Mit „Nature Is Healing“ verbindet die Berliner Künstlerin horsegiirL elektronische Musik, Naturverbundenheit und Klimabewusstsein. Eine verspielte Reise zwischen Happy Hardcore, Pop und der Suche nach Verbindung.
Es ist endlich wieder Sommer, die Stadt gleicht einem endlosen Festival, und die Menschen strömen nach draußen. Stechende Hitze, klebriger Schweiß, schmelzendes Eis – der Beton glüht und es ist laut. Überall Schlange stehen: vor dem Freibad, vor der Eisdiele, vor dem Open-Air-Club. Wer kennt’s nicht? Man wartet das ganze Jahr darauf, und dann ist es doch zu anstrengend und zu viel. Ein guter Zeitpunkt, die Stadt zu verlassen – raus in die Natur, Atmen, Freisein, Erden und Verbinden.
Das Album „Nature Is Healing“ von horsegiirL, auch bekannt als Stella Stallion, entstand nach einer Reise durch Ecuador. Es thematisiert die Verbundenheit von Mensch und Natur, Heilung und Klimabewusstsein, ohne dabei belehrend zu wirken. Die Songs sind spirituell angehaucht, witzig und positiv. Viele von uns schauen morgens direkt aufs Handy und scrollen durch Reels und Shorts, bevor sie überhaupt aus dem Fenster blicken. Alles ist möglich, Segen und Fluch zugleich. Doch was ist noch echt? Der Song „Earth Is Turning“ ist ein gutes Beispiel: Die Erde dreht sich weiter, die Natur bleibt trotz menschlicher Eingriffe und aufgrund ihrer Widerstandskraft bestehen.
Die Künstlerin horsegiirL trägt eine Pferdekopfmaske, die ihre Identität verbirgt und gleichzeitig neu erschafft. Sie bezeichnet sich selbst als „halb Pferd, halb Mensch“, ist auf den „Sunshine Farms“ aufgewachsen und wurde nach eigenen Angaben als Teenagerin von „Whitney Horston…