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Mit dem Smartphone durch die gläserne Decke?

Wie wirken sich neue Informationstechnologien auf den Arbeitsalltag und die Karrierechancen von Frauen aus? Beim Forschungsprojekt des Cornelia Goethe Centrum können Interessierte online mitdiskutieren.

18.12.12 >
cc Opak Frankfurt

„Work-Life-Balance“: Dieses Trendwort hat auch viel mit Geschlechterverhältnissen zu tun, findet das Forscherinnenteam um Prof. Dr. Ulla Wischmann am Cornelia Goethe Centrum der Universität Frankfurt am Main. Beim Forschungsprojekt „Bewegliche Geschlechterarrangements – Neuformierung von Arbeit und Leben durch Informatisierung?“ geht es um die Frage, inwiefern neue Informationstechnologien zu einer besseren Balance von Arbeit und Leben beitragen und wie Frauen davon profitieren können. Die Hypothese: „Nur bewegliche Geschlechterarrangements, in denen Männer und Frauen Arbeit und Leben austarieren, tragen zu mehr Geschlechtergerechtigkeit bei und damit zu einer positiven Entwicklung der Berufs- und Karriereverläufe von Frauen.“

Untersucht werden soll, inwiefern neue Kommunikations- und Informationstechnologien den Arbeitsalltag verändern und welche Vor- und Nachteile solche Veränderungen mit sich bringen. Es wird gefragt, wie die Flexibilisierung der Arbeit durch neue Technologien das Geschlechterverhältnis beeinflusst und wie Frauen in ihren Berufs- und Karriereverläufen davon profitieren. Dabei soll es nicht nur um die Frage nach der Vereinbarkeit von Kindern und Karriere gehen, sondern darum, wie Frauen und Männer sich das Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben vorstellen und wie dies von den Arbeitgebern umgesetzt werden kann.

Zu den Methoden des Forschungsprojekts zählen Interviews mit ArbeitnehmerInnen, Kontextanalysen und Inhaltsanalysen von Zeitschriften, Zeitungen, Weblogs und Chats, sowie Gespräche mit Experten aus den Bereichen Wirtschaftsinformatik, Organisationslehre, Betriebswirtschaft und Soziologie.

Auf der Homepage des Projekts werden BesucherInnen außerdem aufgerufen, sich selbst aktiv in die Debatte einzubringen: durch Diskussionsbeiträge im Forum und die Teilnahme an verschiedenen Umfragen. Auch diese Beiträge fließen mit in die Forschung ein.


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