MAGAZIN FÜR POP, POLITIK UND FEMINISMUS

Kalender

Do 16.
März

Sookee – Tour

Schon seit Jahren thematisiert die queerfeministische Rapperin Sookee Sexismus in der deutschen HipHop-Szene. Nicht nur deshalb sind wir schon lange ihre Fans. Vor drei Jahren zierte sie unser Cover, in dieser Ausgabe hat sie uns ihr Lieblingsessen verraten. Mit ihrem neuen Album „Mortem & Makeup“ tourt sie nun bis zum Herbst durch Deutschland.


So 26.
März

Parallelgesellschaft – die Lesebühnenshow #2

Die Parallelgesellschaft lädt zu ihrer zweiten Sitzung. Auf der Tagesordnung stehen Live-Literatur, Musik und Comedy. Einlass 19.30h Eintritt 5-10 Euro [frei wählbar] Im Gespräch Hengameh Yaghoobifarah [missy magazine] Gastarbeiter Aidin Halimi [mdr slamedy] Osan Yaran [hamburger comedy pokal 2017] Gesellschafter*innen Jacinta Nandi [feminist supreme] Temye Tesfu [lyrik-guerrillero] Tanasgol Sabbagh [fachfrau für flowfragen] Jokaa [loop-station-magus]

Do 30.
März

Internationale Neue Dramatik

Unter dem Motto „Demokratie und Tragödie“ findet dieses Jahr das Festival Internationale Neue Dramatik statt. Zu sehen sind Inszenierungen von internationalen Theatermacher*innen. Außerdem feiert im Rahmen des Festivals die Schaubühnen-Produktion „Toter Hund in der Chemischen Reinigung: die Starken“ von Angélica Liddell Premiere. Die spanische Regisseurin, Autorin und Performerin zeichnet darin eine dystopische Zukunft Europas und arbeitet erstmals mit einem deutschsprachigen Ensemble zusammen.

Euro7 - Euro48
Do 06.
April

How Feminism Makes (Scientific) Culture More Awesome

Does only quality matter in science or are there other factors for a successful career, like being mobile, self-confident, adaptable, always available? How important are gender stereotypes for the perception of such skills? How do they influence scientific evaluation and personnel selection? How equal are opportunities for men and women in science and what would be necessary to reach equal opportunities? Key-Note: Stefanie Lohaus, editor of Missy Magazine

Sa 08.
April

«Die Beleidigung» – Diedrich Diederichsen im Gespräch mit Margarita Tsomou

«Satire darf alles!» Kurt Tucholskys Diktum wird immer wieder hervorgeholt, wenn Satire an eine Grenze stösst oder eine solche überwindet. Dabei wird der historische_ Kontext des Zitats meist ausser Acht gelassen. Stammt _es doch aus den Zeiten der Printmedien, in welchen die Adressaten noch relativ überschaubar waren. Heute werden im Internet Äusserungen, Handlungen oder Bilder oftmals innert Sekunden aus einem Kontext gelöst und um die Welt geschickt. Die Adressaten lassen sich nicht mehr so einfach definieren, geschweige denn kontrollieren. Jeder…

Sa 08.
April

Wohlfühlen im Nachtleben – Missy Magazine meets Marry Klein

In Münster startet die Kampagne „Ist Luisa da?“, ein Code-Wort, mit dem sich Frauen an Bar- und Clubpersonal wenden können, wenn sie sich belästigt oder bedrängt fühlen. In Erfurt veröffentlicht eine Studentin einen offenen Brief über das Ausmaß sexueller Belästigung, dass sie in Clubs erlebt. Im Nachtleben sind Studien zufolge deutlich mehr Männer als Frauen unterwegs, was daran liegen mag, dass sich sich Frauen nachts unsicherer fühlen. – Dies sind nur einige Beispiele aus der Debatte der letzten Monate, in…

So 09.
April

„Grenzverläufe der Provokation“ – Sahar Rahimi und Ursula Martinez im Gespräch mit Margarita Tsomou

Seit ihrer Gründung berühren Monster Truck die Grenzen des Theaters und sorgt für Kontroversen. In ihren Arbeiten geht es um den menschlichen Körper als Gegenstand des Blicks, des Urteils, des Ausgestelltseins. Dabei wird dieser zur Oberfläche für alle möglichen Formen von gegensätzlichen Zuschreibungen, wie gesund/krank, arm/reich, schwarz/weiss, normal/fantastisch, herrschend/beherrscht. Ursula Martinez’ Performance «My Stories, Your Emails» dreht sich wiederum um den Körper der Künstlerin selbst, dessen Abbild unkontrolliert seinen Weg in die Windungen des Internets findet und dort zum Objekt…

Di 18.
April

Popsalon mit Tim Renner und Sonja Eismann

Balzer und Müller laden ein: Tim Renner (SPD), Sonja Eismann (Missy Magazine) Wie lässt sich Popmusik als Medium der politischen Emanzipation und der Erschütterung tradierter sexueller Rollenmodelle begreifen? Das sind ja seit je her die leitenden Fragen in unserem kleinen Disko- und Diskurs-Salon. Im April wird es in dieser Beziehung hoch theoretisch und total praktisch zugleich. Sonja Eismann ist Gründungsherausgeberin und Redakteurin beim Missy Magazine, dem Heft für Popkultur, Politik und Style, und hat als solche gezeigt, dass es nichts…

Euro6 - Euro8
Do 27.
April

Zig Zig – Performance

Die dokumentarische Performance „Zig Zig“ der ägyptischen Regisseurin Laila Soliman beruht auf Gerichtsprotokollen von 1919: Damals überfielen britische Soldaten ein ägyptisches Dorf und vergewaltigten die dortigen Einwohnerinnen. Zwölf betroffene Frauen zogen vor Gericht. Soliman verbindet die Zeug*innenaussagen aus jener Zeit mit aktuellen Diskussionen über Rape Culture und stellt die Frage, warum sexualisierte Gewalt damals wie heute so oft angezweifelt und instrumentalisiert wird.

Euro11 - Euro17
Fr 05.
Mai

GRRRRRL – Theater

Das Performancekollektiv Henrike Iglesias treibt Frauen mit dem fulminanten Stück „GRRRRRL“ das Böse ein – und zwar schon seit dem letzten Frühjahr. Das Kollektiv entführt darin an den utopischen Ort „Fort GRRRRRL“, eine Art queermatriarchales Paradies mit viel Chips, O-Saft und WLAN. Ein großer Theaterspaß.

Euro9 - Euro14
Mo 08.
Mai

The Big Moon – Tour

„Love In The 4th Dimension“ heißt das Debütalbum der Londoner Band The Big Moon. Darauf präsentieren die vier Musikerinnen, die sich erst vor Kurzem über gemeinsame Freund*innen kennengelernt haben, Indie-Rock mit psychedelischem Einschlag und viel Gitarre. Mittlerweile traten sie auch schon als Vorband von The Vaccines oder The Maccabees auf.

Euro12
Di 23.
Mai

How Feminism Makes (Scientific) Culture More Awesome

Does only quality matter in science or are there other factors for a successful career, like being mobile, self-confident, adaptable, always available? How important are gender stereotypes for the perception of such skills? How do they influence scientific evaluation and personnel selection? How equal are opportunities for men and women in science and what would be necessary to reach equal opportunities? Key-Note: Stefanie Lohaus, editor of Missy Magazine