Maida Kiefer ist 44 Jahre alt, Sozialarbeiterin BA und Master-Studierende der Soziologie und Geschlechterforschung an der Universität Basel. Sie ist in Bosnien geboren und als Migrantenkind in Lippstadt, einer kleinen Stadt des westdeutschen Bundeslands Nordrhein-Westfalen aufgewachsen. Seit über zwanzig Jahren ist sie Schweizerin, Basler Bürgerin, und hat als Migrantin auch in Kroatien, Serbien und in Frankreich und Indien studiert und gelebt. Sie ist mit Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen und Nationen befreundet und bezeichnet sie sich selbst als „transkulturelle Person“, weil der Einfluss vieler Menschen und ihrer Kulturen ihre Persönlichkeit ausmacht.
Sie bezeichnet sich gerne als Humanistin, da sie sich als Anwältin für Menschen und ihre Anliegen sieht. Dies jedoch immer unter ihrem Moto der, ihrer Meinung nach, zeitgemässen Humanistin: „Nur Hilfe zur Selbsthilfe ist nachhaltig vom Nutzen“. Ihr sind die Menschen in ihrem Umfeld wichtig. Sie sagt, diese geben ihr ein Entwicklungspotenzial, weil nur Menschen, denen wir wichtig sind, uns konstruktive und respektvolle Kritik geben. Ausserdem hat sie keinen Anspruch, fehlerfrei zu sein und findet, dass der Mut, zu eigenen Schwächen und zu Stärken zu stehen, uns zu erfolgreichen, authentischen und zufriedenen Menschen macht.