Teamfotos: © Juliette Moarbes

Jennifer Beck (sie/ihr)
*1988, Redaktion, in Elternzeit
studierte Kommunikations-, Kulturwissenschaften und Literarisches Schreiben an der Universität Leipzig und am Deutschen Literaturinstitut. Sie war Redakteurin bei “SPEX – Magazin für Popkultur”, leitete die Redaktion von “Die Epilog – Zeitschrift zur Gegenwartskultur” und schreibt und lektoriert, wie sagt man, frei. Sie moderiert, workshopt und spricht zu Themen wie Pop, Feminismus, mentale Gesundheit, Medienkritik und Literatur, wenn sie sich traut auch im TV bei 3Sat “Kulturzeit”, und leitet eine Schreib- und Literaturgruppe für psychosoziale Rehabilitation. 2020 erschien ihr erstes Buch “Liebe, Körper, Wut & Nazis” bei Tropen/Klett-Cotta. Als Kulturredakteurin ist sie seit 2018 bei Missy, seit 2022 als Chefredakteurin in Elternzeitvertretung. Jennifer lebt und liebt in Leipzig und Berlin. Auf Instagram ist sie nur für die Quokkas.

Stella Richter (sie/ihr)
*1989, Art & Kreativ Directrice
Stella Richter ist eine interdisziplinäre Künstlerin & Domme, die ihre sexuelle Kraft nutzt, um toxische Strukturen in unserer Kultur aufzudecken und zu stören. Als Art & Kreativ Directrice hat sie unter anderem für Marken wie Diesel, Prada, Nike oder Bottega Veneta gearbeitet, wodurch sie die immense Macht kreativer Konzepte und ihrer jeweiligen Bildsprache versteht. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau diese Macht für das Erschaffen und Formen einer alternativen, progressiven, radikalen und inspirierenden queer feministischen (Sex)Kultur zu nutzen.

Penelope Dützmann (sie/ihr)
*1991, Redaktion Online & Social Media
studierte Europäische Rechtslinguistik in Köln. Nach ihrem Studium arbeitete sie in verschiedenen unabhängigen Verlagen sowie in mehreren Redaktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als freie Autorin und redaktionelle Producerin. Seit 2022 ist sie bei Missy Teil der Online Redaktion.

Marie Serah Ebcinoglu (sie/ihr)
*1995, Print-Chefredaktion
war erst Praktikantin, dann Online-Redakteurin und ist jetzt eine der beiden Chefredakteurinnen. Sie hat Linguistik und Literaturwissenschaften in Berlin und Paris studiert und schreibt außerdem für die ZEIT.

Sonja Eismann (sie/ihr)
*1973, Mitgründerin, Mitherausgeberin und Redakteurin
schreibt, referiert, forscht und unterrichtet zu Themen rund um Feminismus und Popkultur. Sie ist Autorin und Herausgeberin diverser Bücher, u.a. „Hot Topic. Popfeminismus heute“ (2007), „absolute fashion“ (2012), „Ene Mene Missy. Die Superkräfte des Feminismus“ (2016), „Wie siehst du denn aus? Warum es normal nicht gibt“ (2020) und, gemeinsam mit Naira Estevez, “Wo kommst du denn her? Warum das die falsche Frage ist und was uns wirklich ausmacht” (2022).

Naira Estevez (sie/ihr)
*1988, Assistenz der Geschäftsführung
hat in ihrem Leben schon so viele Serien geschaut, dass sie sich manchmal fragt, wie sie bei dem ganzen Binge Watching überhaupt noch etwas auf die Reihe bekommt. Aber irgendwie funktioniert es: Nach einem Praktikum bei Missy in der Printredaktion fing sie an, als Assistenz der Geschäftsführung zu arbeiten, ist Redakteurin des legendären PISSY Podcast und schreibt gelegentlich den ein oder anderen Artikel. Für ihr Studium der Theater- und Filmwissenschaft hat sie sich am Ende eigentlich nur noch mit feministischen Themen befasst und z.B. Queen Beys feministischen Style eingehend unter die Lupe genommen. So kam es auch, dass sie für die Kulturstiftung des Bundes zwei Gedichte der Poetin Warsan Shire übersetzen durfte. Zuletzt erschien „Wo kommst du denn her?“, ein Kindersachbuch, das sie gemeinsam mit Sonja Eismann geschrieben hat. Innerhalb politischer Diskurse interessieren sie vor allem Ideen, Phänomene und Menschen, die, statt noch mehr Linien und Gräben zu ziehen, intersektionale Kräfte vereinen und für empowernden Zusammenhalt sorgen.

