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MISSY rezensiert: Neues Album von Nelly Furtado

Eigentlich kann man sich Nelly Furtado ohne knappe Lederklamotten mit einem Timbaland-Beat im Hintergrund kaum mehr vorstellen. Der massive Erfolg ihres „Punk Hop“-geladenen Albums „Loose“ überschattete das spanische Folgealbum „Mi Plan“ und ließ die Folkklänge ihrer Anfänge vergessen – auch, wenn diese Produktion mehr R’n’B als Punkrock war. Das fiel sogar der „Maneater“ persönlich auf…

14.09.12 > Musik
Nelly Furtado: The Spirit Indestructible / Interscope / Universal VÖ: 14.09.

Eigentlich kann man sich Nelly Furtado ohne knappe Lederklamotten mit einem Timbaland-Beat im Hintergrund kaum mehr vorstellen. Der massive Erfolg ihres „Punk Hop“-geladenen Albums „Loose“ überschattete das spanische Folgealbum „Mi Plan“ und ließ die Folkklänge ihrer Anfänge vergessen – auch, wenn diese Produktion mehr R’n’B als Punkrock war. Das fiel sogar der „Maneater“ persönlich auf und so besann sie sich für ihr fünftes Studioalbum „The Spirit Indestructible“ wieder auf ihre Wurzeln. Der gleichnamige Auftaktsong beginnt daher wie eine Messe und leitet in religiöser Manier ein Album ein, das die portugiesisch stämmige Kanadierin in ihrem besten Licht präsentiert: Verrückt, musikalisch, mitreißend und auf keinen Fall zu sexy.

Nelly mixt sich bunt durch alle Stile mit verschiedensten Elementen und wirkt dabei authentischer als je zuvor. Einzige Ausnahme: Die erste Single „Big Hoops (Bigger the Better)“, die so sehr einem Nicki-Minaj-Song gleicht, dass sogar Nelly mittendrin lachen muss: „I thought this song was over. No? It ain’t over yet!“ „Parking Lot“ hingegen ist wie ein lustiges Kinderlied, das sich zum Schluss in einen echt coolen Song verwandelt, mit fröhlichstem Unterton und einer ebenso unschuldigen Aufforderung zum Tanzen – was man gerne tut. Doch Nelly konnte auch schon immer traurig und tiefgründig, wie man von „Explode“ weiß. „Waiting for the Night“ hat eben diesen Vibe, dazu einen Text über obsessive Liebe, eine treibende Bridge, eine entspannte Melodie zum Ende hin und ein abschließender Kommentar: „Oh man, that’s Rock’n’Roll“. Ja, das ist es, endlich. Text: Simone Bauer

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