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Parks and Recreation

share tweet  Wenn es um TV-Serien-Suchtverhalten geht, fühle ich mich oft ausgeschlossen. Weder habe ich der letzten Folge von „Lost“ entgegengefiebert, noch kann ich mich für Erfolgsproduktionen wie „True Blood“, „Grey’s Anatomy“ oder „House, M.D.“ begeistern. Doch dann schenkte mir eine gute Freundin die erste Staffel von „Parks and Recreation“. „Parks and Recreation“ hat die Nachfolge…

12.12.10 >

Wenn es um TV-Serien-Suchtverhalten geht, fühle ich mich oft ausgeschlossen. Weder habe ich der letzten Folge von „Lost“ entgegengefiebert, noch kann ich mich für Erfolgsproduktionen wie „True Blood“, „Grey’s Anatomy“ oder „House, M.D.“ begeistern. Doch dann schenkte mir eine gute Freundin die erste Staffel von „Parks and Recreation“.

„Parks and Recreation“ hat die Nachfolge von „The Office“ angetreten. Die Idee zur NBC-Serie im Mockumentary-Stil lieferten zwei Produzenten aus dem Office-Team, die Ähnlichkeiten mit der Comedy-Serie erschöpfen sich jedoch in der Machart und dem Engagement von Schauspielerin Rashida Jones.

Dass „Parks and Recreation“ schon nach der ersten Folge süchtig macht, dafür ist Amy Poehler verantwortlich. Die Schauspielerin, die den meisten von euch wohl aus „Saturday Night Live“ bekannt sein dürfte, kreiert in „Parks and Recreation“ eine weibliche Hauptrolle, wie sie nur in wenigen TV-Produktionen zu finden ist: Unglaublich komisch, intelligent und zugleich etwas tollpatschig-naiv, dabei aber niemals niveaulos.

„She is a rare breed in prime time television, a female comedic lead who is openly feminist, career-focused, kind, smart, optimistic, and multidimensional. She is not the butt of jokes, even though you have to laugh at her a little bit sometimes“, schreibt eine Kollegin vom Bitch Magazine. Aber halt, worum geht es da eigentlich in „Parks and Recreation“: Leslie Knope (Amy Poehler) arbeitet als stellvertretende Direktorin im gleichnamigen Amt der fiktionalen Kleinstadt Pawnee, Indiana. Ihr größter Traum ist es, eine brach liegende Baugrube in einen öffentlichen Park zu verwandeln (und nebenbei die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten zu werden).

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e steht Ann Perkins, Krankenschwester und beste Freundin, die restlichen Angestellten im Department erweisen sich meist als keine große Hilfe im Kampf mit der Bürokratie. Dennoch glänzen sie in ihren Nebenrollen: Ron Swanson (Nick Offerman) etwa, Vorgesetzter von Leslie Nope, der als Beamter gerne sämtliche Ämter schließen lassen würde und dessen trockener Humor die ideale Ergänzungs zum Enthusiasmus seiner Stellvertreterin darstellt oder April Ludgate (Aubrey Plaza), die in einer Dreiecksbeziehung mit zwei schwulen Männern lebt und nicht einmal versucht, ihr Desinteresse an ihrer Praktikumsstelle zu verbergen.

Im Jänner startet bereits die dritte Staffel von „Parks and Recreation“ auf NBC, hierzulande hat sich leider noch keine Sendeanstalt für die Serie begeistern können. Zum Glück wurden die ersten beiden Staffeln bereits auf DVD veröffentlicht, auf der Website von NBC könnt ihr euch außerdem einzelne Folgen und geschnittene Szenen ansehen. Und um noch einmal eine amerikanische Kollegin sprechen zu lassen: „This is a show that doesn’t just use its female characters as punch lines, but one that is deeply interested in their lives and their goals and achievements.“


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