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Musikrezis 01/21

Missy rezensiert den Soundtracks für’s neue Jahr für euch.

11.01.21 > , Musik

Missy Magazine 01/21, Musikrezis

Anna B Savage
A Common Turn
City Slang ♣ VÖ: 29.01.

Beim Hören des Debütalbums von Anna B Savage beginnt im Kopf eine kleine Coming-of-Age-Reise. Der Grund: Mit ihrer tiefen Stimme besingt die Londonerin Selbstliebe und Selbstzweifel. Musikalisch wird bei den zehn Tracks auf „A Common Turn“ nicht viel herumexperimentiert. Vielmehr erinnern die dominante Gitarre und der elegische, dann wieder sehr kraftvolle Gesang an die junge PJ Harvey und an die Meisterin der Schwermut: Nico. Und mit den schweren Themen kennt sich die 30-Jährige aus. Überwältigt vom Erfolg ihrer ersten EP 2015 folgte eine Lebenskrise, die Savage mit einer Therapie, einer Weltreise und dem Sich-Herauslösen aus einer toxischen Beziehung überwand.
 Ein immer

wiederkehrendes Bild bei ihr sind Vögel. Wohl eine Art Lebensmotiv. Sie zeichnet sie, singt über sie und inszeniert sich konsequent mit schwarzen Federn auf dem Cover. Das wirkt düster, ist aber wohl als Verneigung vor diesen von ihr so verehrten Wesen zu verstehen, denen sie einen entscheidenden Aha-Moment zu verdanken hat. So fiel der Entschluss, sich aus ihrer Beziehung zu befreien, beim Sichten einer Schwalbe und dem damit verbundenen Streben nach Freiheit und Selbstbestimmtheit, das jedes Lebewesen in sich trägt. Und ein bisschen so ist auch dieses Album – da ist eine beherzt losgeflogen, die noch nicht so genau weiß, wohin die Reise gehen soll. Antje Raupach

 

Missy Magazine 01/21, Musikrezis

Matana Roberts & Pat Thomas
The Truth
Otoroku

Die Musik auf dem neuen Album der US-amerikanischen Saxofonistin Matana Roberts ist wunderbar. Das sei vorausgestellt, denn irgendwo ist das auch der Kern dieser LP, die ganz versteckt auf dem kleinen Londoner Label Otoroku erschienen ist. Otoroku, angeschlossen an das Cafe Oto, in dem das Konzert von Roberts zusammen mit dem Pianisten Pat Thomas 2018 stattfand, das nun roh, reduziert und live aufgenommen auf Vinyl veröffentlicht wurde. „The Truth“ haben Roberts und Thomas diese Platte genannt. Und wenn man das in Relation zu Roberts’ vorherigen Veröffentlichungen setzt, bekommt es eine enorme Schlagkraft. Roberts hatte über die vergangenen Jahre hinweg die vielschichtige Reihe „Coin Coin Chapter“ aufgenommen. In jedem Kapitel vermischte sie ihre Kompositionen mit Soundfetzen und Klangexperimenten, die die Geschichte afroamerikanischer Frauen nachzeichneten. Schmerzvoll und voller Gloria. Dass sie jetzt ein Live-Album, so pur wie radikal und vor allem rein musikalisch, herausbringt und das auch noch als die Wahrheit betitelt, ist beachtlich. So verortet sich die Künstlerin, die so herausragend Aktivismus mit Musik verbinden kann, hier als reine Musikerin. Thomas spielt ein klares, zum Teil repetitives Jazz-Klavier. Roberts setzt darauf ihr Saxofon wie eine Gesangstimme. Mal umgarnend soulig, mal schreiend wie die Riot Grrrls. Und immer voll jazziger Coolness. Rita Argauer

 

