L-Beach, Tag drei: holidays & politics

Wie immer an Festivals, wird es gegen Ende erst richtig interessant. Man braucht zwei Tage Zeit um sich zu aklimatisieren, sich kennenzulernen und gemeinsame Erfahrungen zu machen, die Gespächsstoff bieten. So habe ich  in den letzten Tagen sehr interessante Frauen kennengelernt. Den trotz der, für meinen Geschmack, etwas zu mainstreamigen Ausrichtung, kamen auf L-Beach eine…

18.04.10 > Uncategorized

Wie immer an Festivals, wird es gegen Ende erst richtig interessant. Man braucht zwei Tage Zeit um sich zu aklimatisieren, sich kennenzulernen und gemeinsame Erfahrungen zu machen, die Gespächsstoff bieten. So habe ich  in den letzten Tagen sehr interessante Frauen kennengelernt. Den trotz der, für meinen Geschmack, etwas zu mainstreamigen Ausrichtung, kamen auf L-Beach eine sehr große Vielfalt an unterschiedlichen Frauen zusammen, die die Chanche nutzten sich zu vernetzen. Ob schweizerische Journalistinnen mit Anspruch, dänisch-caribische Bloggerinnen, Hamburger Femme-Aktivistinnen oder atemberaubende NGO- Agentinnen, die in Russland die queere Bewegung anführen. Irgendwie ist also das Festival aus dem eigenen Motto ” girls, music, fun, holidays” gewachsen. Aber dass hier “holidays” unumgänglich mit “politics” verbunden ist, war während des Festivals immer auf angenehme Art klar  – die Veranstalterin Claudia Kiessel gab sich auf der Pressekonferez bewußt darüber, dass L-Beach auch politische Arbeit für die Community ist. Wie schön also, dass man political correctness mit Urlaub verbinden kann! In diesem Sinne gehe ich jetzt wieder an die Sonne..

bis später Margarita