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18 Kilogramm pro Kopf – so viel Fashion wird in Deutschland im Schnitt jedes Jahr gekauft. Das führt dazu, dass rund fünf Milliarden Kleidungsstücke in deutschen Schränken hängen. Oder eher unbeachtet vor sich hinvegetieren, denn fast die Hälfte davon, so hat Greenpeace es in einer Umfrage herausgefunden, wird so gut wie nie getragen. Die Folge? Über eine Million Textilien landen jährlich in Altkleidersammlungen oder schlicht im Müll.

Wenn man bedenkt, dass für die Herstellung eines simplen Baumwollshirts bis zu 4000 Liter Wasser, elf Kilo C02 und miserabel bezahlte, oft von Frauen und Kindern ausgeführte Arbeit aufgewendet werden, ist das eine ziemlich verheerende Bilanz.
Und dann ist da noch die Entsorgungsthematik, die zu Bergen weggeworfener Klamotten führt, von denen niemand bis jetzt so richtig weiß, was mit ihnen passieren soll, außer, die Problematik in ärmere Länder zu verlagern. Dorthin, wo die Billigimporte lokale Märkte zerstören und massiv zu Vermüllung und Umwelt- bzw. Gesundheitsschäden durch unsachgerechte Beseitigung beitragen.

Da klingt es wie ein rettender Lichtstrahl, gar wie die Lösung aller Probleme, dass immer mehr Menschen Secondhand-Kleidung kaufen. So werden keine Ressourcen für Herstellung und Transport verbraucht, es muss nichts entsorgt werden und das allgemeine Bewusstsein für Nachhaltigkeit wächst. Eine Win-win-win- Situation!
Unternehm…