Foto: Shervin Lainez

Konzert: The Julie Ruin

Nachdem letztes Jahr das Konzert der Band um Riot Grrrl-Ikone Kathleen Hanna abgesagt werden musste, holen The Julie Ruin es jetzt nach. Bleibt nur noch zu sagen: Hingehen! Und zur Einstimmung vielleicht das letzte Album “Run Fast” hören, “The Punk Singer” schauen, die Doku ĂĽber Kathleen Hanna, oder in der Missy #04/13 blättern, in der Peaches Kathleen Hanna fĂĽr uns interviewt hat. Rock on jedenfalls.

10.08.2015 – Lido, Berlin


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Foto: Gianmarco Bresadola

Theater: thisisitgirl

Regisseur Patrick Wengenroth, der für die Schaubühne bereits Büchner, Christiane F. und Fassbinder inszenierte, wagt sich nun an den Feminismus: „thisisitgirl. Ein Abend über Frauen und Fragen und Frauenfragen für Männer und Frauen“. Das Stück stützt sich auf Texte von Feministinnen wie Laurie Penny, Lena Dunham, Shulamith Firestone, Anne Wizorek und Silvia Platz.

16.09., 27.09., 28.09. — Schaubühne, Berlin. Mehr Infos hier.


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Foto: Joshua Hailing

Tour: SOAK

Nachdem Bridie Monds-Watson, damals erst 15, aus dem irischen Derry ihre ersten Songs im Internet veröffentlicht hatte, hagelte es Angebote von Plattenfirmen. Sie lehnte ab und gab sich Zeit, um sich weiterzuentwickeln. Der Erfolg ihres jetzt vier Jahre später erschienenen Debüt­albums gibt ihr recht. Im Mittelpunkt der reduziert arrangierten Songs steht SOAKs heisere Stimme, mit der sie ihre Texte vorträgt, die sehr persönlich und gleichzeitig politisch sind.

Tourdaten:

28.09. — Zoom, Frankfurt
29.09. — Gebäude 9, Köln
02.10. — Knust, Hamburg
09.10. — Lido, Berlin
13.10. — Ampere, München


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Grafik: Daniela Burger

Event: Dare the im_possible

Feminismus ist aktueller denn je. Trotzdem kommen mediale Debatten von Krise bis Pegida meist ohne feministische Kritik aus. Kein Wunder, dass weite Teile der Öffentlichkeit meinen, feministische Ideen erschöpften sich in Twitter-Hashtags wie #Aufschrei und Quotenforderungen. Dabei ist Feminismus viel mehr: Feminismus bedeutet Kritik am gesellschaftlichen System und an Ungerechtigkeit, Diskriminierung und Ausgrenzung. Er zeigt gesellschaftliche Alternativen auf und formuliert politische Forderungen. „Dare the im_possible/Wage das Un_mögliche“ heißt das Event, das Missy in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung entwickelte. Es wird aktuelle Themen feministisch unter die Lupe nehmen, zum Streit herausfordern, Raum geben für verschiedene Positionen, nach innen und außen schauen, Utopien benennen und kritisieren. „Dare the im_possible“ ist Konferenz und Labor; ein Ort zum Kennenlernen und Vernetzen.

Mit: Aina Iiyambo (UN Women), Sahar Rahimi (Monster Truck), Gloria Atiba-Davies (Internationaler Strafgerichtshof), Stefanie Lohaus (Missy Magazine), Simone Dede Ayivi (Performancekünstlerin), Sookee (Rapperin), Hildegard Bode (ehem. stellv. Chefredakteurin „Brigitte“), Angela McRobbie (britische Kulturwissenschaftlerin).

15.10. – 18.10. — Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin.


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Foto: Kai Meyer

Theater: Projekt Schooriil

Die selbst ernannten Scheißspielerinnen Anne Haug und Melanie Schmidli wollen die Filmwelt erobern. Deswegen haben sie es sich zum Ziel gesetzt, das perfekte Schooriil (Showreel) herzustellen. Und wir dürfen zuschauen. Auf ihrem Vimeo-Kanal und regelmäßig auch live in den Sophiensælen, wo sie sich ihren Weg nach ganz, ganz oben plaudern! Ein sehr witziger Abend über die bescheuerte Logik des Promi-Werdens.

