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Vereint gegen Rape Culture

Great Power, Great Responsibility: First Aid Kit über Sexismus in der Branche, #metoo und Sisterhood

18.01.18 > Musik
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Von Janne Knödler

Vor fast einem Jahr habt ihr das Lied „You Are The Problem Here“ veröffentlicht, in dem es um Victim blaming geht. Was hat euch dazu bewogen?
Johanna Söderberg: Dass wir als Frauen im Patriarchat leben. Bevor wir das Lied geschrieben haben, ging gerade der Fall von Brock Turner durch die Medien, einem Collegestudenten, der eine bewusstlose Frau vergewaltigt hatte. Er wurde zu einer Haftstrafe von nur sechs Monaten verurteilt – und hat dagegen sogar Einspruch eingelegt. Der Richter begründete das milde Urteil damit, dass der Vorfall das Leben dieses jungen Mannes nicht ruinieren sollte. Wie es der betroffenen Frau damit ging, spielte keine Rolle. Mit dem Lied wollten wir die Schuldfrage dorthin richten, wo sie hingehört: an den Täter. Diesen Song auf Konzerten ins Mikro zu schreien, fühlt sich immer noch kathartisch an.

@Lauren Dukoff/Columbia Records
Ihr fordert in einem offenen Brief null Toleranz für Sexismus in der Musikbranche. Über zweitausend Künstler*innen haben mitgemacht. Wie war das bisherige Feedback?
JS: Man hofft natürlich immer, dass die Resonanz noch größer wird, als sie es dann ist. Uns ist es wichtig, dass die Debatte um #metoo nicht verebbt. Dass Täter*innen zur Rechenschaft gezogen werden und dass auch Unternehmen für ihre Angestellten Verantwortung übernehmen. Das wird oft vergessen: In vielen Fällen nutzen die Täter*innen ihre Machtposition am Arbeitsplatz aus.

Von Janne Knödler
Vor fast einem Jahr habt ihr das Lied „You Are The Problem Here“ veröffentlicht, in dem es um Victim blaming geht. Was hat euch dazu bewogen?
Johanna Söderberg: Dass wir als Frauen im Patriarchat leben. Bevor wir das Lied geschrieben haben, ging gerade der Fall von Brock Turner durch die Medien, einem Collegestudenten, der eine bewusstlose Frau vergewaltigt hatte. Er wurde zu einer Haftstrafe von nur sechs Monaten verurteilt – und hat dagegen sogar Einspruch eingelegt. Der Richter begründete das milde Urteil damit, dass der Vorfall das Leben dieses jungen Mannes nicht ruinieren sollte. Wie es der betroffenen Frau damit ging, spielte keine Rolle. Mit dem Lied wollten wir die Schuldfrage dorthin richten, wo sie hingehört: an den Täter. Diesen Song auf Konzerten ins Mikro zu schreien, fühlt sich immer noch kathartisch an.

@Lauren Dukoff/Columbia Records
Ihr fordert in einem offenen Brief null Toleranz für Sexismus in der Musikbranche. Über zweitausend Künstler*innen haben mitgemacht. Wie war das bisherige Feedback?
JS: Man hofft natürlich immer, dass die Resonanz noch größer wird, als sie es dann ist. Uns ist es wichtig, dass die Debatte um #metoo nicht verebbt. Dass Täter*innen zur Rechenschaft gezogen werden und dass auch Unternehmen für ihr…

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