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„Love is needed to be loved“: Vortrag zu Queerness in Musikvideos

share tweet  Sie küssen sich zärtlich, streicheln sich gegenseitig langsam über ihre glatten, weißen Körper und vereinigen sich in einer Umarmung. Diese erotische Liebesszene zwischen zwei Roboterkörpern ist im Video zu Björks Song „All is Full of Love“ von 1999 zu sehen. Aber nicht nur dieses Musikvideo, für das Björk Chris Cunningham engagiert hat, thematisiert und …

27.06.11 >

Sie küssen sich zärtlich, streicheln sich gegenseitig langsam über ihre glatten, weißen Körper und vereinigen sich in einer Umarmung. Diese erotische Liebesszene zwischen zwei Roboterkörpern ist im Video zu Björks Song „All is Full of Love“ von 1999 zu sehen. Aber nicht nur dieses Musikvideo, für das Björk Chris Cunningham engagiert hat, thematisiert und zeigt Queerness. Bei seinem Vortrag „Love is needed to be loved“ beschäftigt sich Jens Pecho mit diesem Thema. Pecho spricht im Rahmen der Ausstellung „The Art of Pop Video“, die sich im Kölner Museum für Angewandte Kunst der Entstehung und Entwicklung von Musik-Clips widmet und eine Auswahl der bedeutendsten zeigt.

Pecho ist selbst Video-Künstler und hat 2011 den Spiridon-Neven-DuMont-Preis erhalten. Er geht bei seinem Vortrag auch von seinen eigenen Werken aus, denn er befasst sich in seinen Video-Installationen unter anderem auch mit der Verbindung von Homosexualität und Musik. Pechos Vortrag steht auch im Zusammenhang mit den diesjährigen Cologne Pride Days.

Der Vortrag ist kostenlos, der Eintritt für die Sonderausstellung „The Art of Pop Video“ kostet 5 Euro (ermäßigt 3,50 Euro). Da die Ausstellung am 30. Juni bis 22 Uhr geöffnet ist, können die BesucherInnen die Videos, auf die sich Pecho bezieht, nach dem Vortrag in Ruhe betrachten.

www.makk.de

Wann & Wo:

30.06., 19 Uhr, Museum für Angewandte Kunst Köln, An der Rechtschule, 50667 Köln. Die Ausstellung „The Art of Pop Video“ ist dort noch bis zum 03.07.2011 zu sehen.

Foto: Polydor Universal (Bjork:  All is full of Love)


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