Down by the River: Musikalische Neuentdeckungen an der Spree

share tweet  Bereits zum dritten Mal findet Down by the River – „Berlins Festival für unerhörte und windschiefe Töne“ – am Spreeufer satt. „Wir versuchen immer, Bands aus vielen unterschiedlichen Szenen wie Folk, Antifolk, experimenteller Musik oder Garagenrock zu buchen“, sagt Sebastian Hoffmann, der das Festival mitorganisiert. Vor allem für Berliner KünstlerInnen ist Down by the…

18.07.11 > Uncategorized

Bereits zum dritten Mal findet Down by the River – „Berlins Festival für unerhörte und windschiefe Töne“ – am Spreeufer satt. „Wir versuchen immer, Bands aus vielen unterschiedlichen Szenen wie Folk, Antifolk, experimenteller Musik oder Garagenrock zu buchen“, sagt Sebastian Hoffmann, der das Festival mitorganisiert. Vor allem für Berliner KünstlerInnen ist Down by the River eine Gelegenheit, um ihre Musik einem breiteren Publikum zu präsentieren. „Es geht nicht um große Namen, sondern um eine sorgfältige Auswahl an Acts, von denen teilweise noch nie jemand etwas gehört hat“, sagt Hoffmann. Das Down by the River ist eine gute Gelegenheit, um unter den gut 20 Bands, die am Tag des Festivals auftreten, musikalische Neuentdeckungen für sich auszumachen.

Diesen Sommer wird zum Beispiel Chinawoman, die als neuer Popstar Osteuropas gilt, auf dem Down by the River zu hören sein. Ihre bitter-süßen Balladen laufen schon bei Modeschauen in Moskau, auf litauischen Teepartys und den Straßen der Ukraine. Chinawoman heißt eigentlich Michelle und ist in Toronto als Tochter einer russischen Tänzerin aufgewachsen. Heute lebt sie in Berlin.

Mary Ocher ist in dieser Stadt mit ihrem Gesang, der an Janis Joplin oder Margaret Lee erinnert, schon recht bekannt. Sie wurde 1986 in Moskau geboren, wuchs in Tel Aviv auf und kam mit 20 Jahren nach Berlin. Diesen Sommer stellt sie ihr Debütalbum „War Songs“ auf dem Down by the River live vor.

Marzipan Marzipan ist das Projekt der italienischen Künstlerin Zelda Panda. Sie ist auch bekannt als Sängerin der Italo-Pop-Gruppe „Adriano Celentano Gebäckorchester“. Zusammen mit Big Daddy Mugglestone als Drummer präsentiert sie als Marzipan Marzipan ein Luftgitarren lastiges Lo-Fi-Punk-Programm.

Außerdem mit dabei ist der New Yorker Antifolk-Songwriter und Comic-Autor Jeffrey Lewis, der mit seiner Band The Junkyard sowohl Punkstücke als auch Folk-Historien im Repertoire hat. Letztere trägt er in schnellem Sprechgesang vor und illustriert sie per Flipchart.

Das gesamte Lineup des Festivals und mehr Infos findet ihr unter www.berlinsongs.com/downbytheriver.

Tickets gibt es Vorverkauf bei KOKA36 für 15 Euro. Vor Ort kosten die Tickets 16 Euro.

Wann & Wo:

23.07.2011, ab 14 Uhr, Kater, Köpenicker Str. 50, 10243 Berlin

Foto: Down by the River