Ein Foto eines Vulkanausbruchs.
© Patrycja Makowska

Der Mainstream-Umweltdiskurs übersieht oft die Verflechtung von sozialer und ökologischer Gerechtigkeit, doch die menschengemachte Erderwärmung trifft die verletzlichsten Bevölkerungsgruppen der Welt überproportional stark. In Ostafrika, wo Länder wie Uganda, Kenia, Tansania und Äthiopien zunehmend verheerende Dürreperioden und anschließende Überschwemmungen (ausgetrocknete Böden können Starkregenwasser nicht aufnehmen, Anm. d. Red.) bewältigen müssen und gleichzeitig mit sozialen Ungleichheiten

zu kämpfen haben, wird die Notwendigkeit verbindender Ansätze im Aktivismus besonders deutlich. 

Wie der Weltklimarat (IPCC) bestätigt, erlebt Afrika „weitreichende Verluste und Schäden, die auf den menschengemachten Klimawandel zurückzuführen sind, darunter Biodiversitätsverlust, Wasserknappheit und geringere Nahrungsmittelproduktion“ – obwohl der Kontinent nur minimal zu den globalen Emissionen beiträgt. Diese Klimakrise ist mehr als eine ökologische Herausforderung; sie ist ein zutiefst verwurzeltes soziales, wirtschaftliches und politisches Problem, im Globalen Süden ganz besonders. Die Bewältigung dieser komplexen Probleme erfordert die Vereinigung queerer, feministischer und klassenpolitischer Perspektiven, die Wege zu einer gerechteren und wirkungsvolleren Klimapolitik aufzeigen.

Wenn wir von klimatischer Verletzlichkeit sprechen, geht es nicht um abstrakte Risikoanalysen. Wir sprechen von der Großmutte…