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Nichts zu lächeln

Das Gastra-Kollektiv Zürich/Luzern setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen in der Gastronomie ein.

09.05.22 > Missyverse

Von Valérie Hug
Illustration: Diana Ejaita

Unser Kollektiv hat sich im Vorfeld des schweizweiten Feministischen Streiks vom 14. Juni 2019 zusammengeschlossen. Damals haben wir kurzfristig einen Demoblock für FLINT, die in der Gastronomie arbeiten, organisiert. Trotz knapper Vorbereitungen und nur wenig Absprache war in unserem Block die Hölle los. Unsere Parolen, geschrieben aus Wut über schlechte Arbeitsbedingungen, Sexismus und Rassismus im Gastgewerbe, wurden mit Begeisterung aufgenommen. Spätestens seitdem wissen wir, dass eine autonome Organisierung in der Gastronomie dringend nötig ist, denn wir haben es satt, nicht

mitreden zu können. Wir – Spüler*innen, Köch*innen, Barkeeper*innen, Kellner*innen – treffen uns regelmäßig, um uns auszutauschen und einander zu unterstützen, uns mit unseren Rechten auseinanderzusetzen und gemeinsame Antworten auf die vielen Ungerechtigkeiten zu finden. Wir arbeiten mit dem Zürcher Feministischen Streikkollektiv zusammen, tauschen uns immer wieder mit anderen solidarischen, systemkritischen und linken Gruppen aus und planen gemeinsame Aktionen.

Missy Magazine 03/22, Banden bilden, Nichts zu lächeln.
© Diana Ejaita

In der andauernden Corona-Situation haben wir uns vermehrt mit Arbeitsrecht und den Auswirkungen der Pandemie auf uns Gastronomieangestellte, wie verweigerte Lohnauszahlungen, massive Kürzungen der Löhne, die schlechte Regelung der Kurzarbeitsentschäd…