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Bits und Bäume

Wie nachhaltig ist die Umstellung auf „smarte Technologien“ ?

25.06.20 >

Von Vivian Frick und Johanna Pohl

Ein Leben ohne Internet können sich immer weniger Menschen vorstellen. Wir kaufen Klamotten und Reisen online; organisieren unseren Tagesablauf, die Bankgeschäfte und unsere sozialen Kontakte digital. Vom Smart Home über Smart Grids bis hin zur Smart City werden die Versorgungssysteme durchdigitalisiert. Digitale Technologien gesellschaftlich zu etablieren scheint zur Selbstverständlichkeit geworden zu sein. Gleichzeitig verlangen dringende Herausforderungen unserer Zeit nach einer Lösung: Soziale Gerechtigkeit ist auf globaler wie gesellschaftlicher Ebene nach wie vor in weiter Ferne. Ökologisch werden bereits diverse planetare Grenzen überschritten. Wenn die Menschheit weiterhin so viele Treibhausgase ausstößt, Arten ausrottet und Rohstoffe verpulvert, stößt das ökologische

System an seine Kapazitätsgrenzen. Insbesondere im Globalen Norden muss der Konsum also sinken. Die Digitalisierung weckt Hoffnungen zur Lösung dieser Probleme, gilt sie doch als innovativ, effizient und disruptiv. Kann der digitale Wandel die Ökologie und das Gemeinwohl retten?

Missy Magazine 03/20, Dossier, Bits und Bäume
© Reija Meriläinen

Eine der häufig genannten Chancen der Digitalisierung lautet, dass unsere ökologischen Probleme durch digitale Vernetzung und Optimierung automatisch gelöst und unser Energie- und Ressourcenverbrauch reduziert werden. Dabei wird jedoch übersehen, dass die Digitalisierung selbst einen ökologischen Rucksack trägt. Smartphones, Laptops, Smart Gadgets und digitale Infrastruktur (Kommunikat…


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