16.10. — Sophiensæle, Berlin, www.sophiensaele.com.


Tour: Little May

Little May kommen aus Sydney und stehen für folkige und rhythmische Elemente und eingängige Melodien. Seit vor einem Jahr ihre erste EP erschien, schart sich eine stetig wachsende Fanschar um das Trio. Ihr Debütalbum „For The Company“, das Aaron Brooking Dessner von The National produziert hat, erscheint am 09. Oktober. Spätestens dann wird Little May auch hierzulande nicht mehr unbekannt sein.

Tourdaten:

15.10. — Blue Shell, Köln
17.10. — Molotow Bar, Hamburg
18.10. — Privatclub, Berlin


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Foto: Promo

PorYes – Feminist Porn Award Europe 2015

Seit 2009 zeichnet der PorYes Award jedes Jahr respektvolle Darstellungen aller Geschlechter und vielfältiger Sexualitäten in Pornos aus. Und seit vergangenem Jahr ist das Interesse an der sex-positiven feministischen Bewegung sogar noch weiter gestiegen. Nominiert für den diesjährigen Award sind u. a. Jennifer Lyon Bell, Vertreterin der Slow-Sex-Erotik aus den Niederlanden, Jiz Lee, die queere sexpositive Pornikone aus San Francisco, und die Dänin Goodyn Green.

17.10. PorYes-Award — Filmtheater Hackesche Höfe, Berlin
18.10. PorYes-Panel — „Körperbilder im pornografischen Kontext und ihr gesellschaftlicher Einfluss“, Urania, Berlin


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Foto: Gerlind Ehlert

Tour: Schnipo Schranke

Niemand, aber auch wirklich niemand singt so furztrocken ĂĽber die unerreichbare Liebe wie Daniela Reis und Fritzi Ernst. Ihre Konzerte sind aber auch deswegen toll, weil die beiden das Schlagzeug tight und das Piano wohltemperiert spielen. Ein Must-See im Terminkalender.

Tourdaten:

20.10. – Bremen, Lagerhaus
21.10. – Hannover, Lux
22.10. – Köln, King Georg
23.10. – Essen, Hotel Shanghai
24.10. – Fulda, Kulturkeller
26.10. – Bielefeld, Forum
27.10. – Münster, Gleis 22
28.10. – Wiesbaden, Schlachthof
29.10. – Weinheim, Cafe Central
30.10. – Frankfurt, Zoom
31.10. – Lingen, Alter Schlachthof
04.11. – Leipzig, Conne Island
05.11. – Nürnberg, Z-Bau
06.11. – A-Graz, Explosiv
07.11. – A- Linz, Ahoi Pop Festival @ Posthof
08.11. – A- Wien, B72
10.11. – Augsburg, Soho Stage
11.11. – A- Innsbruck, PMK Bögen
12.11. – A- Krems, Cinezone
13.11. – A- Lustenau, Lange Nacht der Musik @ Carinisaal
14.11. – A- Ebensee, Kino Support für Clara Luzia
17.11. – München, Milla
08.11. – CH- Zürich, Stall 6
20.11. – CH- Schaffhausen, Taptab
21.11. – Memmingen, Kulturwerkstatt
23.11. – Würzburg, Café Cairo
02.12. – Rostock, Peter-Weiss-Haus
04.12. – Hamburg, Uebel & Gefährlich


Courtney Barnett

Foto: Promo

Tour: Courtney Barnett

Barnett singt mit sonorer Stimme und australischem Akzent über Biogemüse, Langeweile und Gartenarbeit – und spielt dabei Gitarre, als sei es noch 1993. Nachdem sie bereits die USA und Kanada mit ihrem Gute-Laune-Indierock erobert hat, ist nun Europa dran. In Deutschland spielt sie im Herbst drei Konzerte.

Tourdaten:

20.11. — Technikum, München
21.11. — Postbahnhof, Berlin
23.11. — Stollwerk, Köln