This is not Berlin

Sex, Drugs und Punk im Mexiko der 80er Jahre – Hari Sama erzählt eine bildgewaltige Coming-of-Age-Geschichte.

27.02.20 > Film & Serien

Von Ava Weis

Mexiko, 1986. Alles dreht sich um die Fußball-Weltmeisterschaft, während sich bei dem 17-Jährigen Carlos (Xabiani Ponce de León) die Welt auf den Kopf stellt.

©Edition Salzgeber

Er gehört zwar zu einer Clique cooler Jungs, doch die ständigen Prügeleien und das allgemeine Unverständnis für gute Rockmusik lassen ihn ziemlich weit außen stehen. Einzig sein bester Freund Gera (José Antonio Toledano) scheint ihn zu verstehen. Als die beiden von Geras Schwester Rita (Ximena Romo Mercado) eines Abends in den Club „Aztec“ mitgenommen werden, lernen sie nicht nur das mysthische und punkige Nachtleben kennen, sondern tauchen in einen ganz neuen Kosmos voller Kunst, Drogen und Leid(enschaft) ein.

Der Regisseur Hari Sama hat mit „This is not Berlin“ nicht nur irgendeinen weiteren Coming-of-Age Film gedreht, sondern erzählt eine musik- und bildgewaltige Geschichte über Adoleszenz, (Homo)Sexualität, Aufbegehren, Freundschaft und Familie im Mexiko der 80er-Jahre. Zurecht auf Filmfestspielen gefeiert, schafft das Drama, insbesondere durch seine beeindruckenden Jung-Schauspieler*innen, den immer wiederkehrenden jugendlichen Wunsch nach Revolution und die unbedingte Notwendigkeit eb…

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