wütende Absage. Jetzt könnt ihr euch live davon überzeugen.



Die feministisch engagierte Medienkonsumentin ist heutzutage allerhand Kummer gewohnt. Nur verhalten wagt sie auf ernsthafte Riot-Grrrl-Attitüde zu hoffen, wenn irgendwo eine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vom Odenwald nach Berlin: Tanja Pippi und Angy legen mit „Walrus“ ihr zweites Riot-Grrrl-Noiserock-Album vor – und erteilen damit der Gefälligkeit nach wie vor eine wütende Absage. Jetzt könnt ihr euch live davon überzeugen.</strong></p>
<p><img src="http://www.headquarter-entertainment.de/pix/bands/Jolly_Goods.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Die feministisch engagierte Medienkonsumentin ist heutzutage allerhand Kummer gewohnt. Nur verhalten wagt sie auf ernsthafte Riot-Grrrl-Attitüde zu hoffen, wenn irgendwo eine angeblich umfassend emanzipierte Musikerin gepriesen wird. So etwas wie den Beginn des Videos zur aktuellen Jolly-Goods-Single „Try“ hat sie schon zigmal gesehen und erwartet dementsprechend keine Überraschungen: Unverdächtige weiße High Heels an fast ebenso weißen Frauenfüssen, treibendes Schlagzeug und Gitarrensound. Und dann der befreiende Moment der Verwirrung, als die/der High-Heel-BesitzerIn im Ganzen erscheint – mit Glatze, Perlenkette sowie unverkennbarem Bart- und Lidschatten ungelenk hinter dem Mikro tanzt und dabei erfrischend unangestrengt überhaupt nicht versucht, sexy zu sein. Sondern stattdessen stoisch exaltiert immer wieder die Textzeile „Don’t Change Your Ways, Don’t Change Your Life!“ wiederholt. Gender-Trouble-Haltungsnote: sehr gut, setzen.<span id="more-13871"></span></p>
<p>Dass sich das wahrscheinlich auch Peaches dachte, als sie das Video zu „Try“ kurz nach dessen Erscheinen auf ihrem Facebook-Profil postete, dürfte Tanja Pippi und Angy, wie die Jolly Goods wahrscheinlich nicht mit bürgerlichen Namen heißen, jedoch vermutlich relativ egal gewesen sein. Anbiederung ist die Sache der Schwestern aus dem Odenwald-Kaff Rimbach nämlich ganz und gar nicht, vielmehr glänzen die beiden mit wütender Unversöhnlichkeit gegenüber dem gegenwärtigen Medienzirkus. So fragte Tanja Pippi dereinst im Interview mit dem „Vice“-Magazin unvermittelt „Wer findet ‚Vice‘ denn nicht scheiße?“ und schrieb der Musikzeitschrift „Spex“ einen verächtlichen Leserinnenbrief („Euch würde ein bisschen mehr Gender- Diskurs gut tun!“), weil diese in einem Artikel über die Jolly Goods mehr über die Haarfarben der Mitglieder als über die Musik der Band geschrieben hatte. Riot-Grrrl-Haltungsnote: ebenfalls sehr gut.</p>
<p>Knapp vier Jahre nach ihrem Debüt „Herbarium“, das die Jolly Goods selbst ziemlich treffend mit „two grrrls lo fi garage beat punk trash fuck!!!“ (Bandhomepage) beschreiben, fliegt der interessierten Medienkonsumentin nun das Nachfolgealbum „Walrus“ um die Ohren. Dabei zieht sich Tanja Pippis wütendes Geschrei, für das sie gerne die beengende südhessische Herkunft verantwortlich macht, auf „Walrus“ nicht mehr ganz so ungebrochen durch wie noch auf dem Vorgängeralbum. Außerdem sind mittlerweile mehr Instrumente zu hören: Bisher waren es nur Gitarre (Tanja Pippi) und Schlagzeug (Angy). Jetzt schraubt Pippi zu Klavier, Glockenspiel und Kontrabass ihre Stimme bisweilen in verletzliche Höhen, während sie an anderer Stelle zu klirrenden Gitarren und treibendem Schlagzeugbeat jault und grölt, dass die junge Patti Smith vor Neid erbrechen würde. Vielleicht lassen sich diese Entwicklungen darauf zurückführen, dass die Jolly Goods zwischenzeitlich Rimbach in Richtung des unvermeidlichen Berlins verlassen haben. Möglicherweise spielen dabei aber auch Tocotronic-Songwriter Dirk von Lowtzow und der Berliner Liedermacher und Klangakrobat Hans Unstern eine Rolle, die „Walrus“ den akustischen Feinschliff verliehen haben.</p>
<p>Die engagierte Medienkonsumentin darf sich zugegebenermaßen fragen, ob es nun ein Wermutstropfen ist, dass „Walrus“ ausgerechnet von zwei Männern produziert wurde. Sie sollte vielleicht auch. Allein: Herb genug schmeckt diese vertonte Absage an die Gefälligkeitauch ohne Wermut. Please, Jolly Goods: Don’t Change Your Ways!</p>
<p>Text: Sonja Erken. Aus Missy 03/11.</p>
<p>JOLLY GOODS (Staatsakt / Rough Trade)</p>
<p>01.02. DRESDEN Scheune<br />
