© Blinera Berisha

Seit 2023 organisieren wir den CSD in Bautzen – angefangen haben wir mit 350 Teilnehmenden, letztes Jahr waren es knapp 4000. Das hat uns euphorisiert. Wir stehen für die Sichtbarkeit und die Schönheit von queerem Leben in der sächsischen Provinz und für das solidarische Zusammenleben vor Ort.

Wir kämpfen für lebenswertes queeres Leben auf dem Land und in Kleinstädten. Die letzten beiden Jahre war unser CSD medial sehr sichtbar, was uns viel überregionale Unterstützung gebracht hat. Aber wir standen auch einer massiven Gegenmobilisierung von rechts gegenüber, die die Sicherheit der Teilnehmenden gefährdet hat und die leider ebenfalls weiter gewachsen ist. 

Wir organisieren die Demo alle ehrenamtlich und das zehrt an unseren Kapazitäten. Activist Burn-out ist in ländlichen Räumen vielerorts ein großes Problem. Wir haben uns nach den letzten Jahren Sorgen gemacht, uns selbst zu verheizen, wenn wir den CSD wieder so event-hascherisch und aufwendig organisieren. Deshalb fokussieren wir uns in diesem Jahr auf Community-Building und darauf, dass sich Bautzen an mehr Tagen im Jahr für queere Lebensweisen sicherer anfühlen kann. Im November machen wir einen Community-Day. Und ganz wichtig: Wir machen einen CSD-Soli-Sommer und unterstützen andere C…