Missy Magazine 01/21, Musikrezis

Hachiku
I’ll Probably Be Asleep
Milk! / Marathon Artists

Songtitel mit Worten wie „Asleep“, „Boring“ oder „Dreams“ schmückend spielt Hachiku ziemlich offensichtlich mit den Konventionen des Dream-Pop. So verbissen shoegazig wie es auf dem Papier anmutet, klingt das Debütalbum „I’ll Probably Be Asleep“ trotz vieler pastelliger Synthesizer-Strukturen dann aber tatsächlich nicht. Immer wieder schälen sich Riffs vordergründig aus dem Mix der Bedroom-Künstlerin, die pulsierenden Drum Machines unterwandern die Soundschicht mit einem ungewohnt drückenden Puls. In „Dreams Of Galapagos“ dirigiert Hachiku dann plötzlich exzentrische Chöre, die gar an Amanda Palmer oder Björk erinnern. Mit der dem Genre sonst anhaftenden verklärten Melancholie könnte Hachiku wohl auch kaum die sie persönlich bedrückende Themen ansprechen wie mit ihrer eigenen Textur: „Bridging Visa B“ erzählt vom Warten auf die Aufenthaltsgenehmigung in Australien und somit von der ungewissen Zukunft mit ihrer Partnerin, „Shark Attack“ erzählt vom Tod des Familienhunds, „A Portrait Of The Artist As A Young Woman“ steigt selbstbewusst in den Ring mit den Kritiker*innen im eigenen Kopf und in der Welt da draußen. In all der wohltuenden, heimeligen Struktur des Debüts versteckt Hachiku so genügend musikalische und lyrische Momente des Aufhorchens, die viel zu spannend sind, um einfach einzudösen. Julia Köhler

 

Missy Magazine 01/21, Musikrezis

Paloma Faith
Infinite Things
Sony

„Entweder lerne ich zu produzieren oder ich mache nichts“, dachte sich Paloma Faith während des ersten Lockdowns im UK. Also eignete sie sich Produktionsskills an, nahm sich selbst auf, zerlegte ihre hauptsächlich vor dem Lockdown entstandenen Lyrics in Einzelteile und fügte sie neu zusammen. Mit „Infinite Things“ ist ein Album entstanden, das in dieser kompromisslosen Zeit hoffnungsvoll klingt. Die politisch engagierte Sängerin besingt im Video zur Lead-Single „Better Than This“ naseblutend die Widrigkeiten in dieser Welt – Klimakatastrophe, Kriege, Rassismus und Polizeigewalt. Lautstark gegen das Patriarchat wehrt sie sich in „Monster“. Der Song ist ein wütendes Plädoyer gegen das Klappehalten, um nicht als hysterisch zu gelten. Sie empowert sich zur gefürchteten Frau, die die Oberhand gewinnt und nicht jeder(-mann) gefallen möchte. Schwermütige Sounds in „If Loving You Was Easy“ und „If This Is Goodbye“ werden von leichtem Eighties-Synth-Pop in „Supernatural“ oder „Beautiful And Damned“ abgelöst. Das Rad neu erfindet Paloma Faith mit ihrem Album nicht. In „Infinite Things“ präsentiert die ausgebildete Jazz-Sängerin seichten, vorhersehbaren Pop. Wem in diesen unruhigen Zeiten nach kurzweiligem Eskapismus ist, die*der hat mit ihrem fünftem Studioalbum die richtige Wahl getroffen. Katrin Boersch

 