02.02. HAMBURG Hafenklang<br />
03.02. HANNOVER Café Glocksee<br />
04.02. LUDWIGSHAFEN Das Haus<br />
05.02. DARMSTADT Künstlerkeller<br />
06.02. MÜNCHEN Orange House<br />
07.02. ULM CAT<br />
08.02. BASEL (CH) Hirscheneck<br />
09.02. ST GALLEN (CH) Palace w/Evelinn Trouble<br />
10.02. LUZERN (CH) Treibhaus (neu)<br />
11.02. STUTTGART Pop Freaks @ Merlin</p>
<p>Und hier noch ein kleiner Trailer zum Tourstart:</p>
<div class="vvqbox vvqyoutube" style="width:500px;height:418px;">
<p id="vvq4f2c98c655b52"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9i7C1NqJ2do">http://www.youtube.com/watch?v=9i7C1NqJ2do</a></p>
</div>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=13871&amp;md5=c457fb9222cf69da963637d90cc3c6b3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://missy-magazine.de/2012/01/27/missy-prasentiert-jolly-goods-tour-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kündigung der Räume des FMZ &#8211; Eure Netzwerke sind jetzt gefragt!</title>
		<link>http://missy-magazine.de/2012/01/27/kundigung-der-raume-des-fmz-eure-netzwerke-sind-jetzt-gefragt/</link>
		<comments>http://missy-magazine.de/2012/01/27/kundigung-der-raume-des-fmz-eure-netzwerke-sind-jetzt-gefragt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MissyRedaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht verpassen]]></category>
		<category><![CDATA[Tod den Kategorien]]></category>
		<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[fmz]]></category>
		<category><![CDATA[Kohle]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://missy-magazine.de/?p=13854</guid>
		<description><![CDATA[Achtung, Achtung, eure Mithilfe ist jetzt gefragt. Es war nur eine Frage der Zeit bis sich im schicken Hamburg-Ottensen die Gentrifizierung gegen das Frauenmusikzentrum (fm:z) richtet: der Vermieter will nun akut deren Räumlichkeiten verkaufen und kündigt dem fm:z!

Nachdem die Räume mit viel (öffentlichem) Geld und Nervenaufwand umgebaut worden sind, eine Katastophe für den Verein. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Achtung, Achtung, eure Mithilfe ist jetzt gefragt. Es war nur eine Frage der Zeit bis sich im schicken Hamburg-Ottensen die Gentrifizierung gegen das <a href="http://http://www.frauenmusikzentrum.de/" target="_blank">Frauenmusikzentrum (fm:z)</a> richtet: der Vermieter will nun akut deren Räumlichkeiten verkaufen und kündigt dem fm:z!</p>
<p>Nachdem die Räume mit viel (öffentlichem) Geld und Nervenaufwand umgebaut worden sind, eine Katastophe für den Verein. Hinzu kommt, dass sich der Verein über die dort musikmachenden Frauen finanziert – und diese kommen nicht an jeden Ort der Stadt um Musik zu machen. Gerade die Lage in einem belebten Wohngebiet ist für viele Frauen und Mädchen nach wie vor wichtig, um sich auch abends sicher zu fühlen. Der Ottenser Hinterhof ist ein gewachsener Standort an dem das fm:z nun seit fast 30 Jahren wirkt.</p>
<p>Das Verkaufsexposé (siehe Anhang) klingt wie blanker Hohn: &#8220;Beste Zentrumslage in Ottensen mit Vermietungssicherheit und Zukunftspotential. Ottensen ist Magnet für kreative und unabhängige Menschen geworden – hier stoßen gewachsene Strukturen mit modernem Lifestyle zusammen.&#8221;</p>
<p>Unten findet ihr eine Mail von Maria und dem fm:z Team.</p>
<p>Venceremos!</p>
<p>Steph Klinkenborg (ehemalige Leiterin fmz) und die Missy Redaktion<span id="more-13854"></span></p>
<p>&#8212;&#8212; Weitergeleitete Nachricht<br />
Von: Frauenmusikzentrum &lt;info@frauenmusikzentrum.de&gt;<br />
Organisation: FMZ e.V.<br />
Datum: Wed, 25 Jan 2012 13:54:24 +0100<br />
An: Frauenmusikzentrum &lt;info@frauenmusikzentrum.de&gt;<br />
Betreff: Kündigung der Räume des FMZ &#8211; Eure Netzwerke sind jetzt gefragt!</p>
<p>Liebe Freunde und Freundinnen des FMZ,</p>
<p>am heutigen Tage wurde unser Mietverhältnis gekündigt. Zum 1. März 2013 müssen wir unsere Räumlichkeiten in der Großen Brunnenstraße 63a verlassen.<br />
Nun liegt es in unserer Hand, was wir aus dieser Situation machen!</p>
<p>Unser Vermieter hat mehrere Flächen des Clausenhofes zum Verkauf angeboten. Augenscheinlich haben sich nun Kaufinteressenten gemeldet, die die Fläche des FMZ sowie die nebenan gelegenen Büroflächen zu einem Preis von 950.000€ kaufen möchten.</p>
