Eine weiblich gelesene Person sitzt in einem Restaurant bei Kerzenschein und lächelt.
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Am I OK?
Seite an Seite bewältigen Lucy (Dakota Johnson) und Jane (Sonoya Mizuno) das Leben ihrer frühen Dreißigerjahre, in denen es nur so von Umbrüchen und Lebensfragen wimmelt. Jane will einen Job in London annehmen und müsste dafür aus L. A. wegziehen und Lucy gesteht sich endlich ein, dass sie eigentlich Frauen daten will. Der Film „Am I OK?“ von dem Ehepaar und Regieduo Tig Notaro und Stephanie Allynne erzählt von dem inneren und äußeren Chaos des späten Erwachsenwerdens und davon, dass dieses Chaos nie so richtig aufhört. Leider bleibt es dabei oberflächlich: Das Duo greift auf

Klischees zurück, um Lucys Coming-out zu erzählen, und inszeniert die Freundinnenschaft im Gewand einer unoriginellen RomCom. Dakota Johnson, die die Rolle der Lucy äußerst verlegen und humorvoll spielt, sorgt für deutlich mehr Lacher als die im Drehbuch eingeplanten Comedy-Rollen, wie die der überdrehten Sportkurslehrerin oder des albernen Vorgesetzten. Die Regieentscheidung, die Konflikte der Protagonistinnen nur anzudeuten und nicht weiter zu verhandeln, verfehlt das Potenzial einer guten Coming-of-Age-Story, sodass „Am I OK?“ ein seichtes Drama mit schwachen Komödieneinsätzen wird. Sofia Paule 

„Am I OK?“ USA 2022 ( Regie: Stephanie Allynne und
Tig Notaro. Mit Dakota Johnson, Sonoya Mizuno, Jermaine ­Fowler, Molly Gordon u. a., 86 Min. ) 

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