Über uns

Illustration: Ana Albero

Missy ist das Magazin für Pop, Politik und Feminismus. Wir schreiben über Transfamilien, Sexarbeit, Kathleen Hanna, Mösendampfbäder, Bike Polo, Fat Acceptance, Computerspiele, Vereinbarkeit, Sofia Coppola, Asyl und Alltag, The Knife, Anal Plugs, Katzen und Männer, Menstruation in Horrorfilmen, Achselhaare und Lena Dunham. Crafting und Kochen sind für uns ebenso Themen wie queere Pornografie oder Organisationen, die sich für sichere Abtreibungen einsetzen. All das passiert mit einer Attitüde, die beständig den Status quo mit einem Grinsen infrage stellt. Weil wir (noch) nicht in einer gleichberechtigten Gesellschaft leben. Weil es noch viel zu diskutieren und zu verbessern gibt. Feminismus ist passé? We don’t think so. FEMINISMUS IN GEIL. Deshalb Missy.

Sonja Eismann
*1973, Mitgründerin, Mitherausgeberin und Chefredakteurin Print
Sonja lebt als freie Journalistin und Kulturwissenschaftlerin in Berlin. Sie war Mitbegründerin der Zeitschrift nylon. KunstStoff zu Feminismus und Popkultur und arbeitete von 2002 bis 2007 als Redakteurin beim Kölner Magazin Intro. Zurzeit forscht sie zu Grrrl Zines und Craftivism. Im Oktober 2007 erschien ihr Buch „Hot Topic. Popfeminismus heute“. Ganz allgemein mag sie Diskurs, Langlauf und kleine Tiere mit weichem Fell.

Stefanie Lohaus
*1978, Mitgründerin und Mitherausgeberin
Geboren und aufgewachsen in einer hellgrauen Kleinstadt im nördlichen Ruhrgebiet, zog es sie nach dem Abitur ins pittoreske Lüneburg. Dort nahm sie das Studium der Angewandten Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg auf, das sie 2006 erfolgreich beendete. Sie schreibt zusätzlich als freie Autorin, u.a. auf dem Zeit-Blog 10nach8 und hält Vorträge zu gleichberechtigter Partnerschaft, Feminismus, Popkultur und Femonationalismus, moderiert und ist Gast bei Diskussionen. Ihr Buch „Papa kann auch stillen“ über gleichberechtigte Arbeitsteilung  nach dem 50/50-Prinzip hat sie gemeinsam mit ihrem Partner Tobias Scholz verfasst. Das Buch ist Anfang 2015 erscheinen.

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Anna Mayrhauser
*1983, Redakteurin
geboren und aufgewachsen in Linz, Österreich, studierte Anna in Wien und Berlin Vergleichende Literaturwissenschaft, Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Kulturjournalismus. Seit 2010 lebt sie in Berlin, wo sie als freie Journalistin und Filmkritikerin arbeitete, bevor sie Anfang 2016 Teil der Missy-Redaktion wurde. Sie schreibt gerne über Kultur und Gesellschaft. Außerdem mag sie lange Radioreportagen, Coming-of-Age-Filme und vermisst Wiener Kaffeehäuser.

Margarita Tsomou
*1977, Mitgründerin und Mitherausgeberin
Marga studierte Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg und Tanz an der John-Cranko Schule in Stuttgart und der Maja Sofou-Tanzschule in Athen. Nach drei Jahren als Freie Kulturvermittlerin in Athen lebt sie mittlerweile wieder in Berlin. Wenn sie nicht gerade tanzt (zuletzt im Ensemble von Tat/Ort, einer Kampnagel-Produktion), kuratiert sie für das Goethe-Institut Athen Ausstellungen und Festivals.

Hengameh Yaghoobifarah
*1991, Redakteurin
Vom maritimen Kiel ins monoton-konservative Buchholz in der Nordheide verbrachte Hengameh den Großteil ihrer Jugend vor dem Fernseher, im Internet und zwischen Bücherseiten. Nach dem Abi machte sie ein Praktikum in der deltaradio-Redaktion und erkor dann die Sonnenstadt Freiburg als Kontrastprogramm zum bisherigen Nordlicht-Dasein zur nächsten Station. Dort studierte sie Medienkulturwissenschaft und Skandinavistik mit Zwischenhaltestellen. Diese waren in Berlin (taz-Praktikum), im schwedischen Linköping (Auslandssemester) und im garstig-charmanten Wien (an.schläge-Praktikum). Letztlich zog es sie wieder nach Berlin, wo sie Texte schreibt und bloggt. Die Ergebnisse gibt es auf ihren Blogs Tea-riffic und QUEER VANITY, aber auch in der taz, im Migrazine oder auf Mädchenmannschaft.net zu lesen. Neben Queer_Feminismus und Katzen interessiert Hengameh sich für Popkultur, Mode und Mixtapes.

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Vina Yun
*1974, Redakteurin
Vina arbeitet als freie Journalistin in Wien und Berlin und hegt eine unbedingte Leidenschaft für feministische Medien. 2000 war sie Mitgründerin der Zeitschrift „nylon. KunstStoff zu Feminismus und Popkultur“. Außerdem war sie als Redakteurin in zahlreiche linke Medienprojekte involviert, u. a. „an.schläge“, „dieStandard.at“ und „migrazine.at“. Daneben verantwortete sie mehrere Jahre lang die Katalogredaktion für Festivals im Kunst- und Kulturbereich. Wenn sie sich nicht gerade Texten widmet, legt sie altmodisches Disco-Vinyl auf und begeistert sich für den ranzigen Charme alter Wiener Kaffeehäuser. Als Stipendiatin von „kültür gemma!“ 2016 arbeitet sie derzeit an einem Comic über die Zweite Generation koreanischer Einwander*innen und die Geschichte der koreanischen Migration nach Österreich.

