Wie nimmt man Platz ein, auf jener Erde, auf der wir, wie Ocean Vuong schreibt, in seinem Durchbruchs-, nun, -roman, der eigentlich alles andere ist, für einen kurzen Moment ganz grandios sind? Frage an Vuong bei einer Lesung in Berlin. Die Antwort ist wenig einprägsam, ich habe sie vergessen. Vielleicht war sie auch nicht die Antwort. In Erinnerung hingegen: Da sitzt Ocean Vuong, Jahrgang 1988, geboren in Ho-Chi-Minh-Stadt,
Was ist der Raum, den Menschen einnehmen können, mit Körpern und Begehren, denen Raum nicht zugestanden wird? Vuong schreibt sich in einem Roman, der autofiktional ist, als Körper in diese Räume hinein. Ein Brief an eine Mutter, die nicht lesen kann. Von den Nagelstudio…