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„Musik und Mathe sind für mich eins“

Die Elektronikproduzentin Jlin summiert ihre Talente: Heraus kommt ihre neues Album „Black Origami“.

22.05.17 > Musik
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Von Sonja Eismann

Die Elektronikproduzentin Jlin wurde mit ihrem ersten Album 2015 als Erneuerin des halsbrecherisch schnellen Footwork bejubelt. Jetzt geht sie mit dem Nachfolger „Black Origami“ noch einen Schritt weiter. Ganz ohne Samples schafft sie eine noch nie gehörte Form perkussiv-experimenteller Tanzmusik.

Bei einer so physischen Musik wie Footwork geht man davon aus, dass Fans sie im Club oder auf der Straße kennenlernen, an bewegten, öffentlichen Orten. Wie war das bei dir?
Jlin: Komplett anders. Ich entdeckte das Genre bei Nachbar*innen, als ich vier Jahre alt war. Ich spielte im Haus einer Freundin und eine ihrer Cousinen machte mit einem Kopfhörer auf den Ohren Hausaufgaben. Auf einmal vernahm ich einen Rhythmus, den ich nie zuvor gehört hatte, und fragte sie, ob ich auch mal den Walkman haben dürtfe. …


Von Sonja Eismann
Die Musikproduzentin Jlin wurde mit ihrem ersten Album 2015 als Erneuerin des halsbrecherisch schnellen Footwork bejubelt. Jetzt geht sie mit dem Nachfolger „Black Origami“ noch einen Schritt weiter. Ganz ohne Samples schafft sie eine noch nie gehörte Form perkussiv-experimenteller Tanzmusik.
© Mahdumita Nandi

Bei einer so physischen Musik wie Footwork geht man davon aus, dass Fans sie im Club oder auf der Straße kennenlernen, an bewegten, öffentlichen orten. Wie war das bei dir?
Jlin: Komplett anders. Ich entdeckte das Genre bei Nachbar*innen, als ich vier Jahre alt war. Ich spielte im Haus einer Freundin und eine ihrer Cousinen machte mit einem Kopfhörer auf den Ohren Hausaufgaben. Auf einmal vernahm ich einen Rhythmus, den ich nie zuvor gehört hatte, und fragte sie, ob ich auch mal den Walkman haben dürtfe. Sie reichte mir den Kopfhörer und nachdem ich den Sound gehört hatte, konnte ich ihn nie wieder vergessen. Clubs mag ich eigentlich nicht, das ist einfach nicht mein Ding. Mein Musikkonsum findet hauptsächlich in meinem Schlafzimmer statt. Das erste Mal, dass ich einen Club betrat, war tatsächlich, als ich einen Auftritt hatte.
Du hast Footwork also nicht über eine Community oder eine Tanzszene erlebt?
Nein, gar nicht, ich hab…
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