Missy Magazine 01/21, Musikrezis

Suzie True
Saddest Girl At The Party
Get Better Records

Karierte Lowcut-Jeans, Sicherheitsnadeln und metallischer Lidschatten: Suzie True lassen mit ihrem Debütalbum den Alternative-Style der Nullerjahre wieder aufleben. Auf „Saddest Girl At The Party“ hauen die drei Musikerinnen Lexi McCoy, G Leonardo und Sarah Pineapple eine ganze Reihe an Gitarrenbrettern mit pastellpinkem Popanstrich raus. Ähnlich wie Beabadoobee oder Dream Wife vereinen Suzie True den Gitarrensound von Blink-182 mit großen Refrains à la Britney Spears. Mit einer selbstbestimmten Attitüde läuten sie eine neue Ära des Girlrock ein. Plastik-Pop trifft auf laute, weibliche Rebellion. Dabei machen Titel wie „Not Fair“ oder „IDK U“ einfach Spaß und schreien nach wilden Bewegungen. Bereits im November 2018 ging die Band mit der EP „Nothing To You“ an den Start, die astrein in den Soundtrack der Tony-Hawk-Spiele gepasst hätte. Daran knüpfen Suzie True an und streuen hier und da noch eine Prise ironisierten Herzschmerz über die kantigen Sounds. Mit „Baily“ liefern sie eine Hymne auf die Freund*innenschaft, die „Wannabe“ glatt in den Schatten stellt. Denn neben Zusammenhalt zelebriert der Song fast beiläufig das Coming-out der bisexuellen Frontfrau Lexi. Suzie True eröffnen auf „Saddest Girl At The Party“ ein Moshpit, das sowohl Platz für zügelloses Tanzen als auch für Therapiesitzungen und Tränen bietet. Rosalie Ernst

 

Missy Magazine 01/21, Musikrezis

Palberta
Palberta5000
Wharf Cat Records ♣ VÖ: 22.01.

Klar, die immer gleichen Routinen sind nervig, dieser Tage ganz besonders. Da vergisst man schon mal, dass Wiederholung nicht nur zu Langeweile, sondern eben auch zu Ekstase führen kann. Gut, dass uns Palberta aus New York City auf ihrem neuen Album daran erinnern. Die Wiederholung wird hier zum Strukturprinzip. Instrumental ist das immer noch Punk, wie er vielleicht auch bei den Labels Kill Rock Stars oder Dischord daheim sein könnte. Auf „Palberta5000“, dem inzwischen fünften Langspieler der Band, sind die Songs etwas länger als zuletzt. Ein bisschen länger als die obligatorischen anderthalb Minuten Spielerei darf es dann doch sein! Mehr Zeit, sich mit den repetitiven Sounds, hier und da von Kuhglocke oder Trompete unterbrochen, in die Köpfe der Hörer*innen zu fräsen. Mit dem Tempo spielen die Musikerinnen dabei genauso wie mit den Oktaven ihres poppigen Harmoniegesangs – richtig gut! Dabei werden keine langatmigen Storys zum Besten gegeben. Stattdessen werden sloganhafte Phrasen, die für nichts werben, bis ins Unendliche wiederholt: „Yeah, I can pretend what I want.“ Zum Mantra taugt das zwar nicht, aber hypnotisch ist es allemal. Passt auf einem Mixtape ideal zwischen die Londoner*innen von Shopping und Puff Pieces aus Washington. Auch auf die Gefahr hin, dass nun ich mich wiederhole: gut, richtig gut! Anna Seidel

 

Missy Magazine 01/21, Musikrezis

Soho Rezanejad
Perform And Surrender
Silicone Records

Ist es möglich, die Emotionen bei einem Live- Auftritt in einer bestimmten Stadt einzufangen? Dieser ambitionierten Frage geht die Sängerin und Drehbuchautorin Soho Rezanejad auf ihrem neuen Album „Perform And Surrender“ nach. Von 2018 bis 2019 bereiste die 31-Jährige neun Metropolen. Sie adaptiert die Auftritte zu einem experimentellen Werk, das Regeln von Songs mit Chorus außer Acht lässt. Vielmehr scheint sie Musik und filmisches Erzählen zusammenbringen zu wollen. Rezanejads Sound ist facettenreich, so klingt etwa „Everyday’s Another Holiday“ (2015) nach Euro- Dance, Darkwave und Elektronika zugleich. Ihre aufbegehrende Singstimme bekommt auf dem neuen Album leider wenig Platz. Andere stilprägende Mittel, darunter lyrische Worte und dunkle Melodien, hat Soho Rezanejad jedoch wieder am Start. Dabei werden in den acht Songs immer wieder spannende Gegensätze aufgebaut, so wie sie im Stadtleben auch zu finden sind. Es beginnt mit spacigen Klängen und elektronischen Hallgeräuschen in „Perform“. Ein Bild für die Schnell- lebigkeit des Urbanen. Im Zwölf-Minuten-Track „Surrender“ wiederum sorgen Vogelgezwitscher und Pianopassagen für die Ruhe und Balance eines Waldspaziergangs. Yuki Schubert