<p>Der Verkauf wird in den nächsten Wochen über die Bühne gehen!  Unsere dringliche Bitte an euch: Nutzt eure Netzwerke!!! Wer kennt InvestorInnen, die an einer solchen Fläche Interesse haben könnten? Gibt es vielleicht Möglichkeiten zum Zusammenschluss (InvestorInnengemeinschaft)? Alle Informationen zur Immobilie haben wir euch als pdf angehängt. Schickt sie an alle Menschen, die potenziell Interesse haben könnten.</p>
<p>Wir haben nicht viel Zeit! Alles was euch einfällt, schreibt uns direkt oder ruft an unter untenstehender Telefonnummer. Wenn dort niemand zu erreichen ist, bitte Maria Pallasch mobil unter 0174-93 25 788 anrufen!</p>
<p>Wir werden euch natürlich auf dem Laufenden halten!</p>
<p>Liebe Grüße,</p>
<p>Euer Team<br />
Maria Pallasch, Anne Koenen, Anna Weiße</p>
<p>frauenmusikzentrum (fmz)<br />
grosse brunnenstrasse 63 a<br />
22763 hamburg-ottensen<br />
fon: (0)40-39 27 31<br />
info@frauenmusikzentrum.de<br />
bürozeiten: di und mi von 11-15 uhr, do 17-21 uhr<img class="alignnone size-full wp-image-13858" title="image003" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/01/image003.gif" alt="" width="595" height="842" /></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=13854&amp;md5=2ea9538067f9b030cfe6be09cebde57f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://missy-magazine.de/2012/01/27/kundigung-der-raume-des-fmz-eure-netzwerke-sind-jetzt-gefragt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Missy verlost Konzertkarten &#8211; La Moustache presents Verity Susman</title>
		<link>http://missy-magazine.de/2012/01/25/missy-verlost-konzertkarten-la-moustache-presents-verity-susman/</link>
		<comments>http://missy-magazine.de/2012/01/25/missy-verlost-konzertkarten-la-moustache-presents-verity-susman/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 11:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alice</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coole Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Cooles Zeug]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht verpassen]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[queer]]></category>
		<category><![CDATA[Verlosung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://missy-magazine.de/?p=13846</guid>
		<description><![CDATA[

La Moustache, die DIY-Konzertreihe mit Fokus auf feministischen und queeren Künstlerinnen, präsentiert einen experimentellen Abend mit Verity Susman und Marzipan Marzipan.
Die Sängerin Verity Susman, die auch Keyboard, Saxofon und Klarinette spielt, tritt mit ihrem neuen Solo-Projekt zum ersten Mal in Berlin auf. Das Gründungsmitglied der britischen Indie-Rock-Band Electrelane, die nur aus Frauen besteht, hat ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/01/verity.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-13847" title="verity" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/01/verity.jpg" alt="" width="400" height="270" /></a></p>
<p>La Moustache, die DIY-Konzertreihe mit Fokus auf feministischen und queeren Künstlerinnen, präsentiert einen experimentellen Abend mit Verity Susman und Marzipan Marzipan.<br />
Die Sängerin Verity Susman, die auch Keyboard, Saxofon und Klarinette spielt, tritt mit ihrem neuen Solo-Projekt zum ersten Mal in Berlin auf. Das Gründungsmitglied der britischen Indie-Rock-Band Electrelane, die nur aus Frauen besteht, hat damit bereits herausragende Zeichen gesetzt. Nun ist sie mit psychedelischer, improvisierter Noise Art auf Tour.<br />
Marzipan Marzipan ist eine der bedeutenden Lo-Fi-Musikerinnen, DJ und Künstlerinnen Berlins. Sie stellt mit loops, Gitarre, Keybord, Schlagzeug, Spielzeug und allem womit sie ihre Fantasiewelt zu Leben erwecken kann ihr eigenes charmantes Orchester auf  und entlockt diesem experimentelle Töne aus Soft Noise, Lo-fi- Diskodance und Country Swing.</p>
<p>Schreibt eine E-Mail mit Eurem Namen an: verlosung@missy-mag.de</p>
<p><strong>Wann &amp; Wo: </strong><br />
am Donnerstag, den 26.  Januar um 20 Uhr im <a href="http://www.ausland-berlin.de" target="_blank">Ausland</a>, Berlin<br />
