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Die Buchrestauratorin

Vendulka Cejchan wollte immer einen Job haben, bei dem sie intellektuell und händisch gefordert wird.

11.05.20 > Beruf,
Missy Magazine 03/20, WorkWorkWork,Die Buchrestauratorin, Juliette Moarbes, W
© Juliette Moarbes

Interview: Sarah Kailuweit
Foto: Juliette Moarbes

Wieso bist du Buchrestauratorin geworden?
Ich komme aus einer akademischen Familie, wollte aber schon immer einen Beruf, der mich sowohl intellektuell als auch händisch fordert.

Wie viel verdienst du?
Das kommt auf die Anzahl der Aufträge an. Ziel war, nie weniger zu verdienen als meine fest angestellten Kolleg*innen. Weil mir aber niemand Urlaubs- und Krankheitstage bezahlt, gelingt mir das nicht immer. Wie bei vielen Selbstständigen ist die Auftragslage phasenabhängig. Deswegen kann ich keine konkrete Zahl nennen. Ich selbst kann mich gut finanzieren, eine ganze Familie könnte ich aber nicht allein ernähren.

Was gefällt dir gut an deinem Beruf?
Die wahnsinnige Vielfalt: Ich arbeite oft alleine in meiner Werkstatt, für manche Projekte auch mit Kolleg*innen. Bei Ausstellungsaufbauten arbeite ich in größeren Teams. Dort müssen Bücher betreut, Zustandsprotokolle geschrieben und Stützkonstruktionen gebaut werden. Dazu kommt die Vielfalt an Objekten und Materialien, mit denen ich arbeite: unterschiedlichste Schriftstücke aus Papier, dazu Pergament, Leder, Metall, Holz und Textilien aller Art.

Dieser Text erschien zuerst in Missy 03/20.

 

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