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Missy präsentiert: 15. Femina Filmpreis

Die Initiatoren des Femina Filmpreises haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihr Hauptaugenmerk auf die weniger beachteten Tätigkeiten in filmischen Produktionsprozessen zu richten, um weibliches Schaffen im technisch/künstlerischen Bereich –  Kamera, Kostüm, Montage, Musik oder Szenenbild – hervorzuheben und zu würdigen. Denn gerade beim Film nimmt laut Angaben des Verbandes der Filmarbeiterinnen die Anzahl der …

27.02.11 >

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Die Initiatoren des Femina Filmpreises haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihr Hauptaugenmerk auf die weniger beachteten Tätigkeiten in filmischen Produktionsprozessen zu richten, um weibliches Schaffen im technisch/künstlerischen Bereich –  Kamera, Kostüm, Montage, Musik oder Szenenbild – hervorzuheben und zu würdigen. Denn gerade beim Film nimmt laut Angaben des Verbandes der Filmarbeiterinnen die Anzahl der im Hintergrund agierenden Frauen stetig zu, die ein entscheidender Bestandteil des Gesamtkunstwerks Film sind. Genau aus dem Grund wird eine Auszeichnung in dieser Kategorie vergeben.

Verliehen wird der durch Spenden finanzierte und mit 2.000 Euro dotierte Preis jährlich bei der Berlinale, mittlerweile zum 15. Mal. Die Jury besteht ebenfalls aus Frauen, die einer Tätigkeit im Filmbereich nachgehen und so die Leistungen fachkompetent und objektiv bewerten können.

Die diesjährige Siegerin heißt Julia Brandes und ist für ihr Kostümbild im Film „Lollipop Monster“ von Ziska Riemann (Perspektive Deutsches Kino) ausgezeichnet worden.

Begründet wird die Entscheidung folgendermaßen:

„Julia Brandes Kostüme bewegen sich mit unberechenbarer Phantasie zwischen vergnügtem Showeffekt und nachdrücklicher Charakterzeichnung. Sie machen das komplizierte und widersprüchliche Lebensgefühl der Hauptfiguren, zweier sechzehnjähriger Mädchen, auf intensive und glaubwürdige Weise sichtbar.“


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