Über uns

Missy ist das Magazin für Pop, Politik und Feminismus. Wir schreiben über trans Familien, Sexarbeit, Kathleen Hanna, Mösendampfbäder, Bike Polo, Fat Acceptance, Computerspiele, Vereinbarkeit, Sofia Coppola, Asyl und Alltag, The Knife, Anal Plugs, Katzen und Männer, Menstruation in Horrorfilmen, Achselhaare und Lena Dunham. Crafting und Kochen sind für uns ebenso Themen wie queere Pornografie oder Organisationen, die sich für sichere Abtreibungen einsetzen. All das passiert mit einer Attitüde, die beständig den Status quo mit einem Grinsen infrage stellt. Weil wir (noch) nicht in einer gleichberechtigten Gesellschaft leben. Weil es noch viel zu diskutieren und zu verbessern gibt. Feminismus ist passé? We don’t think so. FEMINISMUS IN GEIL. Deshalb Missy.

Jennifer Beck
*1988, Kulturredakteurin
In ihrer Heimatstadt Leipzig hat Jennifer aus chronischer Gentrifizierungsangst WGs in allen Himmelrichtungen bewohnt. Zwei Dinge zogen aber konstant überall hin mit: Kopfhörer und Notizblock. Jennifer hat Kommunikations-, Kulturwissenschaften und Literarisches Schreiben studiert, aber eigentlich wollte sie nur gratis auf Konzerte. Also organisierte sie die Musikmesse Pop Up und schrieb im Tausch gegen AJZ-Gästeliste alles voll, was ging: Tageszeitungen, Musikmagazine, das Internet. Auf eine Masterarbeit über „Spex“ folgte Arbeit bei „Spex“ – als Redakteurin für das Magazin für Popkultur ging sie 2013 nach Berlin. 2018 ging „Spex“. Seitdem kümmert Jennifer sich um den Pop im Missy Magazine, ist Teil der Redaktion von „Die Epilog“ und schreibt gerade an so etwas wie ihrem ersten Buch.

Daniela Burger
*1969, Artdirektion und Mitherausgeberin
Daniela hat Kommunikationsdesign an der FH-Potsdam studiert, bevor sie beim Spex Magazin für die Gestaltung aller digitalen Formate verantwortlich war. Seit 2010 ist sie Art-Direktorin beim Missy Magazine. Daneben arbeitet sie als selbständige Grafikerin in Berlin mit dem Schwerpunkt Print und Corporate Design (z.B. Haus der Kulturen der Welt, Goethe-Institut, Harun Farocki Institut, Staatsakt, Wir machen das, Werk X Wien), und betreibt zusammen mit Susanne Bürner den Künstlerbuchverlag Monroe Books.
www.buerodb.de

Patricia Bonaudo
*1982, stellvertretende Geschäftsführung (in Elternzeit)
Geboren in der pfälzischen Provinz pendelte Patricia zwischen Deutschland, Kroatien und Frankreich, um sich schließlich für ihr Studium der Sozialwissenschaften in Köln niederzulassen. Nun ist Berlin-Neukölln der Aufenthaltsort der Wahl. Ihre große Leidenschaft sind Zahlen und Statistiken, weshalb sie die Geschäftsführung unterstützt und vertritt

Sonja Eismann
*1973, Mitgründerin, Mitherausgeberin und Redakteurin
Sonja lebt als freie Journalistin und Kulturwissenschaftlerin in Berlin. Sie war Mitbegründerin der Zeitschrift nylon. KunstStoff zu Feminismus und Popkultur und arbeitete von 2002 bis 2007 als Redakteurin beim Kölner Magazin Intro. Zurzeit forscht sie zu Grrrl Zines und Craftivism. Im Oktober 2007 erschien ihr Buch „Hot Topic. Popfeminismus heute“. Ganz allgemein mag sie Diskurs, Langlauf und kleine Tiere mit weichem Fell.

Emily Klamm
*1982, Marketing
„..irgendwas mit Medien“. Schon immer. Mit Freude. Jetzt für und mit Missy.

Chris Köver
*1979, Mitgründerin und Mitherausgeberin
Sie hat die meiste Zeit ihrer Jugend vor dem Fernseher verbracht, ist später aber trotzdem nicht bei RTL2 gelandet, sondern hat in Lüneburg und Toronto Kulturwissenschaften studiert und bei Zeit Online volontiert. Sie schreibt über Politik, Kultur und Technik, unterrichtet an der Akademie für Publizistik, hat zusammen mit Sonja Eismann und Daniela Burger drei Sachbücher für Mädchen bei Beltz veröffentlicht und moderiert Veranstaltungen. Seit Sommer 2018 ist sie Redakteurin bei Netzpolitik.org.

Anna Mayrhauser
*1983, Chefredakteurin
geboren und aufgewachsen in Linz, Österreich, studierte Anna in Wien und Berlin Vergleichende Literaturwissenschaft, Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Kulturjournalismus. Seit 2010 lebt sie in Berlin, wo sie als freie Journalistin und Filmkritikerin arbeitete, bevor sie Anfang 2016 Teil der Missy-Redaktion wurde. Sie schreibt gerne über Kultur und Gesellschaft. 2019 gab sie gemeinsam mit Sonja Eismann die Anthologie „Freie Stücke“ (Edition Nautilus) heraus.  Außerdem mag sie lange Radioreportagen, Coming-of-Age-Filme und vermisst Wiener Kaffeehäuser.

