Tubbe (Foto: Audiolith Records)

Festival: Queer Beat

Rosa Strippe, die Bochumer Beratungsstelle für Lesben und Schwule, versammelt beim Queer Beat Festival einen kleinen Querschnitt der queeren KünstlerInnenszene – bereits bekannte Acts, aber auch solche, die erst noch entdeckt werden wollen, sind dabei: mit Konzerten von Tubbe, Sookee, Crime, Tommy Finke, Box In The Attic und Goodbye Fairground. Parallel spielen die DJs Eric D. Clark, Franca, Desirée und TheElectricTaste die Morgenröte heran.

19.05.2013, Einlass 17 Uhr, Beginn 18 Uhr, Tickets: 12 Euro plus VVK-Gebühr / www.zeche.com


Foto: Dietmar Schmidt

Theater: La Dernière Crise – Frauen am Rande der Komik

Heulen kann jede, aber nur eine hat die Butter auf dem Brot, um ein „Krisenzentrum für weibliche Komik“ zu gründen. Seit 2010 betreibt die Künstlerin Vanessa Stern diesen Ort, von dem aus sie Beratungen, Weiterbildungen und Theaterabende organisiert. Heute ist sie mit ihrer Reihe „La Dernière Crise – Frauen am Rande der Krise“ wieder in den Sophiensaelen in Berlin zu Gast. Begleitet wird sie diesmal von Diane Busuttil, Karla Nina Diedrich, Stephanie Petrowitz, Hildegard Schroedter, Lony Ackermann und der Band Le Sorelle Blu, die die Komik ihrer Krise vor Publikum unter Beweis stellen müssen. Das Motto für die Krisensitzung im Mai: Und ob! Willkommen im Forschungslabor, das nebenberuflich als Bar arbeitet.

22. und 23. Mai, jeweils 21 Uhr in den Sophiensaelen, Sophienstraße 18, 10178 Berlin / www.sophiensaele.com


Foto: Nelisiwe Xaba

Festival: Moussokouma im HAU

Frauen werden als Wegbereiterinnen des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes gesehen, trotzdem haben bis heute die Männer die Oberhand in der afrikanischen Szene. Auch in Europa sind weibliche Künstlerinnen aus Afrika seltene Gäste. Umso besser also, wenn einmal die Frauen im Fokus stehen. Das HAU stellt beim Moussokouma-Festival, was so viel heißt wie „die Sprache der Frauen“, weibliche Tänzerinnen und Choreografinnen ins Rampenlicht und zeigt die neuesten Stücke von Nelisiwe Xaba, Kettly Noël, Fatou Cissé, Nacera Belaza, Mamela Nyamsa, Bouchra Ouizguen und Nadia Beugré. Die Werke aus Algerien, Mali, Marokko, Senegal und Südafrika greifen kulturelle, soziale und politische Hintergründe ihres Landes auf und wehren sich gegen die männlichen und eurozentristischen Vorurteile gegenüber Frauen im afrikanischen Tanz. Abgerundet wird das Programm durch einen Tanzworkshop für Jugendliche und ein Filmscreening.

Vom 11. bis 16. Juni, Hebbel am Ufer, Tanzfabrik Berlin, www.moussokouma.de


Tour: Tegan & Sara

Die Zwillinge Tegan Rain Quin und Sara Kiersten Quin sind wieder auf Tour. Nachdem ihr neues Album „Heartthrob“ Anfang dieses Jahres erschienen ist, kommen die Indie-Girls, deren Fans zumeist ebenfalls saucoole Indie-Queers sind, für drei Shows nach Deutschland. Wer Tegan & Sara auch nach 15 Jahren Bandgeschichte immer noch nicht live erlebt hat, hat dazu in Offenbach, Berlin und Köln im Juni die Möglichkeit. Begleitet werden die beiden auf ihren Konzerten von der Songwriterin Waxahatchee, alias Katie Crutchfield.

Tourdaten

17.06. – Offenbach, Capitol
18.06. – Berlin, Astra
20.06. – Köln, E-Werk
21.06. – Scheessel, Hurricane Festival
22.06. – Neuhausen, Southside Festival


Festival: MS Dockville Kunstcamp

Auf dem schmucken Industriegelände der Hamburger Halbinsel Wilhelmsburg tummeln sich im August beim Kunstcamp des MS Dockville KünstlerInnen aus aller Welt mit ihren spannenden Projekten, Installationen, Workshops und Performances. Das Motto in diesem Jahr: Unkraut! Das Kunstcamp wird so als rhizomatischer wilder Garten zum Nährboden für Unerlaubtes, Unfassbares und Utopisches. Alljährliches Highlight: der Vogelball am 10. August, eine queere Tanzveranstaltung, die alle BesucherInnen zur Maskierung einlädt – diesmal u.a. mit der superawesome queeren Rapperin Mykki Blanco! Kroaaaah!

01. bis 11. August 2013  / msdockville.de/kunst


Diskussionsreihe: Streitwert

Am 28.08. 2012 fand die Auftaktveranstaltung zur Diskussionsreihe „Streitwert“ statt, die vom Gunda-Werner-Institut initiiert wird. Die öffentlichen Podiumsdiskussionen werden aktuelle politische Themen aufgreifen und aus einer geschlechterpolitischen Perspektive erörtern. Thema der ersten Veranstaltung wird der Kontroversitätsgehalt von Grünen und Piraten sein. Im Fokus stehen besonders Fragen, die um Postgender, Emanzipation, Gendermainstreaming und Frauenquote in den alternativen Parteien kreisen.