Es könnte sehr voll werden, bitte pünktlich kommen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=13846&amp;md5=46545fdf2b55e6b4b41d99dcc62d3275" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://missy-magazine.de/2012/01/25/missy-verlost-konzertkarten-la-moustache-presents-verity-susman/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Missy präsentiert: La dèrniere Crise mit Vanessa Stern in den Sophiensaelen</title>
		<link>http://missy-magazine.de/2012/01/19/missy-prasentiert-la-derniere-crise-mit-vanessa-stern-in-den-sophiensaelen/</link>
		<comments>http://missy-magazine.de/2012/01/19/missy-prasentiert-la-derniere-crise-mit-vanessa-stern-in-den-sophiensaelen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 09:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coole Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Cooles Zeug]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht verpassen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://missy-magazine.de/?p=13820</guid>
		<description><![CDATA[Heulen kann jede, aber nur eine hat die Butter auf dem Brot, um ein  „Krisenzentrum für weibliche Komik“ zu gründen. Seit 2010 betreibt die  Künstlerin Vanessa Stern diesen Ort, von dem aus sie Beratungen,  Weiterbildungen und Theaterabende organisiert.  Heute ist sie mit ihrer Reihe „La Dernière Crise – Frauen am ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/01/351_foto_lesorelleblu2_foto_steffi_dittrich.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13817" title="351_foto_lesorelleblu2_foto_steffi_dittrich" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2012/01/351_foto_lesorelleblu2_foto_steffi_dittrich-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Heulen kann jede, aber nur eine hat die Butter auf dem Brot, um ein  <a title="Heulen kann jede" href="http://heulenkannjede.de/" target="_blank">„Krisenzentrum für weibliche Komik“</a> zu gründen. Seit 2010 betreibt die  Künstlerin Vanessa Stern diesen Ort, von dem aus sie Beratungen,  Weiterbildungen und Theaterabende organisiert.  Heute ist sie mit ihrer Reihe „La Dernière Crise – Frauen am Rande der Krise“ wieder in den Sophiensaelen in Berlin zu Gast. Begleitet wird sie diesmal von den Schauspielerinnen Stephanie Petrowitz, Eva Löbau und Karla Nina Diedrich, der Aktivistin Lony Ackermann und der Band <a title="Le Sorelle Blu" href="http://www.lesorelleblu.de/" target="_blank">Le Sorelle Blu</a>, die die Komik ihrer Krise vor  Publikum unter Beweis stellen müssen. Das Motto für die Krisensitzung im Januar: Eine geht noch! Willkommen im Forschungslabor, das nebenberuflich als Bar arbeitet.</p>
<p><strong>Wann &amp; Wo</strong></p>
<p>19. Januar, 21 Uhr in den Sophiensaelen, Sophienstraße 18, 10178 Berlin<br />
<a title="Sophiensaele" href="http://www.sophiensaele.com/" target="_blank">www.sophiensaele.com</a></p>
<p><object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=33550040&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=33550040&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/33550040">EINE GEHT NOCH</a> from <a href="http://vimeo.com/user6698594">Vanessa Stern</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=13820&amp;md5=81b0196eb1b6d3f0ec838095aa15731c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://missy-magazine.de/2012/01/19/missy-prasentiert-la-derniere-crise-mit-vanessa-stern-in-den-sophiensaelen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Antwortbrief von Mithu Sanyal</title>
		<link>http://missy-magazine.de/2012/01/10/antwortbrief-von-mithu-sanyal/</link>
		<comments>http://missy-magazine.de/2012/01/10/antwortbrief-von-mithu-sanyal/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 12:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alice</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Leserinnenbrief]]></category>
		<category><![CDATA[queer]]></category>
		<category><![CDATA[Vergewaltigung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://missy-magazine.de/?p=13811</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Christina Weber,

danke für deinen Brief, der genau zum richtigen Zeitpunkt kommt, da ich immer noch versuche, auszuloten wo die möglichen Missverständnisse, Knackpunkte etc. bei meinem Buchprojekt liegen. Gerade Vergewaltigung ist ja ein Thema, das schon durch seine bloße Erwähnung traumatisieren kann, und das ist natürlich das letzte, was ich will.