 

Missy Magazine 01/21, Musikrezis

Aya Nakamura
Aya
Warner

Zwei Jahre nachdem Aya Nakamura mit „Djadja“ einen internationalen Hit landete, ist nun ihr neues Album „Aya“ erschienen. Die dritte LP der französisch-malischen Sängerin ist softer als ihre Vorgänger, klingt aber trotzdem nach der für Aya typischen Mischung aus Afrobeat, Pop, R’n’B, Reggaeton und Zouk. Die 25-Jährige liefert gewohnt tanzbaren Sound und eingängige Hooks. Das zentrale Thema von „Aya“ ist Liebe. Das Album beginnt mit der Trennungsballade „Plus Jamais“ – einem Feature mit dem britischen Rapper Stormzy – und endet mit dem Liebeslied „Préféré“, zusammen mit dem französischen Rapper Oboy. In „Biff “ stellt Aya jedoch auch klar, dass sie in Liebesbeziehungen immer unabhängig bleibt. Zwischen den emotionaleren Songs gibt es energetischere Tracks, die Stärke und Entschlossenheit vermitteln und uns in Nicht-Pandemie-Zeiten sicher auf die Dancefloors getrieben hätten. Bis es wieder so weit ist, haben Songs wie „Tchop“ und „Jolie Nana“ mit ihren treibenden Beats und karibischen Sounds aber auf jeden Fall das Potenzial, unsere Wohnzimmer zur Tanzfläche zu machen. Und selbst wenn man den Sprachmix aus Französisch, Arabisch und der malischen Sprache Bambara nicht immer vollständig verstehen sollte, gilt hier: Hauptsache, der Vibe stimmt. Und das tut er definitiv. Anna Lenja Hartfiel

 

Missy Magazine 01/21, Musikrezis

Goat Girl
On All Fours
Beggars / Rough Trade

Was für ein (tolles) Album! Zwei Jahre nach ihrem Debüt erweitern Lottie Cream, L.E.D., Rosy Bones und Holly Hole alias Goat Girl ihren Sound enorm. Klang die Südlondoner Band anno 2018 überwiegend wild und garagenpunk-beeinflusst, halten auf „On All Fours“ psychedelische und elektronische Elemente Einzug: Weil coronabedingt alle Tour- und Auftrittspläne flachfielen, hatte die Band viel Zeit, um sich im Studio neu zu orientieren und weiterzuentwickeln. Tracks wie „Jazz In The Supermarket“ mäandern herrlich trippig, während Goat Girl mit „Badibab“, „The Crack“ und der bereits im Sommer veröffentlichten Single „Sad Cowboy“ auch gegen den Strich gebürstete Pophits aus den Ärmeln schütteln können. Die vier Musikerinnen zelebrieren ausschweifenden Chorgesang, wechseln mitten im Song das Tempo und gönnen sich jede Menge aus der Zeit gefallene Extravaganzen – vergleichbar sind Goat Girl in dieser Hinsicht höchstens mit Warpaint, stehen aber im Grunde allein auf weiter Flur, was natürlich als Kompliment gemeint ist. Bei aller musikalischen Experimentierfreude ist der politische Ansatz der erklärten Brexit-Gegnerinnen unverändert kritisch und zornig: Songtitel wie „Pest From The West“ und „They Bite On You“ sprechen Bände. Christina Mohr

