© Bella Spantel

Dein Style in einem Wort? Chic Streetwear würde ich sagen. Irgendwo zwischen lässig, Straße, Sportswear und schick. Man kann damit zum Sport gehen, aber auch auf eine Party.                         

Hast du ein Beispiel für so ein Outfit? Ich trage gerne High Heels zu Jogginghosen oder ein Korsett darüber. Früher habe ich auch oft Hüte getragen. Sie können den Look sehr schnell verändern.                             

Du bist hauptberuflich Waacking-Tänzerin. Wie beeinflussen sich Mode und Tanz für dich? In der Waacking-Kultur zählt ein gutes Outfit viel, wenn man z. B. zu einem Battle geht. Kleidung ist im Tanz generell wichtig. Enge Sachen schränken die Bewegungen ein und machen sie geradliniger. Weite Kleidung lässt die Bewegungen runder wirken.     

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Du arbeitest auch als DJ, Schauspielerin, Choreografin und Model. Passt du deinen Stil an deine künstlerischen Projekte an? Ja. Bei One-Shot-Shootings richte ich mich immer danach, wie ich mich gerade fühle. Wenn ich am Vortag ein Outfit vorbereitet habe und mich am Tag X nicht mehr danach fühle, dann ändere ich es. Die Stimmung, die ich zeigen will, hängt von den jeweiligen Projekten ab.      

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Welches Kleidungsstück ziehst du an, wenn die Stimmung mal nicht so toll ist? Für mich sind Jeans eine sichere Bank. Ich kann sie mit vielen verschiedenen Materialien kombinieren: Leder, Satin – ich kann sie zu High Heels, Sneakern oder Crocs tragen. Jeans passen einfach zu allem. Mir gefällt auch die Silhouette, die sie zaubern können. Sie geben dem Look direkt Charisma.                              

Siehst du auch Mode als Kunstform? Für mich ist Mode, bevor sie eine Kunst ist, ein Akt des Widerstands. Gerade in Hinblick auf den geschichtlichen Kontext von Streetwear. Man entscheidet selbst, wie man gegenüber der Gesellschaft auftritt. Es ist eine Weise, sich zu definieren, und das hat etwas Empowerndes.  

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IG: @mounia_nassangar

Dieser Text erschien zuerst in Missy 05/26.