Konkret geht es dir ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Christina Weber,</p>
<p>danke für deinen Brief, der genau zum richtigen Zeitpunkt kommt, da ich immer noch versuche, auszuloten wo die möglichen Missverständnisse, Knackpunkte etc. bei meinem Buchprojekt liegen. Gerade Vergewaltigung ist ja ein Thema, das schon durch seine bloße Erwähnung traumatisieren kann, und das ist natürlich das letzte, was ich will.</p>
<p>Konkret geht es dir um meinen Satz:  “Der amerikanische Feminist Michael Katz schreibt, dass die Täteridentität ja auch nicht prima ist. Wie fühlt sich das denn für einen Mann an, wenn er nachts die Straße entlanggeht und Frauen die Straßenseite wechseln?” Dazu schreibst du &#8220;Denjenigen meiner Freundinnen, die Angst haben, nachts allein nach Hause zu gehen, ist ganz sicher nicht damit geholfen, dass ich ihnen sage: “Hör mal, für die Männer, die nachts unterwegs sind, ist das aber nicht toll, dass du Angst hast! Hab mal keine!”&#8221;<br />
Damit hast du natürlich recht. Das sollte auch keineswegs eine Aufforderung an Frauen sein, jetzt die möglichen Empfindlichkeiten der Männer auf der Straße hinter ihnen mitzudenken. Ich habe selbst häufig genug (nicht nur) die Straßenseite gewechselt &#8211; und bin immer noch der Ansicht, dass das einige male auch ganz schlau war. Und das Hören auf Gefahrsignale, halte ich für eine wichtige Fähigkeit. Das, sich selbst ernst genug nehmen.</p>
<p>Worum ging es mir also mit meinem Satz?</p>
<p>In den letzten Jahren begannen Feministen wie Jackson Katz, Michael Kimmel (sic! da gab es einen Tippfehler im Interview) und Don McPherson die Frage zur Diskussion zu stellen, ob die Identität Täter tatsächlich so erstrebenswert sei. Ein Junge lernt in unserer Kultur, seine Empfindlichkeiten mit sich selbst auszumachen. „Seine Schwäche nicht zu zeigen. Seine Sinnlichkeit mundtot machen. Sich in tristen Farben zu kleiden, stets dieselben klobige Schuhe tragen, nicht mit seinen Haaren spielen, nicht zu viel Schmuck tragen oder jemals irgendwelches Make-up. Immer den ersten Schritt machen zu müssen. […] Nicht zu wissen, wie man um Hilfe bittet. […] Nur bedingt Zugang zu Vaterschaft zu erlangen. […] Nicht mit Puppen spielen, sich immer mit kleinen Autos und superhässlichen Plastikwaffen zufriedengeben.“<a name="_ftnref" href="https://webmail.df.eu/horde/imp/edit.htm?rv_mid=1325775376184560146&amp;draft=6a0eabf9154157762d1f87216a8edbf5&amp;wm=reply&amp;rv_write_mode=reply&amp;si=7UXv-fdiQYarKaJpTYP*038&amp;wicket:interface=:198:writeMessageForm:msgform::IFormSubmitListener::#_ftn2" target="xvEyHlNNcXdPCwGddezTS0A">(</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virginie_Despentes" target="_blank">Virginie Despentes) </a>Das Ergebnis ist, dass diese Jungen nicht darauf vorbereitet sind, ihre warmen, nährenden Anteile auszuleben, wenn dies von ihnen als Männer verlangt wird.</p>
<p>Feministinnen haben lange darüber diskutiert, wie das Opfer/Beute Stereotyp Frauen in ihren Ausdrucksmöglichkeiten beschränkt. Die Auswirkungen des entsprechenden Täter/Jäger Stereotyps auf Männer sind dagegen kaum erforscht. In einer Kultur, in der Frauen generell als Sexobjekte wahrgenommen werden, nehmen Frauen diese Rolle an, um sexuell attraktiv zu sein. Ebenso nehmen Männer die Rolle des sexuellen Agressors an, weil natürlich auch sie sexuell anziehend sein wollen. Die Folgen sind, dass diese Rollen nicht nur gespielt, sondern verinnerlicht werden</p>
<p>Mich interessiert das brennend, weil ich hier einen der vielen Ansatzpunkte für gesellschaftliche Veränderung sehe. Aber wie gesagt, halt nur einen. Dass das nicht jedermanns und jederfraus Teetasse ist, ist völlig in Ordnung. Auch, dass es genügend andere Ansatzpunkte gibt. Aber die Tatsache, dass das Patriarchat es auch Männern nicht ermöglicht, ihr gesamtes menschliches Potential auszuleben, sondern sie wie Frauen auf die Hälfte beschränkt, nur eben auf die andere Hälfte, gibt mir immer Hoffnung. Damit ist die Motivation für Männer, Frauen und alle anderen gegeben, die Machtstrukturen zu verändern, die u.a. Vergewaltigung in unserer Kultur festschreiben.</p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Mithu</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=13811&amp;md5=6a58e3090c775af14b670699b172d067" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://missy-magazine.de/2012/01/10/antwortbrief-von-mithu-sanyal/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Leserinnenbrief</title>
		<link>http://missy-magazine.de/2012/01/05/leserinnenbrief/</link>
		<comments>http://missy-magazine.de/2012/01/05/leserinnenbrief/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 14:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alice</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Leserinnenbrief]]></category>
		<category><![CDATA[queer]]></category>
		<category><![CDATA[Vergewaltigung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://missy-magazine.de/?p=13802</guid>
		<description><![CDATA[Wir veröffentlichen diesen Leserinnenbrief, der sich auf den gleichnamigen Beitrag in der aktuellen Printausgabe bezieht. Mithu Sanyal, um deren Statements es in diesem Brief auch geht, wird in Kürze dazu Stellung beziehen, bevor wir die Diskussion öffnen und schon sehr gespannt auf eure Meinung sind!