Katja Musafiri
Redaktion Online & Social Media
Geboren und aufgewachsen im grünen Thüringen, zog es Katja jedoch bald in die Großstadt. In Leipzig studierte sie Afrikanistik und DaF, arbeitete aber in so ziemlich allen Jobs, die es gibt. Von Landschaftsgestaltung über Kassiererin, Zimmermädchen bis Barkeeperin war alles dabei. Irgendwann landete sie in Berlin, bekam einen Sohn und wollte „mal was richtiges“ machen. Also Journalismus. Nach ihrer Ausbildung fand sie schnell Anschluss in der „taz“ und ist nun auch für die Missy-Webseite und Social Media-Kanäle zuständig.

Andrea Pritschow
*1971, Anzeigenleitung
Andrea hat in Lüneburg Angewandte Kulturwissenschaften und in Köln Philosophie und Soziologie studiert. Nach langen Jahren als Musikautorin für u.a. Spex, jetzt, Tussi Deluxe und Brigitte Young Miss, macht sie als „Die alte Oma Angst“ seit einigen Jahren vor allem als DJ die Plattenteller unsicher. Da die Abwechslung Chefin in Andreas Leben ist, ist sie zudem seit Jahren als Künstlerin tätig, wo Sie nicht müde wird, gehäkelte Penisse unters Volk zu peitschen. Vollendet wird das bunte Treiben durch ihre Aufgaben als Anzeigenchefin des Missy Magazines. andreapritschow.de

Stefanie Rau
Grafik
Stefanie studierte Visuelle Kommunikation an der Universität der Künste in Berlin und machte ihren Master im Studiengang Critical Studies am Sandberg Institut in Amsterdam. Sie ist Mitgründerin des Designstudios operative.space und unterrichtet als künstlerische Lehrkraft an der Kunsthochschule Weißensee. Seit 2012 arbeitet sie in regelmäßiger Unregelmäßigkeit als Grafikdesignerin beim Missy Magazine. www.stefanie-rau.com

Margarita Tsomou
Mitbegründerin und Mitherausgeberin
Sie ist Griechin und arbeitet von Berlin aus als Autorin/Journalistin, Moderatorin und Dramaturgin. Sie schreibt für Print und Radio (Die Zeit, taz, Spex, FR, WDR, SWR u.a.) und nimmt als Rednerin und Moderatorin  regelmäßig an  Paneldiskussionen teil.
Zudem kuratiert sie Diskussionsveranstaltungen und Konferenzen. Etwa die Konferenz über Sexarbeit „Fantasies that matter. Images of Sexwork in Media and Art“ (2014) oder Konferenz „Heimatphantasien – zur Konjunktur der Konzepte ‚Heimat‘ und ‚Nation'“ (2018) im Internationalen Sommerfestival Kampnagel oder die Veranstaltungsreihe der „Apatride Society“ im Rahmen des diskursiven Programms von Paul B. Preciado der Documenta 14.Im Februar 2018 erhielt sie ihren Doktortitel als Stipendiatin im künstlerisch-wissenschaftlichen Graduiertenkolleg „Versammlung und Teilhabe: Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste“ (HafenCity Universität Hamburg/Fundus Theater/Kampnagel). Sie ist Teil der künstlerisch-aktivistischen Gruppe Schwabinggrad Ballett und des Verlags bbooks Berlin. Sie arbeitet zu Queer-Feminismus und Sexualität, politische Kunst, Performance-Theorie, Neue Medien und Demokratietheorie im Kontext der griechischen Schuldenkrise.

Hengameh Yaghoobifarah
*1991, Redakteurin
Vom maritimen Kiel ins monoton-konservative Buchholz in der Nordheide verbrachte Hengameh den Großteil ihrer Jugend vor dem Fernseher, im Internet und zwischen Bücherseiten. Nach dem Abi machte sie ein Praktikum in der deltaradio-Redaktion und erkor dann die Sonnenstadt Freiburg als Kontrastprogramm zum bisherigen Nordlicht-Dasein zur nächsten Station. Dort studierte sie Medienkulturwissenschaft und Skandinavistik mit Zwischenhaltestellen. Diese waren in Berlin (taz-Praktikum), im schwedischen Linköping (Auslandssemester) und im garstig-charmanten Wien (an.schläge-Praktikum). Letztlich zog es sie wieder nach Berlin, wo sie Texte schreibt und bloggt. Die Ergebnisse gibt es auf ihren Blogs Tea-riffic und QUEER VANITY, aber auch in der taz, im Migrazine oder auf Mädchenmannschaft.net zu lesen. Neben Queer_Feminismus und Katzen interessiert Hengameh sich für Popkultur, Mode und Mixtapes.

Ode an den Feminismus

Feminismus, klar. Haste gehört. Findste gut. Beyoncé ist Feministin und Emma Watson und so. Also, was kann daran nicht geil sein? Geht das überhaupt? Ungeilerweise geht das. Weil unter dem Deckmantel des Feminismus auch großer Mist passiert. Nämlich immer dann, wenn Menschen ausgeschlossen werden: Migrant*innen, Rom*nja, Schwarze Menschen und Menschen of Color, muslimische und jüdische Menschen, Menschen mit Fluchterfahrung – und jep, es geht noch weiter – Menschen mit Behinderung, Menschen ohne akademischen Background, Menschen mit wenig Kohle, Sexarbeiter*innen, trans Menschen, queere Menschen, dicke Menschen, Menschen außerhalb des sogenannten Westens. #FeminismusInGeil www.feminismus-in-geil.de 

Lovelovelove, Eure Missys