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Tschüss 2018

Und wieder ist ein Jahr vorüber. Wir blicken zurück und präsentieren unser Best of 2018.

21.12.18 > Kunst

Sagen wir mal so: Es gab mit Sicherheit schon bessere Jahre, aber schlecht war 2018 definitiv nicht. Für uns gab es zwei große Highlights: Mit eurer Unterstützung konnten wir zwei weitere Jahre Missy digital und im Print sichern und außerdem haben wir unser zehnjähriges Jubiläum bombastisch gefeiert. Was ansonsten noch Eindruck bei uns hinterlassen hat, lest ihr hier.

©Nicole Honeywill

Hengameh Yaghoobifarah

Beste Serie: „Queer Eye“ für die Tränendrüsen, „Good Girls“ für das witzige Entertainment und „American Horror Story: Cult“ für die Extraportion Angst

Bestes Album: „Invasion of Privacy“ von Cardi B, „Negro Swan“ von Blood Orange und „Caution“ von Mariah Carey

Bestes Sachbuch: „Desintegriert euch!“ von Max Czollek, außerdem die Essays „Eiscafé Europa“ von Enis Maci

Bestes Theaterstück: „Toxic“ von Technocandy am Stadttheater Oberhausen

Bestes Konzert: Silvana Imam im Fuchsbau

©Erik Brolin

Anna Mayrhauser

Bestes Buch:

Belletristik: Marie Luise Lehners „Im Blick“, erschienen bei Kremayr & Scheriau, hat mich mit seinen präzisen Beschreibungen der Übergriffigkeiten, die man beim Aufwachsen in der Provinz als Teenagermädchen so erlebt, extrem berührt. So noch nirgends anders gelesen.

Sachbuch: Alisa Tretau öffnet im von ihr herausgegebenen Essayband „Nicht nur Mütter waren schwanger“ (edition assemblage) einen Raum für Gespräche über Solidarität und Kinderwunsch in der Linken. Längst überfällig.

Enis Macis: „Eiscafe Europa“ (suhrkamp)

Bester Film: Mit Feminismus: „Yours in Sisterhood“ & „Das Unmögliche Bild“

Ohne Feminismus: „Gundermann“

Beste Platte: Soap&Skin „From Gas to Solid / You Are My Friend“ hat mich zumindest durch die letzten  Monate des Jahres begleitet.

Bestes Konzert: Ebony Bones bei 10 Jahre Missy im HAU natürlich

Soulfood des Jahres:  Die Wiederentdeckung des Kaiserschmarrens

Fail des Jahres: Leider immer noch die rechte Regierung in Ö

©Delaney Dawson

Jennifer Beck

Beste Alben:

Farai „Rebirth“

Eartheater „Irisiri“

Wished Bone „Cellar Belly“

Soap&Skin „From Gas To Solid“

Borusiade „A Body“

Bestes Konzert: Circuit Des Yeux beim Puschen Fest im Festsaal Kreuzberg

Beste Ausstellung: Biennale zum Thema „Anti“ in Athen

Soulfood des Jahres: Mango. Pur.

Weirdester Moment des Jahres: Ein Typ verputzt morgens halb acht einen ganzen Gouda in der U8 und fragt, ob ich mal beißen will. Aber ich wollte nur Mango.

Bestes Buch: Kathleen Collins „Whatever Happened To Interracial Love? Stories“

Wahrhaftigster Satz des Jahres: „Macht wirkt bei Menschen wie ein Gehirnschaden.“
Mithu Sanyal bei einer Lesung im Literarischen Kolloquium Berlin

©Hardini Lestari

Katie Fenderl

Beste Bücher:

Reni Eddo-Lodge: „Why I’m No Longer Talking to White People About Race“

Enis Macis: „Eiscafe Europa“

Beste Konzerte: Christeene im Berghain mit Vaginal Davis DJ-Set im Anschluss, Emma Ruth Rundle und Derya Yildrim (zum x-ten Mal gesehen, Gänsehaut kommt trotzdem immer wieder)

Beste Musik:

„Sink“, Sudan Archives

„A Body“, Borusiade

„Wet Will Always Dry“, Blawan

„Nowhere“, Esben and the Witch

Beste Performance: „The Sea Within“ (Voetvolk / Lisbeth Gruwez)

Flashigste Momente: „Skalar“ im Kraftwerk (Christopher Bauder) und Monis Rache

Beste Serie: „Pose“

Fun Quote: „Everybody’s queer these days… I’m considering turning   straight just to be in the minority“ – Stefan and Lady K beim Outburst Queer Arts Festival

©rawpixel

Sonja Eismann

Traurigstes Medienphänomen: Printsterben (adieu „Spex“, „Intro“ & „Groove“)

Beste Popkulturkampagne: Protest gegen den rechtspopulistischen Chef von Red Bull

Schönstes feministisches Gruppenerlebnis: „Feminism and Pop Culture Networking Trip to Berlin“ vom Goethe Institut in Kooperation mit dem Missy Magazine – 10 Tage im August mit 16 arschcoolen Feminist*innen aus Südostasien, Neuseeland und Australien zu Friends & Partner*innen in der eigenen Stadt unterwegs

Spannendstes Projekt: Fertigstellung der Anthologie „Freie Stücke“ von Missy bei Edition Nautilus (EVT 04.02.2019) – danke an alle Autor*innen für die tollen Beiträge!

Top-3-Wünsche für 2019: ausschlafen, das ganze Wochenende schlafen und einfach nur mal durchschlafen

©Andrew James

Valerie-Siba Rousparast

Bücher: „Why I’m No Longer Talking to White People About Race“ (Reni Eddo-Lodge), „So Sad Today“ (Melissa Broder)

Bestes Konzert: Beyoncé und Jay-Z im Olympiastadion, Khruangbin im Astra Kulturhaus

Soulfood des Jahres: Kaiserschmarren in Wien

Beeindruckendster Moment: Als ich planlos in Valencia aus dem Nachtzug gestolpert bin und dort gerade Las Fallas waren und überall in der Stadt riesige Feuer gebrannt haben, um den Frühling zu begrüßen.

Bester Film: „Call Me By Your Name“

Liebste Serie: „SMILF“ – lustig und an genügend Stellen unangenehm, um relatable zu sein

©Charles Deluvio

Katja Musafiri

Bestes Konzert: Leider kein einziges Live-Konzert geschafft in diesem Jahr, dafür aber unzählige Tiny Desk Concerts von NPR Music bei YouTube.  Zu den besten gehören für mich Ibeyi, Jorja Smith und Florence and the Machine – ihr Berlin-Konzert wird 2019 dann Pflicht!

Bestes Buch: „Desintegriert euch!“ von Max Czollek

Bestes Musikvideo: „Apes**t“ von den Carters. Querverweise, Ästhetik, Message: top! Darüber musste ich allerdings immer wieder streiten, besonders mit Weißen und Männern.

Beste Ausstellung: Bei der Berlin Biennale mit dem Motto „We don’t need another hero“ habe ich – sowohl in den Werken als auch dahinter – so viele Schwarze Personen gesehen wie nie zuvor in einer Ausstellung. Allein deshalb hat sie den Titel in diesem Jahr verdient.

Persönlicher Fail des Jahres: „Black Panther“ habe ich immer noch nicht gesehen, obwohl der Film die komplette Schwarze Community geflasht hat. Aber das Jahr hat ja noch ein paar Tage!

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