Weltweite Lesung für Pussy Riot

Im Rahmen des internationalen literaturfestivals Berlin lesen Schauspielerinnen das Punk-Gebet und die Schlussplädoyers der verurteilten Musikerinnen.

 

cc Denis Bochkarev

Packt die Strickmasken ein – am 12. Dezember findet auf dem internationalen literaturfestival Berlin (ilb) eine Lesung in Solidarität mit Pussy Riot statt. Im Rahmen der Reihe„Weltweite Lesung“ ruft das ilb Kultureinrichtungen, Schulen, Radiosender und andere Interessierte zu Solidaritätslesungen auf. Das ilb selbst lädt in den Gropiusbau, wo die Schauspielerinnen Franziska Herrmann, Tatiana Nekrasov und Nina West aus dem Punk-Gebet und den Schlussplädoyers der Musikerinnen von Pussy Riot lesen. Dr. Volker Weichsel, Redakteur der Zeitschrift „Osteuropa“ spricht über die Kriminalisierung künstlerischen und nichtpolitischen Protests in Russland. Anschließend folgen Gespräche über die Möglichkeiten künstlerischer und ausländischer Proteste mit der Video- und Performancekünstlerin Joulia Strauss sowie der Sprecherin für Osteuropapolitik im Bundestag, Marieluise Beck (Bündnis 90/Die Grünen).

Das Punk-Gebet und Auszüge aus den Schussplädoyers von Marija Aljochina, Jekatarina Samuzewitsch und Nadjeschda Tolokonnikova gibt es auch auf deutsch und russisch online zu lesen.

Wann & Wo

12. Dezember // 19.30h // Martin-Gropius-Bau, Kinosaal // Niederkirchnerstraße 7 // 10963 Berlin // Tickets 6€, ermäßigt 5€, zu bestellen unter Tel. 030 27 87 86 20 und an der Abendkasse //


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