Editorial 01/11

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nein, ganz ehrlich. Unser großes Liebes-Dossier hat absolut nichts mit dem zeitlich in der Nähe herumdümpelnden Valentinstag zu tun. Bei dem geht es bekanntlich mehr um rosarotes Product-Placement als um eine Auseinandersetzung mit dem Gefühl, das uns immer wieder als Schönstes der Welt erscheinen kann – und dabei doch so häufig zum Erfüllungsgehilfen in Sachen Backlash und Unterdrückung wird. Wir wollten dagegen wissen: Was steckt wirklich hinter dieser L-O-V-E, historisch und aktuell unter die Lupe genommen? Alles nur Pärchenlügen oder doch eine Utopie, für die es sich zu kämpfen lohnt? Lest selbst ab S. 46 – und postet eure Meinung hier auf der Webseite.

Und wenn wir schon bei großen Gefühlen sind: Wir freuen uns sehr, einige Neuzugänge zum Team begrüßen zu können. Jennifer Kroftova (Grafik), Bettina Wilpert (redaktionelle Mitarbeiterin) während dieser Ausgabe, Claire Horst (ab sofort verantwortlich für M edienpartnerschaften und den Aufbau des neuen gemeinnützigen Missy e. V.) und Simone Jung (Online).

Außerdem freuen wir uns ganz besonders, dem Magazin anlässlich unserer zehnten Ausgabe nach einem nicht unerheblichen Kraftakt erstmals eine CD beilegen zu können, die elf bemerkenswerte Stücke von Künstlerinnen vereint. Fürs Erste bleibt das eine Ausnahme: Die nächste Ausgabe kommt wieder ohne CD und zum normalen Preis. Wenn der Tonträger bei euch aber so gut ankommt, wie wir das hoffen, könnten wir in Zukunft regelmäßig dazu übergehen.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr mit Missy und wünschen allen LeserInnen viel Spaß mit dieser aktuellen Ausgabe und der CD.

Viele Grüße,
Sonja Eismann, Stefanie Lohaus, Chris Köver und Margarita Tsomou