Betreff: Vergewaltigung gibt es nicht

Liebe Missy-Redaktion,

ich habe Euer Magazin im ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir veröffentlichen diesen Leserinnenbrief, der sich auf den gleichnamigen Beitrag in der aktuellen Printausgabe bezieht. Mithu Sanyal, um deren Statements es in diesem Brief auch geht, wird in Kürze dazu Stellung beziehen, bevor wir die Diskussion öffnen und schon sehr gespannt auf eure Meinung sind!</p>
<p><strong>Betreff: Vergewaltigung gibt es nicht</strong></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Liebe Missy-Redaktion,</p>
<p>ich habe Euer Magazin im Abo und bin nach wie vor froh, dass es Missy<br />
gibt. Hut ab vor Eurer Leistung. Und Feminismus ahoi, immer, überall.</p>
<p>Aber: Über das in der aktuellen Missy abgedruckte Gespräch zwischen<br />
Mithu Sanyal und Etta Hallenga habe ich mich geärgert. &#8220;Das ist genau<br />
der queer missverstandene bzw. missverstehende Quatsch, den ich nicht<br />
in einer feministischen Zeitschrift lesen will!&#8221;, habe ich beim Lesen<br />
gedacht.</p>
<p>Besonders wichtig ist mir der folgende Punkt, an dem sich mein Problem mit dem Gespräch zwischen den beiden Frauen und der Tatsache, dass Ihr<br />
das so abgedruckt und eingeleitet habt, wie Ihr&#8217;s habt, sehr deutlich<br />
machen lässt: Gegen Ende des Gespräches sagt Sanyal: &#8220;Der amerikanische Feminist Michael Katz schreibt, dass die Täteridentität ja auch nicht prima<br />
ist. Wie fühlt sich das denn für einen Mann an, wenn er nachts die<br />
Straße entlanggeht und Frauen die Straßenseite wechseln?&#8221;</p>
<p>Wie bitte?! Mich interessiert nicht, wie sich irgendein Mann, und möge<br />
er noch so feministisch sein, fühlt, wenn eine Frau beim Anblick<br />
seiner die Straßenseite wechselt. Deal with it, men of the world. Mich<br />
interessiert, wie sich diese Frau fühlt und weshalb sie das tut.<br />
In meinem Verständnis von Feminismus geht es in einer feministischen<br />
Analyse einer solchen ‚Straßenseiten-Situation’ nämlich nicht darum,<br />
zu beklagen, dass das doch für die Männer auch nicht toll sei, als<br />
potentielle Vergewaltiger wahrgenommen zu werden, sondern es geht<br />
darum, gesellschaftliche Strukturen und Machtmechanismen zu<br />
hinterfragen und offen zu machen, die Strukturen, die zu eben dieser<br />
Situation wieder und wieder führen.</p>
<p>Anders gesagt:<br />
Denjenigen meiner Freundinnen, die Angst haben, nachts allein nach<br />
Hause zu gehen, ist ganz sicher nicht damit geholfen, dass ich ihnen<br />
sage: &#8220;Hör mal, für die Männer, die nachts unterwegs sind, ist das<br />
aber nicht toll, dass du Angst hast! Hab mal keine!&#8221;</p>
<p>Konkret ist ihnen auch nicht mit dem Verweis auf die besagten<br />
gesellschaftlichen Strukturen geholfen, das sehe ich wohl, aber der<br />
Verweis auf diese würde ihnen zumindest keinen Vorwurf machen, wie es<br />
der Hinweis auf die Männer, für die&#8217;s nicht toll ist, als potentielle<br />
Vergewaltiger wahrgenommen zu werden, leider tut.<br />
Call it old school, second wave &#8211; whatever. That&#8217;s me.</p>
<p>Ich verstehe, dass es Sanyal um die Auswirkungen diskursiver Praktiken<br />
geht, ich verstehe, was sie meint, wenn sie sagt, Vergewaltigung sei<br />
das Verbrechen, das uns am meisten gendere und ich respektiere ihren<br />
Wunsch, diese Diskurse offen zu legen, um letztlich die festen<br />
Zuschreibungen von ,Frau-Opfer-Angsthaben’ vs.<br />
,Mann-Täter-Machtausüben’ zu durchbrechen und Vergangenheit werden zu<br />
lassen. Ich glaube nur nicht, dass das so funktioniert.</p>
<p>Ich finde es wichtig, darauf hinzuweisen – so wie Sanyal es tut –, dass es auch der gesellschaftlich wirksame Diskurs ist, der zur Konstitution von Opfern und Tätern beiträgt und ich halte es für sinnvoll, darauf hinzuweisen – so wie Sanyal es ebenfalls tut –, dass die Frauen in unterschiedlichster Form ständig präsentierte Wiederholung der Möglichkeit, Opfer von Vergewaltigung zu werden, zu Ohnmacht führen kann und dass das nicht wünschenswert, dass es falsch ist – ich finde es nur null Empowerment, Frauen – seien sie Opfer von Vergewaltigung geworden oder nicht – vorzuschlagen, dass sie sich man nicht bedroht fühlen sollen, bitte, denn sonst bleibe der Diskurs so mächtig und wir kämen da nicht raus, aus dem Diskurs.</p>
<p>Empowerment aber halte ich für notwendig.<br />
In meinem Verständnis ist es Empowerment, Leute ernst zu nehmen, so<br />
wie sie sind, da, wo sie stehen, mit dem, was sie fühlen und gemeinsam<br />