Rayén Garance Feil (sie/ihr)
*1996, Redaktion
studierte Soziologie und Psychologie in Hamburg und Barcelona. Sie beschäftigte sich schon in Uni-Seminaren zu Medien, Feminismus und Popkultur mit dem Missy Magazine, bis sie 2020 über ein Praktikum selbst dort landete. Kurz darauf wurde Rayén festes Mitglied der Redaktion und zog nach Berlin. Bei Missy ist sie Teil des Edutainment- und Dossier-Teams und ansonsten vor allem zuständig für das Glossar. Selbst schreibt sie über Filme und Serien, Kultur und Gesellschaft.

Dominique Haensell (sie/ihr)
*1986, Chefredakteurin in Elternzeit
war schon in jungen Jahren mannigfaltig interessiert. Während ihrer Kindheit in Nürnberg gründete sie nicht nur eine Detektivclub-Fahrradgang („die Bande“) und eine Zeitung („der 4c Bote“), sondern hostete auch eine spritzig moderierte Ein-Frau-Musiksendung auf MC („Domi’s Pop Show“). Nach dem Abitur in Darmstadt studierte sie Literaturwissenschaften und Anglistik an der FU Berlin und Critical Methodologies am King’s College London. Heute ist Dominique promovierte Literaturwissenschaftlerin und kann sich immer noch für vieles gleichzeitig begeistern. Seit 2011 schreibt sie für das Missy Magazine.

Ulla Heinrich (keine Pronomen)
*1987, Geschäftsleitung, Marketing & Kooperationen
ist studierte Kulturvermittler*in und Kulturmanager*in und arbeitet u.a. als Kurator*in und Moderator*in. Seit über 15 Jahren ist Ulla in verschiedenen Kulturprojekten und Kollektiven in Sachsen, NRW und Berlin tätig. Mit dem Kollektiv dgtl fmnsm macht dey seit 2015 digitale Kunst an der Schnittstelle von Technologie und Feminismus. 2015 hat dey das queer-feministische Veranstaltungs- und Bookingkollektiv „böse und gemein“ in Dresden gegründet und macht als Teil des Balance Club / Culture Festival-Kollektivs emanzipatorische und feministische Bookings und Clubveranstaltungen in Leipzig. Die Geschäftsleitung von Missy hat Ulla 2019 übernommen.

Porträt Amina Aziz

Amina Aziz (keine Pronomen)
Print-Chefredaktion
arbeitet als Journalist*in und Autor*in zu gesellschaftspolitischen Themen mit Fokus auf den Auswirkungen des Kapitalismus. Dabei interessieren Amina Lebenswege und -entwürfe, wie Menschen darin (über-)leben. Amina hat in Hamburg, Damaskus und Teheran Islamwissenschaft studiert, war in der politischen Bildungsarbeit sowie im Politikbetrieb wissenschaftlich u. a. zu den Themen Feminismus, Rassismus und Islamismus tätig. Bevor Amina zu Missy kam, hat Amina redaktionell für verschiedene Online-Medien gearbeitet und als Freie u. a. für die „taz“ und „ARD Kultur“. Irgendwann hat Amina lustige Tweets als Buch rausgebracht (noch bevor Jan Böhmermann es tat). Inzwischen ist Amina nur noch wegen schneller Infos aber hauptsächlich wegen Aminas nerdiger Film- und Seriengruppe auf X (Shout out!). Aminas Twitter-Hassliebe wurde von Tiktok abgelöst.