Daniela Burger
*1969, Artdirektion und Mitherausgeberin
Daniela hat Kommunikationsdesign an der FH-Potsdam studiert bevor sie bei Spex für den Internetauftritt und eine interaktive CD verantwortlich wurde. Später hat sie für das Buch „The Shramps“ Plattencover entworfen, die es nicht gibt. Inzwischen entwirft sie Plattencover, die man kaufen kann (z.B. für Ja, Panik oder Die Türen) und ist neben ihrer Funktion als Artdirektorin bei Missy selbständige Grafikerin in Berlin mit dem Schwerpunkt Buch- und Kataloggestaltung (z.B. Gestalten-Verlag, Beltz&Gelberg, Sternberg, Suhrkamp, Goethe-Institut). buerodb.de

Hedi Lusser
*1978, Bildchefin
Hedi ist in ihrem Leben bereits 22 Mal umgezogen – Stationen waren u. a. Köln (Spex), Wien (Indie/FM4), Schweden und Berlin. Zurzeit lebt sie als freie Grafikerin und Illustratorin in München und kann sich dank ihrer Arbeit endlich hemmungslos ihrer Sammelwut hingeben. Bei Missy ist sie jetzt die gestrenge Bildchefin, mit einem Faible für die Frauen in Einrichtungskatalogen der 50er bis 70er. hedilusser.com

patricia

Patricia Bonaudo
*1982, Autorin // stellv. Geschäftsführung
Geboren in der pfälzischen Provinz pendelte Patricia zwischen Deutschland, Kroatien und Frankreich, um sich schließlich für ihr Studium der Sozialwissenschaften in Köln niederzulassen. Seit 2010 ist Berlin-Neukölln der Aufenthaltsort der Wahl. Sie ist stolze Besitzerin der ersten Missy-Ausgabe und seit 2015 auch Teil des Missy-Teams. Sie schreibt, übersetzt, redigiert und unterstützt Stefanie Lohaus bei der Geschäftsführung. Für das Online-Magazin des Aktionsbündnis WIR MACHEN DAS schreibt sie für eine neue, offene Gesellschaft. Verzweifelte Menschen finden bei ihr Unterstützung in Sachen Forschungs- und Abschlussarbeiten.

emily

Emily Klamm
*1982, Marketing
„..irgendwas mit Medien“. Schon immer. Mit Freude. Jetzt für und mit Missy.

Andrea Pritschow
*1971, Anzeigenleitung
Andrea hat in Lüneburg Angewandte Kulturwissenschaften und in Köln Philosophie und Soziologie studiert. Nach langen Jahren als Musikautorin für u.a. Spex, jetzt, Tussi Deluxe und Brigitte Young Miss, macht sie als „Die alte Oma Angst“ seit einigen Jahren vor allem als DJ die Plattenteller unsicher. Da die Abwechslung Chefin in Andreas Leben ist, ist sie zudem seit Jahren als Künstlerin tätig, wo Sie nicht müde wird, gehäkelte Penisse unters Volk zu peitschen. Vollendet wird das bunte Treiben durch ihre Aufgaben als Anzeigenchefin des Missy Magazines. andreapritschow.de

Chris Köver (gerade nicht bei Missy, sondern Wired Germany)
*1979, Mitgründerin und Mitherausgeberin.
Sie hat die meiste Zeit ihrer Jugend vor dem Fernseher verbracht, ist später aber trotzdem nicht bei RTL2 gelandet, sondern hat in Lüneburg und Toronto Kulturwissenschaften studiert und bei Zeit Online volontiert. Sie schreibt über Politik, Kultur und Technik, unterrichtet an der Akademie für Publizistik, hat zusammen mit Sonja Eismann und Daniela Burger drei Sachbücher für Mädchen bei Beltz veröffentlicht und moderiert Veranstaltungen.

 

Ode an den Feminismus

Feminismus, klar. Haste gehört. Findste gut. Beyoncé ist Feministin und Emma Watson und so. Also, was kann daran nicht geil sein? Geht das überhaupt? Ungeilerweise geht das. Weil unter dem Deckmantel des Feminismus auch großer Mist passiert. Nämlich immer dann, wenn Menschen ausgeschlossen werden: Migrant*innen, Rom*nja, Schwarze Menschen und Menschen of Color, muslimische und jüdische Menschen, Menschen mit Fluchterfahrung – und jep, es geht noch weiter – Menschen mit Behinderung, Menschen ohne akademischen Background, Menschen mit wenig Kohle, Sexarbeiter*innen, trans Menschen, queere Menschen, dicke Menschen, Menschen außerhalb des sogenannten Westens. #FeminismusInGeil www.feminismus-in-geil.de 

Wie geil “unser” Feminismus wirklich ist, zeigen wir Dir in der nächsten Ausgabe. Ab Montag, den 20.11. am Kiosk. Und die schenken wir Dir, wenn Du jetzt ein Abo abschließt.*

Lovelovelove, Eure Missys

*7 Ausgaben lesen und nur 6 Ausgaben zahlen für nur 30,00 EUR innerhalb Deutschlands. Im Ausland 43,50 EUR. Diese Abo-Aktion gilt bis zum 31.01.2018 – 23:59 Uhr.