für eine Veränderung der bestehenden Verhältnisse zu kämpfen.</p>
<p>Und Queer ist in meinem Verständnis u.a. eine Einstellung, Theorie und<br />
Praxis, die es Menschen ermöglichen soll, eine Wahl darüber zu<br />
treffen, wie sie leben wollen, wer sie sein möchten, mit wem sie Sex<br />
haben wollen – all das in Unabhängigkeit von ihrem biologischen<br />
Geschlecht.<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p>Leider sind wir noch weit entfernt von einem Zustand, in dem Leute<br />
diese Wahlen wirklich frei treffen können – sex does still matter, and so does<br />
gender.</p>
<p>Deshalb war in diesem Leserbrief auch die Rede vom Missverstehen von Queer: das bloße Ignorieren von Geschlechterkategorien ist <em>nicht</em> queer. Ignorieren ist nicht dekonstruieren. Ich halte es nicht für nützlich, Geschlecht in kriminologischen Statistiken unkenntlich zu machen, um die Binarität Frau-Opfer-Angst Mann-Täter-Macht zu durchbrechen, wie es Sanyal im Gespräch vorschlägt.<br />
Wir sind auf die Kategorien ,Frau’ und ,Mann’ und auch auf die Arbeit<br />
mit ihnen, zumindest in einem gewissen Maß, angewiesen, so lange reale<br />
Unterdrückungsmechanismen und Machtgefälle entlang dieser Kategorien<br />
verlaufen. Das ist paradox, ja – sich auf etwas zu stützen, das man<br />
eigentlich loswerden möchte – aber manchmal ist ein Paradoxon das<br />
Beste, was wir kriegen können.</p>
<p>Mit den besten Grüßen, Christina Weber</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=13802&amp;md5=474cf7f4a8eb6daa91696b8a66fef841" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://missy-magazine.de/2012/01/05/leserinnenbrief/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>»Unser Körper, unser Leben« *</title>
		<link>http://missy-magazine.de/2011/12/31/%c2%bbunser-korper-unser-leben%c2%ab/</link>
		<comments>http://missy-magazine.de/2011/12/31/%c2%bbunser-korper-unser-leben%c2%ab/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 10:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ARGEDickeWeiber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastblog ARGE Dicke Weiber]]></category>
		<category><![CDATA[ARGE Dicke Weiber]]></category>
		<category><![CDATA[dickenfreundlich]]></category>
		<category><![CDATA[Dicksein]]></category>
		<category><![CDATA[Fat Acceptance]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[körperliche Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://missy-magazine.de/?p=13776</guid>
		<description><![CDATA[

Keine Vergleiche mehr

Jeder Körper ist unvergleichbar, jeder Mensch ist unvergleichbar. Wir schaden einander, wenn wir uns vergleichen und bewerten – wenn wir miteinander konkurrieren, wenn wir einander herabwürdigen. Jeder Körper ist wie er ist, weder gut noch schlecht, weder besser noch schlechter als ein anderer. Unsere Körper spezifizieren uns, machen uns und unsere Erfahrungen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-13273" src="http://missy-magazine.de/wp-content/uploads/2011/11/Gastblog_DickeWeiber-1.jpg" alt="ARGE Dicke Weiber" width="269" height="174" /></p>
<p><strong>Keine Vergleiche mehr</strong></p>
<p>Jeder Körper ist unvergleichbar, jeder Mensch ist unvergleichbar. Wir schaden einander, wenn wir uns vergleichen und bewerten – wenn wir miteinander konkurrieren, wenn wir einander herabwürdigen. Jeder Körper ist wie er ist, weder gut noch schlecht, weder besser noch schlechter als ein anderer. Unsere Körper spezifizieren uns, machen uns und unsere Erfahrungen einzigartig.</p>
<p>Ich will nicht länger verglichen werden und nicht länger vergleichen. Es ist Gehirnwäsche, die bereits mit der Geburt und seit Ultraschalluntersuchungen schon vor der Geburt beginnt. Wir werden normiert, werden gemessen,  werden gewogen, werden verglichen, werden bewertet. Bereits im Krankenhaus erfährt man wie außergewöhnlich ein Kind ist, wenn es größer, schwerer, kleiner, leichter als die durchschnittlichen Babies ist.</p>
<p><span id="more-13776"></span>Es gibt immer mehr Diskussionen um übergewichtige Kinder. Kinder, die nicht der Norm ihres Alters entsprechen. Die Entwicklung eines jeden Menschen ist unterschiedlich – manche wachsen schneller andere später – jedes Kind gehört in erster Linie geliebt. Es ist keine Liebe ein Kind auf Diät zu setzen, in Diätcamps zu schicken, ihm zu sagen es wäre nicht schön, nicht gut genug – ihm vorzuhalten es wäre zu faul, zu undiszipliniert, es würde sich nicht genug Bemühen um dünn zu werden. Auch den Eltern Vorwürfe zu machen hat keinen Sinn. Es hilft ihnen nicht zu hören, sie würden sich nicht um ihre Kinder kümmern (es gibt genug Eltern, die sich wirklich nicht kümmern, die niemand behelligt, weil ihre Kinder sich unauffällig verhalten).</p>