 

Missy Magazine 01/21, Musikrezis

Ducks On Drugs
Stabil Labil
Audiolith

Daniela Reis (einst Teil des heiß geliebten Duos Schnipo Schranke) und ihr neuer Partner in Crime, Ente Schulz, scheinen eine Zeitmaschine gefunden zu haben. Zumindest klingt ihr Debütalbum, als hätten die beiden gemeinsam mit den abgedrehtesten Punkpop-Bands der 1980er und 1990er- Jahre sowie den glamourösesten Elektrocombos der Nullerjahre eine fette Party gefeiert und aus den Eindrücken dieser Nacht zwölf fröhlich-dreckig-traurige und immer knallende Songs gezaubert – gewürzt mit der Nähe zweier Menschen, die sich in Interviews bescheiden und herrlich romantisch als das beste Pärchen der Welt bezeichnen. Reis spielt Gitarre, Schulz Keyboard und Bass, das Schlagzeug kommt vom Band. Gemeinsam singen sie wortklug Liebesbekenntnis um Liebesbekenntnis und Zeilen wie „Zeig mir die Sonne, denn uns bleibt keine Zeit, wenn uns der Tod schon morgen entzweit“, „Sind wir zwei allein auf Reisen, bist du mein Zuhaus’“ und „Jedem Anfang wohnt ein Ende inne / Ich bin dein Schmerz, dein rasendes Herz.“ Damit ist eine Platte entstanden, die Sehnsucht schürt – nach großen Gefühlen und Zweisamkeit, aber auch nach durchtanzten Partynächten. Ein Glück also, dass wir uns mit „Stabil Labil“ die Disco mitsamt anschließendem Katergefühl in unsere eigenen vier Quarantänewände holen können. Yala Pierenkemper

 

Missy Magazine 01/21, Musikrezis

Kali Uchis
Sin Miedo (del Amor y Otros Demonios)
Universal

Kali Uchis überzeugt auf elektronischem Beat von Produzent Kaytranada genauso wie als Feature-Gast für die kultigen Gorillaz. Denn die butterweiche Stimme der 26-jährigen kolumbianischen US-Amerikanerin schafft überall sofort mehr Gefühl. Seit ihrem Debüt „Isolation“ (2018) sollte man sie, was innovativen R’n’B angeht, auf dem Radar haben. Dabei verbindet die Sängerin oft Neunziger-R’n’B mit modernem Trap-Pop. Auf ihrem ersten komplett spanischen Werk „Sin Miedo (del Amor y Otros Demonios)“ zelebriert sie besonders nostalgische Momente. So rauscht es wie bei einem alten Fernsehgerät, als sie das Cover „Que te Pedi“ der kubanischen Latin-Soul- Sängerin La Lupe anstimmt, die in den 1960er- Jahren ihre Hochphase hatte. Immer wieder führen langsame Gitarren und Percussions bildlich an die Eingangstüren von Clubs in Havanna. Nur leider stechen wenige dieser Tracks heraus und viele verlieren sich in klischeehaften Liebessongs. Anders steht es da bei „Vaya Con Dios“, in dem die Künstlerin nicht auf von ihr gefeierte Soul- oder Jazz-Vorbilder setzt, sondern mit Trip-Hop-Klängen à la Portishead überrascht. „Aquí Yo Mando“ mit US-Rapperin Rico Nasty oder „La Luz (Fín)“ mit dem puertoricanischen Sänger Jhay Cortez katapultieren das Album wieder ins Trap- Jetzt. Harter Bass und knallende Worte, wie „Du hast zwar die Eier, aber ich trage die Hosen“, sind dafür ihr Rezept. Yuki Schubert

Diese Texte erschienen zuerst in Missy 01/21.

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