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Mystery Pop

Das Debütalbum der französischen Musikerin Léonie Pernet besticht mit düsterem, rätselhaftem Ambiente.

03.12.18 > Musik

Von Judith Taudien

Léonie Pernet liebt die Einsamkeit – zumindest, wenn sie neue Songs schreibt. Für die Arbeit an ihrem Debütalbum „Crave“ bevorzugte sie klösterliche Ruhe. Auch deshalb, weil musikalische Kompromisse ebenfalls nicht ihr Ding sind. Als Multiinstrumentalistin (sie spielt unter anderem Schlagzeug und Piano) und Sängerin hat sie alle Songs auf dem Album selbst geschrieben und arrangiert.

© Agathe Rousselle

Mit beeindruckender Leichtigkeit schafft es Pernet, in den zwölf Stücken des Albums elektronische Clubsounds mit verzerrten Gitarren, melancholischen Klavierklängen, choralen Gesängen und arabischer Folklore zu kombinieren. Dabei schert sie sich weder um Schubladen noch um Genres. Ihr eindringliche Stimme verleiht den Songs eine mysteriös bis bedrohlich anmutende Stimmung.

 

Léonie Pernet „Crave“
(InFiné/Sinnbus)

Schon mit dem Release ihrer EP „Two Of Us“ (2014), die wummernde Elektrobeats, temporeiche Indie-Rock-Drums und verträumte Popmelodien vereinte, schaffte es Léonie Pernet, die französische Musikszene auf Anhieb zu begeistern. Hierzulande ist die in Reims geborene Musikerin noch wenig bekannt. Mit ihrem Debüt dürfte – und sollte – sich das nun jedoch schnell ändern.

 

 

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