<p>Dicksein ist keine ansteckende Krankheit – Dicksein ist ein körperlicher Zustand. Jeder Körper ist gut, denn ohne unsere Körper gibt es uns nicht. Jeder Körper gehört geliebt so wie er ist, nur unsere Körper ermöglichen uns unser Leben – noch gibt es kein körperloses Dasein und ich weiß nicht ob ich es mir wünschen würde. Es gibt soviele schöne Erfahrungen durch unsere Körper – wir können spüren,  hören, sehen, schmecken und riechen. Wenn wir unsere Körper hassen oder verachten – wie kann dann das Leben, dass sie uns ermöglichen noch schön sein? Unsere Körper sind unser Leben.</p>
<p>Lernen wir unseren Kindern keinen Hass und keine Selbstverachtung, sondern lernen wir ihnen wie wundervoll Unterschiede sind, wie vollkommen jeder Mensch in sich ist, wie genial das Leben ist und wie großartig Körper in jeglicher Form sind.</p>
<p>Beginnen wir die Ungerechtigkeit, die Ignoranz und Dummheit zu erkennen – die in Propaganda steckt, die den Hass auf eine bestimmte Gruppe schürt, eine Gruppe die sich lediglich ein Merkmal teilt. Diesmal sind es dicke Frauen aber was wird es in Zukunft sein – wenn wir alle dicken Frauen ausgelöscht haben? Welche Körpereigenschaften, welche Merkmale werden dann ausschlaggebend für Hass, Angst und Gewalt?</p>
<p>Die Natur macht die eine groß, die andere klein und wiederum andere dick oder dünn. Keine Vergleiche mehr – braucht frau diese Vergleiche wirklich um sich selbst zu definieren? Kann frau nicht einfach sein welche sie ist, wie sie ist?</p>
<p>Ich bin dick aber ich bin noch viel mehr als das. Es ist das was alle sehen, es ist das was ich nach außen zeige, aber es ist nicht alles was ich bin. Und ich hoffe und glaube nicht, dass dünn sein alles ist, was frau ausmacht (ich denke dann würden wir wirklich in einer traurigen Welt leben).</p>
<p>Dicke Frauen sind wundervoll, ihre Körper sind rund und weich. Ihre Körper sind voller Kraft und Größe. Dicke Frauenkörper nehmen den Platz ein, der ihnen zusteht.</p>
<p>Anmerkung:</p>
<p>* »Unser Körper, unser Leben« ist der deutsche Titel des feministischen Handbuchs <a href="http://www.ourbodiesourselves.org/" target="_blank"> »Our Bodies, Ourselves«</a> vom Boston Women&#8217;s Health Book Collective.</p>
<p><em>Text: Malena (ARGE Dicke Weiber)</em></p>
<blockquote><p><code>Liebe Leserinnen,</code></p>
<p><code>Mit diesem Beitrag endet der ARGE Dicke Weiber Gastblog im Missy Magazine. Es war uns eine Freude hier zu sein. Vielen Dank für die Einladung! Für alle, die sich weiter mit dem Thema beschäftigen wollen oder die mal einen Gastbeitrag bei uns veröffentlichen möchten, hinterlassen wir hier unsere Kontaktadressen:</code></p>
<p><code><strong>ARGE Dicke Weiber</strong><br />
Feministische Initiative dicker Frauen<br />
Weblog: <a href="http://argedickeweiber.wordpress.com" target="_blank">http://argedickeweiber.wordpress.com</a><br />
Facebook: <a href="http://facebook.com/argedickeweiber" target="_blank">http://facebook.com/argedickeweiber</a><br />
Email: <a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#97;&#114;&#103;&#101;&#100;&#105;&#99;&#107;&#101;&#119;&#101;&#105;&#98;&#101;&#114;&#64;&#103;&#109;&#120;&#46;&#97;&#116;">argedickeweiber@gmx.at</a><br />
Treffen: jeden 2. + 4. Freitag des Monats, 17:00<br />
FZ - Autonomes FrauenLesbenMädchenZentrum Wien</code></p>
<p><code><strong>Aktuell: Tanzworkshops für dicke Frauen</strong></code></p>
<p><code></p>
<ul>
<li>Workshop I mit Alexandra Grosz<br />
28./29. Jänner 2012, jeweils 14-19 Uhr, FZ</li>
<li>Workshop II mit Gina Battistich<br />
18./19. Februar 2012,  jeweils 14-19 Uhr, FZ&nbsp;</p>
<p>Anmeldung bis spätestens 20.01.2012</li>
</ul>
<p>Wir wünschen DIR Liebe und Zärtlichkeit für DEINEN einzigartigen Körper und ein wunderbares diätfreies 2012!</p>
<p></code><code>dicke feministische Grüße aus Wien<br />
Patricia und Malena für die ARGE(n) Dicke(n) Weiber</code></p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://missy-magazine.de/?flattrss_redirect&amp;id=13776&amp;md5=88c87694cd5532b8610ddb1423823fef" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://missy-magazine.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://missy-magazine.de/2011/12/31/%c2%bbunser-korper-unser-leben%c2%ab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

