Frau liebt Wolf

Nicolette Krebitzs dritter Film „Wild“ ist verstörend, rätselhaft und seltsam befreiend. Ein Interview.

13.04.16 > Film & Serien
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Von Anna Mayrhauser Ania lebt in Halle als IT-Spezialistin mehr oder weniger entfremdet vor sich hin, bis sie im Gestrüpp neben ihrer Hochhaussiedlung einen Wolf trifft. Es ist Liebe auf den ersten Blick, zumindest von Anias Seite. Sie jagt ihn, fängt ihn, zähmt ihn und führt schließlich mit ihm in ihrer Plattenbauwohnung eine romantische Zweierbeziehung. Vor allem die expliziten Sexszene…


Von Anna Mayrhauser
Ania lebt in Halle als IT-Spezialistin mehr oder weniger entfremdet vor sich hin, bis sie im Gestrüpp neben ihrer Hochhaussiedlung einen Wolf trifft. Es ist Liebe auf den ersten Blick, zumindest von Anias Seite. Sie jagt ihn, fängt ihn, zähmt ihn und führt schließlich mit ihm in ihrer Plattenbauwohnung eine romantische Zweierbeziehung.
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Eine langsame Annäherung. © Heimatfilm

Vor allem die expliziten Sexszenen mit Mensch oder Tier, in denen Ania gleichzeitig dominant und dominiert ist, haben Verstörungspotenzial – wie auch die Tatsache, dass die introvertierte Ania ihr bürgerlich-humanes Leben ohne jedes Bedauern zurücklässt, um sich an ein Tier zu binden.
Kurz vorher kackt sie noch eben ihrem Chef auf den Tisch. Die Schauspielerin und Regisseurin Nicolette Krebitz, die in ihren Filmen schon Helene Hegemann auf Ulrike Meinhof und Susan Sontag treffen hat lassen, zeigt keine Scheu vor Grenzüberschreitungen. Ein Gespräch über Tiere, Märchen und Realismus.
Frau Krebitz, woher kam die Idee zu Ihrer doch recht mythischen Geschichte?
Ich habe geträumt, ich war im Park joggen und habe gespürt, dass etwas hinter mir ist. Ich habe mich umgedreht und da stand ein Wolf. Wir haben uns angeguckt, wie in einem Western, und dann bin ich aufgewacht. Ich wusste, das wird mei…
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