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Styleneid: Erna Anderson

Die schwedische Amerikanistik- Doktorandin liebt einzigartige Ringe und geerbte Kleidungsstücke.

21.09.20 > , Mode & Beauty

Interview: Rayén Feil
Foto: Stefanie Kulisch

Wie würdest du deinen eigenen Style beschreiben?
Mein vierjähriger Neffe würde meinen Style mit dem Wort „Bademantel“ beschreiben, ich selbst würde ihn aber Skater WAG (wives and girlfriends, Anm. d. Red.) nennen.

Wie hat sich dein Style über die Jahre verändert?
Seit 2011 hat sich mein Style eigentlich gar nicht verändert. Ich trage vier Tage die Woche immer einen kurzen Rock, bunte Strumpfhosen, Doc Martens und ein T-Shirt.

Wo oder wie shoppst du gerne?
Am liebsten shoppe ich secondhand und in Sozialläden. Da ich gerade in den USA wohne, kaufe ich oft bei Goodwill oder CHKD. Oft suche ich monate- oder sogar jahrelang nach ganz bestimmten Vintagejacken. Wenn ich sie dannfinde,kaufeichsiemeistonline, z.B.beiEtsy.Ansonsten habe ich mehrere Pullover, die meine Oma für mich gestrickt hat. Prinzipiell habe ich viele Kleidungsstücke geerbt – von meinem Onkel, meiner Großtante und meiner anderen Oma.

Missy Magazine 05/20 - Styleneid
© Stefanie Kulisch

Welche Rolle spielen Tattoos und Accessoires für dich?
Meine Tattoos haben keine tiefere Bedeutung für mich – ich finde sie einfach nur schön. Manchmal vergesse ich sogar, dass ich welche habe. Ich liebe auch Ringe und weiß schon, welche ich kaufen will, falls ich irgendwann superreich werde. Vor allem mag ich gregorianische und viktorianische Ringe und Trauerschmuck. Einige von ihnen habe ich geerbt, andere habe ich lange im Internet und in Läden gesucht, bis ich die perfekten gefunden habe – z. B. meinen Goldring und den Gimmelring mit den ineinandergelegten Händen.

Dieser Text erschien zuerst in Missy 05/20.

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