Andrea Pritschow (sie/ihr)
*1971, Anzeigenleitung
hat in Lüneburg Angewandte Kulturwissenschaften und in Köln Philosophie und Soziologie studiert. Nach langen Jahren als Musikautorin für u.a. Spex, jetzt, Tussi Deluxe und Brigitte Young Miss, macht sie als „Die alte Oma Angst“ seit einigen Jahren vor allem als DJ die Plattenteller unsicher. Da die Abwechslung Chefin in Andreas Leben ist, ist sie zudem seit Jahren als Künstlerin tätig, wo Sie nicht müde wird, gehäkelte Penisse unters Volk zu peitschen. Vollendet wird das bunte Treiben durch ihre Aufgaben als Anzeigenchefin des Missy Magazines.
andreapritschow.de

Bahar Sheikh (sie/ihr)
*1991, Redaktion
kommt ursprünglich aus Frankfurt am Main und ist seit Dezember 2018 Teil der Missy-Redaktion. Nach ihrem Studium in Berlin arbeitete sie in der Redaktion der linken Monatszeitung „ak – analyse & kritik“.

Hengameh Yaghoobifarah (keine Pronomen)
*1991, Redaktion
studierte Medienkulturwissenschaft und Skandinavistik in Freiburg und Linköping, machte eine Handvoll Praktika (u.a. bei der an.schläge in Wien) und arbeitet jetzt als freie*r Journalist*in, Redakteur*in und Schriftsteller*in in Berlin. Yaghoobifarahs 2016 bei Missy veröffentlichtes Essay über kulturelle Aneignung auf dem Fusion Festival erschien 2018 in längerer Fassung bei „SuKuLTuR“ unter dem „Ich war auf der Fusion, und alles, was ich bekam, war ein blutiges Herz”. 2019 gab Yaghoobifarah gemeinsam mit Fatma Aydemir den Essay-Band „Eure Heimat ist unser Albtraum” bei Ullstein fünf heraus. 2021 erschien bei Blumenbar Yaghoobifarahs Romandebüt “Ministerium der Träume”.

Jihee Lee (sie/ihr)
*1988, Grafik in Elternzeit
studierte Kommunikationsdesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und arbeitet seit 2018 als freiberufliche Grafikdesignerin im kulturellen und politischen Bereich. Einflüsse aus kulturellen, ästhetischen und sprachlichen Sphären des Osterns und des Westerns prägen ihre Arbeit.
Seit Frühling 2022 arbeitet sie als Grafikdesignerin beim Missy Magazine.
www.jihee-lee.com IG:@hello_Jihee

Porträt
© Juliette Moarbes

Kimberly Madox (sie/ihr)
*1996, Grafik
hat in Hamburg Kommunikationsdesign & Art Direction studiert. Als DJ spielt sie unter dem Pseudonym PONY am liebsten Trance für Friends an Orten wie dem ://aboutblank oder der Räuber*innenhöhle auf der Fusion. Sie gestaltete u.a. für das Mensch Meier, Fluid Festival, Revier Südost sowie viele weitere Kollektive in dem Berliner, Hamburger und Leipziger Nachtleben. Als politische Aktivistin liegt ihr Fokus auf FLINTA* & BIPOC Empowerment und diversensiblen Ausgehen. Aufgrund ihrer Familiengeschichte beschäftigt sie sich vor allem mit den feministischen Kämpfen im Iran, der Verfolgung von Armenier*innen und Migrationspolitik.

Josephine Papke

Josephine Papke (sie/ihr, keine Pronomen)
*1994 Onlineredaktion
studierte Theater- und Filmwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Bereits 2019 machte Josephine ein Praktikum bei Missy und arbeitete danach fünf Jahre vielfältig freiberuflich im Kulturbereich, vorrangig als freie Autorin, Journalistin und Poetin. In ihrer Arbeit verhandelt sie am liebsten die Intersektionen von Queerness, BIPoC Identitäten und Popkultur. Neben Texten für Missy schrieb sie bisher u.a. für die Bildungsstätte Anne Frank, Haus der Kulturen der Welt, Theatertreffen Blog der Berliner Festspiele, Literarische Diverse, Salon der Perspektiven, Heinrich Böll Stiftung uvm. Im Juni 2023 wurde ihr Debüt-Theatertext „Vom Begehren begehrt zu werden“ im Rahmen des „africologneFestivals“ präsentiert. Spezifisch in Josephines fiktiven Texten sowie in ihrer Poesie erschafft sich Josephine Räume, in denen ihre sensible Seele frei, stark, vulnerabel und ohne Scham zum Ausdruck kommen kann.