© jip film & verleih

Rabia (Nazualiya Arsalan) steht mit ihren Mitschüler*innen vor einem verschlossenen Schultor. Ein Gerücht macht die Runde: Der Lehrer sei von einem Dschinn besessen, und auch die Schule sei befallen. Ein Klassenkamerad erzählt der Zehnjährigen, dass das für ihn kein Problem sei. Er werde auf eine Jungenschule ins Nachbardorf gehen, wo die Kinder von fliegenden Pferden zur Schule gebracht würden.

Zu Hause angekommen schickt ihre Mutter sie los, um Gemüse zu kaufen, aber Rabia hat eine andere Mission. Die Kamera, geführt von Zamarin Wahdat, begleitet die Tochter eines Fischers und einer Hausangestellten auf Augenhöhe und in langen Szenen durch den verlassen wirkenden Ort am Meer –  zu Fuß, in einer Pferdekutsche, auf der Rückbank des Autos einer Bekannten. 

Sie besucht den kranken Lehrer, der nicht ausreichend bezahlt wird; den Schuldirektor, der glaubt, dass Bildung nicht für alle sein sollte; sogar die zuständige Behörde, wo sie den Verantwortlichen aber nicht zu Gesicht bekommt. Schließlich betritt sie, in einer Szene, die Gänsehaut bereitet, mutig die leere Schule und sieht nach, ob dort wirklich Dschinns ihr Unwesen treiben.

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Mit vielen kritischen Fragen an die Erwachsenen, die sie trifft, versucht Rabia herauszufinden, warum die Schule geschlossen wurde. Sie erfährt, dass ihre Schule nicht das einzige Geisterhaus im Ort ist. Auch das College und ein Krankenhaus stehen leer.

Ghost Schools, also Schulen, die nur auf dem …